13-01-2007, 22:01
Zitat:Original von Sassenach
Über negatives Einwirken kann der Hund lernen das zu erlangen was ich von iihn will. ...
Ich schaue meinen Hund sehr genau zu, und kann in sekundenschnelle, (ohne Clicker) den Lob bringen wenn er das mir zeigt was ich will.
Dir scheint etwas in der Praxis verlorengegangen zu sein - mehr Bauchgefühl - weniger Literatur lesen - raus ins Freie und erzähle mir von deiner Ergebnisse - nein vielleicht lieber nicht.
Gill
Das ist erwiesenermaßen die schlechteste Form des Lernens überhaupt über negatives Einwirken.
Stell dir vor, du sollst Rolle vorwärts lernen.
Du bist kein Weichei,
A: aber bei jedem fehlerhaften Versuch bekommst du eine unangenehme Einwirkung. Hilft dir das optimal den richtigen Bewegungsablauf zu finden? Was passiert mit deiner Lust das zu lernen?
B: jeder Versuch, der besser ist als der vorherige, wird gelobt und weist dir die Richtung. Hilft das deiner Motivation und deinen Fähigkeiten beim Finden des optimalen Bewegungsablaufs?
Lernst du besser unter den Bedingungen von A oder von B? Hat das was mit Weichei zu tun, oder mit optimalem Lernen?
Wenn du jetzt sagst, daß du mit A am besten lernst, dann bist du wissenschaftlich gesehen, die absolute Ausnahme. Bei Tieren ist es jedenfalls erforscht nicht so.
Besser als Bauchgefühl ist Wissen, das ist auch wissenschaftlich bewiesen.
Womit kommunizierst du so präzise wie mit einem Clicker?
