03-12-2013, 13:12
Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=153010#post153010' schrieb:Testen ist gut - betroffene nur mit nicht betroffenen (N/N) verpaaren ist richtig - belastete aus der Zucht zu nehmen ist derzeit nicht erforderlich.
Wenn der Test obligat wird, ist die Frage, wer dann noch mit belasteten, sprich heterozygoten Tieren züchtet?!
Welcher Hündinnenbesitzer nimmt da noch einen heterozygoten Rüden für seine N/N- Hündin?
Welcher Welpenkäufer geht das Risiko ein, einen heterozygoten Hund zu bekommen?
Es wird doch jetzt schon in vielen Foren für die homozygoten Rüden eine Werbeplattform geschaffen.
Denke, dass da ein wirklich vernünftiger Umgang mit der Problematik erschwert wird.
Es werden zukünftig mit Sicherheit weitere Marker für andere Erkrankungen gefunden und deren Darstellung standardisiert werden.
Menschen streben immer zur Perfektion, sie werden diese Tests also gerne annehmen und nutzen und viele von ihnen wahrscheinlich relativ unreflektiert.
Meiner Ansicht nach sollten solche Entscheidungen, erst dann getroffen werden, wenn eine eingehende wissenschaftliche Beratung über Nutzen und Risiken erfolgt ist.
In diesem Zusammenhang sollte man sich auch mal fragen, warum der Marker-Test bezüglich HD nicht einfach so eingeführt wurde.
Man darf da sicherlich nicht nur pekunäre Absichten einflussreicher Züchter unterstellen.
Sicherlich ist jede Erkrankung für den betroffenen Hund und dessen Besitzer schrecklich und ich kann sehr gut verstehen, da alles Vermeidbare zu vermeiden.
Da muss aber anhand von sehr differenzierten Überlegungen gemacht werden, die nicht darin ausarten dürfen, dass man Verpaarungen anhand von einzelnen Markertests plant.
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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Barbara
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