10-01-2007, 13:01
Hallo Bine,
stimmt schon, aber das eine nutzen ohne das andere zu lassen.
Nicht den Hund nur auf Beute- sondern auch auf Futterbelohnung prägen. Auch beim triebigen Beutegeier kann man im Gehirn das Suchtprogramm auf Futterbestätigung (nicht zu verwechseln mit Verfressenheit, die ein Hund mehr oder weniger hat) installieren und ihn gerade in den technischen Bereichen dann in Ruhe besser ausbilden.
Viele Hunde werden zu einseitig auf Ball geprägt.
Viele HF wissen noch nicht, wie beeinflußbar das Belohnungssystem im Gehirn ist, und denken eben, daß es einfach nur genetisch ist oder nur vom Alter abhängt, wenn der eine Hund auf Ball und der andere auf Futter steht.
Daß man die Biochemie im Gehirn über den Kontext von angenehmen Gefühlen (gute Bindung, keine unangenehmen Einwirkungen beim Lernen, Spaß beim Lernen) mehr beeinflussen kann als durch die geilsten MOs.
Das ist ja auch ein Geheimnis des Clickers, daß er die biochemischen Belohnungskaskaden im genau richtigen Moment auslöst, also schon bevor wir die eigentliche Belohnung rausgekramt haben oder bei Distanzarbeiten (wie Hürdensprung ohne Aufsetzen, Apport usw.) endlich bei uns ist und nicht mehr wissen kann, ob er nun für den fehlerfreien Sprung oder für das Kommen, die fehlerfreie Aufnahme, das ruhige Tragen oder das zügige Reinkommen belohnt wird.
stimmt schon, aber das eine nutzen ohne das andere zu lassen.
Nicht den Hund nur auf Beute- sondern auch auf Futterbelohnung prägen. Auch beim triebigen Beutegeier kann man im Gehirn das Suchtprogramm auf Futterbestätigung (nicht zu verwechseln mit Verfressenheit, die ein Hund mehr oder weniger hat) installieren und ihn gerade in den technischen Bereichen dann in Ruhe besser ausbilden.
Viele Hunde werden zu einseitig auf Ball geprägt.
Viele HF wissen noch nicht, wie beeinflußbar das Belohnungssystem im Gehirn ist, und denken eben, daß es einfach nur genetisch ist oder nur vom Alter abhängt, wenn der eine Hund auf Ball und der andere auf Futter steht.
Daß man die Biochemie im Gehirn über den Kontext von angenehmen Gefühlen (gute Bindung, keine unangenehmen Einwirkungen beim Lernen, Spaß beim Lernen) mehr beeinflussen kann als durch die geilsten MOs.
Das ist ja auch ein Geheimnis des Clickers, daß er die biochemischen Belohnungskaskaden im genau richtigen Moment auslöst, also schon bevor wir die eigentliche Belohnung rausgekramt haben oder bei Distanzarbeiten (wie Hürdensprung ohne Aufsetzen, Apport usw.) endlich bei uns ist und nicht mehr wissen kann, ob er nun für den fehlerfreien Sprung oder für das Kommen, die fehlerfreie Aufnahme, das ruhige Tragen oder das zügige Reinkommen belohnt wird.
