13-01-2007, 13:01
Zitat:Original von Jupp
Beim sogenannten Gehorsamsbringen wird dem Hund der Fang geöffnet, das Holz in den Fang geschoben und dann zugehalten, damit der Hund das Holz nicht ausspucken kann.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das nicht die einzige Methode des Gehorsamsapportes ist und auch die Darstellung sehr unvollständig ist.
Zitat:Eine andere Form des Zwangsapports ist die sogenannte Kontakt-Methode, bei der der Hund auf einem Tisch an ein Gestell so fixiert wird, daß er sich nicht setzen und auch sonst nicht auskommen kann. Dann wird ihm eine Schlinge um den Hals gelegt und daran gezogen, während ihm gleichzeitig der Fang geöffnet wird und eine Eisenstange in den Fang gelegt wird. Dann wird die Schlinge gelockert und der Hund durch Festhalten des Fangs am Ausspucken der Eisenstange gehindert.
Das entspricht nicht dem, was Bart mit der Kontaktmeothode lehrt. Es ist eher eine Abwandlung der (oder besser einer) Apportierausbildung bei den Jägern. Dort ist die Schlinge um den Vorderlauf und es wird gezogen und unangenehm gemacht, bis der Hund den Fang öffnet und das Bringsel aufnimmt. Bei beiden Methoden wird aber nicht die Technik des Fangzuhaltens angewandt.
Die Eisenstange ist eher aus Stahl. Eisen würde das Knautschen eher fördern
. Die Stange hat die Funktion, das knautschfreie Festhalten zu fördern. Ein geeignetes Hörzeichen in diesem Ausbildungsstand wäre "Fest", bevor dann überhaput "Bring" kommt. Erst lernt der Hund das saubere festhalten (positiv verstärkt - die Stange kommt erst ins Spiel, wenn die Regeln verletzt werden), dann das Bring. Ist natürlich alles Mittelalter, aber man kann es dennoch korrekt erzählen.Schöne Grüße,
Andreas

