29-03-2013, 12:03
Antje,'index.php?page=Thread&postID=144881#post144881' schrieb:Und zu den Arzneimitteltests für tiermedizinische Produkte: Wenn du "vom Fach" bist weißt Du doch was davon zu halten ist. Schon bei humanmedizinischen Präparaten ist der Einfluß auf das ungeborene Leben und Klein-/Kleinstkinder nur rudimentär erforscht. Und die Durchführung von Testreihen für tiermedizinische Präparate erwecken in vielen Fällen keineswegs mein Vertrauen. Allein schon aufgrund der Probantenzahl und/oder der Fragestellungen solcher Versuchsreihen. Von daher sagt mir der gesunde Menschenverstand: Was Du nicht wirkich brauchst an Medikamenten und Giftstoffen, das lass weg! D.h. solange ich mit anderen (ungefährlicheren) Methoden den selben Effekt erziele, wende ich persönlich so etwas nicht an.
Ja ich weis was davon zu halten ist: mehr als von irgendwelchen Hausmitteln oder "ich habe eine Bekannte, bei der das soooo toll geholfen hat" und wo es überhaupt keine wissenschaftlichen, objektiven Untersuchungen zur Wirksamkeit gibt, und damit häufig riskiert wird, dass ein Tier oder Mensch ernsthaft erkrankt (man denke an die Masernepidemie vor einigen Jahren, bei der Kinder ernsthafte Folgeschäden (geistige Behinderung) erleiden mussten, nur weil einige Eltern der völlig unhaltbaren Ansicht sind, dass Impfstoffe krank machen). Außerdem werden alle zugelassenen Arzneimittel überwacht. Wenn man Nebenwirkungen feststellt, dann sollte man diese unbedingt melden. Die meisten Zeckenmittel werden seit Jahrzehnten eingesetzt, da sollte ein Zusammenhang in Bezug auf negative Auswirkungen bei Zuchttieren mittlerweile nachweisbar sein.
Es sagt auch keiner, dass Du solche Mittel benutzen musst, aber unbewiesene Assoziationen zu negativen Auswirkungen herstellen und verbreiten und gegen solche Mittel hetzen muss man deswegen noch lange nicht.
vg,
Annemarie und Denni
Annemarie und Denni

