18-01-2007, 21:01
Zitat:Original von Sascha Hempfling.... und da sind wir mal wieder angekommen in "the real world", ich kenne diese situationen zur genuege, habe sie immer und immer wieder erlebt (als zuschauer auf vielen HP ueberall auf der welt) und wundere mich noch heute warum das so sein muss bzw immer noch so ist.
Auch meine Hündin ist sehr triebstark und dort, wo sie aufgezogen wurde, wurde nur Trieb, Trieb, Trieb gemacht. Davon hat sie nun mehr als genug und wir achten sehr viel auf Gehorsam und ich setze die Kommandos auch durch. Wie jedoch schon angesprochen, reagiert meine Hündin auf den Schmerz des Stachlers mit Aggression. Auch gegen mich, also den Führer.
ohne hier einen loesungsvorschlag anzubieten moechte ich es trotzdem nicht versaeumen darauf hinzuweisen das einmal mehr sehr deutlich wird, dass es beim training nicht nur um triebfoerderung geht. die beiden hunde sind opfer einer nicht mehr modernen philosophie der ausbildung des hundes. nun stehen die interessen des hundes, der ja nur das machen will was ihm beigebracht wurde (trieb), gegen die des hundefuehrers, der will naemlich eine pruefung machen, und da muss der hund sich der PO entsprechend verhalten.
leider sind es immer nur die hunde, die in solchen situationen die leidtragenden sind, sie muessen naemlich die physischen und psychischen schmerzen ertragen und das obwohl es denen voellig egal ist eine pruefung zu bestehen.
ich moechte noch darauf hinweisen das ich durchaus einen ausbildungstechnischen loesungsvorschlag haette, .... und vielleicht mache ich mir mal irgendwann die arbeit, diesen in der theorie und praxis aufzuzeigen.
mfg detlef
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

