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Margit M,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190989#post190989 schrieb:Da hast du Recht, aber es gibt einfach Dinge in der Ausbildung, die dir ein schlechtes Bauchgefühl geben.
An dem Punkt erwarte ich, dass auch ein Anfänger den Mumm hat das auszusprechen und von den Ausbildern erwarte ich, dass sie die Bedenken ernst nehmen und mit dem Neuling ein für ihn und den Hund passendes Konzept erarbeiten.
Ein Konzept kann noch so gut sein, wenn es nicht auf Hund und Hundeführer passt wird wohl niemnd froh damit. Ja, kann man als Anfänger ansprechen, kommt aber nicht gut an. Selbst mit etwas Erfahrung und neu auf einem Platz, kommt es nicht gut an, wenn man eigene Vorstellungen hat. Diese Erfahrung habe ich mehrfach leidvoll gemacht. Im Besten Fall lassen sie es am HF aus, im schlimmsten Fall am Hund.
Ausbilder, die individuell auf Hund-HF Teams eingehen, sucht man sehr lange und als Anfänger oder "no-name" kommt man an die oft gar nicht ran.
vg,
Annemarie und Denni
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Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190981#post190981 schrieb:Hallo Uwe,
ich finde, mit einer solchen Aussage lehnst Du Dich aber sehr weit aus dem Fenster. Der HF muss sich sehr wohl kümmern, denn wir reden hier nicht über ein Auto, sondern über ein Lebewesen, das einem auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Die wichtigste Aufgabe des HF ist es, sich um seinen Hund bzw. sein Wohlergehen zu bemühen, will heißen, er hat die Pflicht, Ansagen von außen zu reflektieren und für sich selbst zu bewerten. Moin,
natürlich muss sich der HF kümmern, gar keine Frage. Aber je höher die Ausbildungsqualität kommt, je höher das Ziel ist umso mehr muss man jemanden haben, als Anfänger, der einem sagt wie man das regelt und welche Schritte folgen. Natürlich muss sich der HF damit auseinandersetzen und versuchen die Wege zu verstehen! Deshalb bei uns immer reden über das Ziel und über einzelne Schritte....aber gerade viele Anfänger verstehen das doch zumindest anfänglich überhaupt nicht!
Wie sieht denn die Praxis aus?
Da kommt HF Anton auf den Platz und möchte wissen wie sein Hund "hört" oder HF Anton kommt zum "Erfolgreichen" weil sein Hund völlig verkorkst ist (haben sich schon einige daran versucht) und möchte zur LGA. Nun will er die Probleme gefixt haben.
Schön wäre es ja, wenn der HF sich bildet bevor er einen Hund hat! Dazu hat man es ja auch nicht immer mit angehenden "Professoren" zu tun, die alle Ansagen relektieren und bewerten. Schön wäre es
Ich habe da in über 40 Jahren einiges erlebt
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190981#post190981 schrieb:Es irritiert mich an der gesamten Diskussion ein wenig, dass sich wie ein leicht rosa Faden immer wieder der "echte" Hund durch die Debatte zieht und als Grund dafür angeführt wird, dass man ohne gewisse Mittel eben doch nicht zum Ziel kommt. Zum Diensthundebereich fehlt mir da der Zugang, das ist nie meine Baustelle gewesen. Aber wir sprechen ja doch hier über den GebrauchshundeSPORT, und da, denke ich, sollte man sich sehr genau überlegen, ob der Zweck (in dem Moment die Befriedigung des eigenen Ehrgeizes) die Mittel (tierschutzwidrige Ausbildung) heiligt Letztendlich muss man ja diese Mittel anwenden, die im jeweiligen Land legal sind um sich nicht im Gesetz zu verfangen! Über alles andere brauchen wir nicht reden...Natürlich sollte im Idealfall jeder HF und sein Team überlegen, ob man mit jedem Hund um jeden Preis etwas erreichen will? Letztendlich trifft der HF die finale Entscheidung dazu. Aber wo fängt das an, wo hört es auf?
1. den verkorksten Hund zu richten?
2. seinen Ehrgeiz über den Hund befriidigen?
3. dem "Ausstellungshund" überhaupt zum Sport zu zwingen, weil man eine Prüfung braucht?
Bei mir hört es da auf, wo ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann oder wo es tierschutzrelevant für mich wird!
Margit M,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190985#post190985 schrieb:Wenn es um die Ausbildung des eigenen Hundes geht, erwarte ich von jedem, dass er sich auch selbst Gedanken macht. Klar kann der Anfänger nicht von Anfang alles selbst wissen, aber wenn er sich nicht selbst Gedanken macht, wird er es auch nicht lernen. Ja, 100% Zustimmung! Leider sieht die Praxis anders aus! Glaube es mir. Wissen muss man sich erarbeiten über Jahre und dann kommt es trotzdem immer wieder anders! Ideal wäre 1 Jahr Theorie, bevor man einen "Sporthund" / Jagdhund kauft
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190988#post190988 schrieb:Aber wer braucht denn einen Hundeolatz, wenn er sowieso schon gut vorgebildet ist? Der Platz dient m.M. nach eher zur Kontrolle. Ausgebildet wird zu Hause. Was sind 10 Minuten pro Sparte 2x die Woche gegen 7/24? So ist es im Idealfall
Margit M,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190989#post190989 schrieb:An dem Punkt erwarte ich, dass auch ein Anfänger den Mumm hat das auszusprechen und von den Ausbildern erwarte ich, dass sie die Bedenken ernst nehmen und mit dem Neuling ein für ihn und den Hund passendes Konzept erarbeiten. Hmmm...hohe Erwartungen! Also wenn der Professor etwas in den Raum stellt was der Student im 1. Semester nicht versteht dann soll er "gegen" den Prof votieren? Wäre toll, ist aber lebensfremd. Wissen ist ein Prozess, der sehr langsam wächst
Wie sieht das in der Praxis aus? Kommt der anfänger zum "Profi" und arbeitet und diskutiert dann stundenlang über den "Ausbildungsweg" des "Profis" wird man sich meist eher trennen, als das zu reflektieren. Aber jeder, auch der Profi sollte ein offenes Ohr für jeden haben...bis zu einem bestimmten Punkt! Denn Zeit ist ein wichtiges Kriterium. Und wenn man mit jeden stundenlang diskutieren soll, anstatt zu arbeiten ist die Übungszeit schnell um
Manny K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190990#post190990 schrieb:Vor der Ausbildung des Hundes steht die des HF ! Marionetten gibts schon genug...
Selbstverständlich kann man sich Hilfe holen aber Entscheidungsträger und Verantwortlicher bleibt der HF innerhalb seines Teams alleine Ja, absolut richtig...aber Praxisfremd!
Idealerweise kommt HF anton im Vorfeld des Hundekaufs zu verschiedenen Vereinen schaut sich die Leute und Konzepte an und rdet über seine Ziele und Vorstellungen...findet er den richtigen Verein empfielt ihm dort ein "Gelehrter" noch einen Züchter, wo er seinen Welpen kauft. Dann baut man das Ding von anfang an zusammen auf.
In der Praxis kommt Anton mit einem "Junghund" und will das der "hört", dass der eine Prüfung macht usw. sein Wissen ebschränkt sich meist auf die Seite wo das Futter rein und raus kommt!
Oder er kommt mit einem verbogenen Hund der schon in 3 Vereinen und bei 7 Seminaren war und möchte das du das Tier fixt
Margit M,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190993#post190993 schrieb:Ich setze da zuallererst mal gesunden Menschenverstand voraus, den muss man ja nicht zwangsläufig vor dem Vereinsgelände im Auto lassen. Menschenverstand ersetzt aber nicht erarbeitetes Wissen
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190996#post190996 schrieb:Anders herum wird doch ein Schuh draus: Warum wehrt man sich im IGP Hundesport so sehr gegen ein Hinterfragen von außén / von Anfängern? Man wehrt sich nicht...aber langjährig erarbeitetes Wissen, dass auch funktioniert, muss man sich von "Anfängern" auch nicht zerreden lassen. Weil es meist nichts bringt...allerdings sollte jeder ein offenen Ohr haben
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191000#post191000 schrieb:Kannst du mir nun noch einmal konkret erklären an welchen Hürden die "kleinen Mädchen" in Sport und Dienst scheitern und wie man diese dann "gerade biegt"? Die Diensthundeführerinnen, die ich so kenne, stehen in Durchsetzungsfähigkeit gegenüber Mensch und Hund ihren männlichen Kollegen in keinster Weise nach. Also wir haben da schon manchmal Probleme mit manchen Diensthundeführern*innen, die sich nicht durchsetzen können / wollen. aber das hat mit dem Sport nichts zu tun. Ist ja schon körperlich oft schwierig, wenn Hund 40 Kg und HF´in 45 kg hat und "Hundchen" nicht so möchte wie HF!
Aber sind halt Ausnahmen und wir werden das Diensthundewesen jetzt hier nicht reinbringen
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191000#post191000 schrieb:Bzw. erhoffe ich mir immernoch eine konkrete Antwort auf die Frage, was ein "kleines Mädchen" nun abgesehen der körperlichen Voraussetzung zur physischen Gewalt nun vom "alten weißen Mann" in der Fähigkeit mit den "echten" Hunden umzugehen unterscheidet. Erfahrung / Wissen...etwas um das es seit 1 Million Jahren geht und nicht nur im Hundesport!
Das Küken weiß i.d.R. weit weniger als die Henne. deshalb ist der "alte weise Mann" im Vorteil, auch wenn das viele Beginner nicht hören wollen. es ändert nichts an den Tatsachen
beste Grüße
Uwe
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Ausbildungswart ist ja da auch ein undankbarer Posten, wie ich finde.
Die mit der meisten Erfahrung sind ja auch meist die, deren Ziele überregional liegen. In der Regel stehen sie dem Übungsbetrieb weniger zur Verfügung und arbeiten in kleinen Teams.
Können die Verbände selbst da durch effektivere Schulungen was bewirken? Der Ablauf sieht doch eher so aus, dass nur an der Praxis gelehrt wird, oder aber die Hunde abgearbeitet. Da dann auch Lernen durch Zuschauen, meist aber ohne den fachtheoretischem Hintergrund, man reproduziert nur. Seminarbesuche kann man ja machen, aber umsetzen muss das ja jeder selbst. Und Verstehen ist ja was anderes als Nachmachen.
Der Zeitfaktor des Übungsbetriebes spielt da sicher auch eine Rolle. Aber verschiedene Prozesse mal im Vereinsheim für alle nachzubereiten bringt ja schon Vorteile für alle und gibt auch die Möglichkeit Fragen zu beantworten, für die während der Praxis einfach die Zeit fehlt bzw. in dem Moment hinderlich ist.
Gruß Reinhard
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191013#post191013 schrieb:Ausbildungswart ist ja da auch ein undankbarer Posten, wie ich finde. stimmt...wie meist jedes "Ehrenamt"
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191013#post191013 schrieb:Die mit der meisten Erfahrung sind ja auch meist die, deren Ziele überregional liegen. In der Regel stehen sie dem Übungsbetrieb weniger zur Verfügung und arbeiten in kleinen Teams. So ist es...weil Zeit rar ist
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191013#post191013 schrieb:Können die Verbände selbst da durch effektivere Schulungen was bewirken? Der Ablauf sieht doch eher so aus, dass nur an der Praxis gelehrt wird, oder aber die Hunde abgearbeitet. eher wenig...denn die "gewählten" Ausbildungswarte sitzen oft nur ihre Zeit ab....zum 2. stimme ich zu!
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191013#post191013 schrieb:Da dann auch Lernen durch Zuschauen, meist aber ohne den fachtheoretischem Hintergrund, man reproduziert nur. Seminarbesuche kann man ja machen, aber umsetzen muss das ja jeder selbst. Und Verstehen ist ja was anderes als Nachmachen. So sollte es sein. Bei uns stehen alle draußen und schauen zu, so lange gearbeitet wird. Danach alle ins Vereinsheim und reden!
Wie sieht es in vielen anderen Vereinen aus? Helfer / Ausbildungswart stehen draußen im regen und HF sitzen beim "Kaffee / Bier" im Heim und warten bis sie aufgerufen werden...dann 5 Minuten Programm und schnell zurück zum Kaffee / Bier
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191013#post191013 schrieb:Der Zeitfaktor des Übungsbetriebes spielt da sicher auch eine Rolle. Aber verschiedene Prozesse mal im Vereinsheim für alle nachzubereiten bringt ja schon Vorteile für alle und gibt auch die Möglichkeit Fragen zu beantworten, für die während der Praxis einfach die Zeit fehlt bzw. in dem Moment hinderlich ist. So ist es...deshalb geht eigentlich "intensives" Ausbilden / weiterbilden / diskutieren / lernen nur in kleinen Gruppen!
Früher kamen die Leute in Scharen und wir standen am Donnerstag von 16:00 - 02:00 auf dem Platz...Freitags zur Arbeit. Geht doch heute überhaupt nicht mehr
beste Grüße
Uwe
Wem nützt der Hundesport und wem schadet er?
Wofür werden Gebrauchshunde noch gebraucht?
(Den Karren vom Bestatter zieht keiner mehr.)
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„Wie sieht es in vielen anderen Vereinen aus? Helfer / Ausbildungswart stehen draußen im regen und HF sitzen beim "Kaffee / Bier" im Heim und warten bis sie aufgerufen werden...dann 5 Minuten Programm und schnell zurück zum Kaffee / Bier„
Dann ist es ja eher eine Kameradschaftsverandtaltung und das Thema Hund eher Mittel zum Zweck um dem Alltag zu entfliehen...
Das als Zukunftprognose ist ja ein ganz gruseliger Gedanke.
Ja, es gibt Vereine, bei denen das so ist, aber auch genau das Gegenteil, wo Patenschaften für „neue“ laufen, und wo auch unterschiedliche Konzepte nebeneinander funktionieren.
Mittlerweile ist es aber auch so, dass, entgegen vor noch 30-40 Jahren, sich an Voraussetzung einiges geändert hat. Abteilung A: kaum Fährtengelände ohne Beziehung, grade in Ballungsräumen, Abteilung B dieser hohe Anspruch an Perfektion gepaart mit Ausdruck, Abteilung C die Abhängigkeit vom Helfer (ein ganz entscheidender Faktor)
Was es nicht unbedingt leichter macht.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Ich frage mich gerade, inwieweit wir in dieser Diskussion überhaupt eine gemeinsame Basis haben?! Ich meine, wir benutzen alle so schön den Begriff "tierschutzrelevant" - und irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Vorstellungen von "tierschutzrelevant" ganz schön auseinander gehen.
Gerade die sogenannten Fortgeschrittenen haben doch eigentlich die größte Verantwortung dem Anfänger gegenüber?! Zur Not muss man diesem eben sehr deutlich klar machen, dass manche Dinge einfach nicht funktionieren (also zum Beispiel mal eben im Vorbeigehen einen "verkorksten" Hund zu "fixen"). Wobei das Verkorksen auf Hundeplätzen im Normalfall ja auch nicht durch Anfänger kommt, sondern oft von Leuten, die von sich behaupten, Erfahrung zu haben.
Im übrigen kenne ich wenige Anfänger, die auf einen Hundeplatz kommen mit dem erklärten Ziel, eine LGA oder mehr zu bestreiten... Die meisten kommen eher durch Zufall, Bekannte oder auf der Suche nach einer Möglichkeit, ihren Hund einfach nur ein wenig zu erziehen.
Ich kenne aber etliche Leute, die nach dem ersten Besuch auf einem Hundeplatz voll Entsetzen ihren Hund wieder eingepackt haben. Wenn man das, was da oft vorgeht, regelmäßig sieht, kommt es nämlich zu einer gewissen Abstumpfung und man registriert nicht mehr unbedingt, was sich da wirklich abspielt. Manchmal ist da der Blick eines Neulings ganz hilfreich, um mal wieder ein wenig auf Distanz zu gehen und das Ein oder Andere in Frage zu stellen...
LG
Bine
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Wahre Worte, Bine. Wenn man mal jemanden zum Hupla mitnimmt, der „damit“ bisher nichts am Hut hatte, wird einem erstmal vor Augen geführt, wie befremdlich und „brutal“ vieles auf Außenstehende wirkt. Das fängt an bei dem „Kasernenhofton“ und endet mit den Erklärungen, warum der Hund jetzt dies oder das schneller oder gerader machen soll. Für Hundesportler klar- für andere eher nicht.
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191016#post191016 schrieb:„Wie sieht es in vielen anderen Vereinen aus? Helfer / Ausbildungswart stehen draußen im regen und HF sitzen beim "Kaffee / Bier" im Heim und warten bis sie aufgerufen werden...dann 5 Minuten Programm und schnell zurück zum Kaffee / Bier„
Dann ist es ja eher eine Kameradschaftsverandtaltung und das Thema Hund eher Mittel zum Zweck um dem Alltag zu entfliehen...
Das als Zukunftprognose ist ja ein ganz gruseliger Gedanke.
Ja, es gibt Vereine, bei denen das so ist Ich komme ja als LR und auch früher als LG ausbildungswart viel rum...leider ist es in 75% der Vereine wie oben angepinnt. Jedenfalls in meiner Gegend. Aber natürlich gibt es auch andere Vereine, mit toller Arbeit...aber da kommt ein "Anfänger" meist sehr schwer rein. Die haben genug zu tun!
Problem sind doch Verein, die extreme Kosten haben (gerade in Ballungsgebieten) und jeden aufnehmen müssen!
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191016#post191016 schrieb:aber auch genau das Gegenteil, wo Patenschaften für „neue“ laufen, und wo auch unterschiedliche Konzepte nebeneinander funktionieren. Ja, ganz toll! Es gibt sie die "guten Vereine" die bringen auch oft "erfolgreiche HF" auf die Veranstaltungen
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191016#post191016 schrieb:Mittlerweile ist es aber auch so, dass, entgegen vor noch 30-40 Jahren, sich an Voraussetzung einiges geändert hat. Oftmals aber auch zum Besseren
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191016#post191016 schrieb:Abteilung A: kaum Fährtengelände ohne Beziehun Ok, das hat sich bei mir um 1 Million % verbessert (West Berlin) jetzt inmtten von tausenden Ha Gelände ohne Probleme
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191016#post191016 schrieb:Abteilung B dieser hohe Anspruch an Perfektion gepaart mit Ausdruck Ja, aber heute gibt es bessere Hilfsmittel als früher...Hallen, Spiegel, selbstfilmende Kameraroboter. Das ist nicht unbedingt schlechter geworden
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191016#post191016 schrieb:C die Abhängigkeit vom Helfer (ein ganz entscheidender Faktor) gab es früher auch...da ist man auch schon weit gefahren für einen guten Helfer
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191017#post191017 schrieb:Ich meine, wir benutzen alle so schön den Begriff "tierschutzrelevant" - und irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Vorstellungen von "tierschutzrelevant" ganz schön auseinander gehen. Natürlich sind die Vorstellungen einzelner Menschen ganz verschieden. Relevant ist was verboten ist...alles andere ist "menschlich" verschieden. Für den "Gutmenschen" auf der Straße ist schon ein Gliederhalsband tierschutzrelevant für den US Amerikaner ein E- Gerät am Hund völlig normal! Für meine Frau ist 130km / h schnell, für mich ist es gemütliches Bummeltempo!
Seien wir mal ehrlich, die Ausbildung der Hunde (SPort, Dienst, jagd)ist doch in den letzten 40 jahren so "peaceful" geworden, wie nie...und das ist auch gut so1 Aber ganz ohne "Zwänge" funktioniert nichts im Leben, man muss es nur erklären und auch mit seinem eiegen Gewissen vereinbaren können. Im Notfall eben nicht zur LGA oder Prüfung machen und man geht nur spazieren.
Auf der Jagd und im Dienst ist es schon anders...da muss der Hund funktionieren und das auch ohne "tierschutzrelevante" Methoden! Da stecken schon Zwänge, auch für den HF, dahinter! Bei mir in der Behörde wird der Hund sofort still gelegt, wenn er durch die Prüfung fällt, nicht ablässt oder unsauber ist! Ein Jagdhund der nicht zu hört, wird überfahren usw.
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191017#post191017 schrieb:Gerade die sogenannten Fortgeschrittenen haben doch eigentlich die größte Verantwortung dem Anfänger gegenüber?! Zur Not muss man diesem eben sehr deutlich klar machen, dass manche Dinge einfach nicht funktionieren (also zum Beispiel mal eben im Vorbeigehen einen "verkorksten" Hund zu "fixen") Na ja...die "Fortgeschrittenen" rotten sich heute meist lieber untereinander zusammen und machen ihr eigenes Ding...weit weg von Anfängern. So meine Beobachtung
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191017#post191017 schrieb:Wobei das Verkorksen auf Hundeplätzen im Normalfall ja auch nicht durch Anfänger kommt, sondern oft von Leuten, die von sich behaupten, Erfahrung zu haben. Meist kommt alles zusammen...man geht zu 7 verschiedenen Seminaren und probiert dann das neue System 4 Wochen...funktioniert es nicht sagt man der Seminarleiter ist ein idiot! irgendwann kommt solch ein Hund dann zu dir
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191017#post191017 schrieb:ch kenne aber etliche Leute, die nach dem ersten Besuch auf einem Hundeplatz voll Entsetzen ihren Hund wieder eingepackt haben. Wenn man das, was da oft vorgeht, regelmäßig sieht, kommt es nämlich zu einer gewissen Abstumpfung und man registriert nicht mehr unbedingt, was sich da wirklich abspielt Ja, genauso so war es doch früher aber auch und da mit richtig "Tierquälerei"...als ich Anfang 80 auf meinem 1. DH Lehrgang war, kamen mir die Tränen!
Ist doch auf der Jagd nicht anders....man muss es schon verstehen. Und die heutige Zeit, mit vielen "Gutmenschen", Medien mit selbsternannten Profis machen es den vereinen nicht leichter. es ist nun mal ein Sport, der nicht nur mit Futter & Ballwerfen funktioniert, wobei er mit "Tierschutzrelevanter" Ausbildung auch nur für einige wenige funktioniert...da wären wir wieder am Anfang
Dumbledore,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191018#post191018 schrieb:Wenn man mal jemanden zum Hupla mitnimmt, der „damit“ bisher nichts am Hut hatte, wird einem erstmal vor Augen geführt, wie befremdlich und „brutal“ vieles auf Außenstehende wirkt. Ja, ganz klar...aber das sind die Zeiten! In Zeiten wo man "vegetarisches" Fleisch & Wurst verkauft, ist Hundeausbildung auch wenn sie noch so "human" ist nicht mehr verständlich!
PS: Wenn ich mir aktuelle Politik anschaue wird der Hundesport, wie wir ihn kennen eh bald auf dem Altar der "Gutmenschen" geopfert, genau wie die Jagd und der Schießsport! Dazu wird sich bald niemand mehr die Fahrt zum Hundeplatz leisten können...je mehr "Grün" in die regierung kommt
beste Grüße
Uwe
doghunter,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190905#post190905 schrieb:Und den "echten" Hund kann doch heute niemand mehr handeln, mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen in einer "offenen" Ausbildung. Sehe ich jeden Tag im Dienst Hier kam der " Echte " in Beitrag 2 erstmals in die Diskussion
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190911#post190911 schrieb:Der echte stellt seinen HF öfter vor die Aufgabe, zu zeigen, ob er ein Hundeführer im besten Sinne des Wortes ist oder ein punktgeiler Leinenhalter, dem der Hund aber am Ende nie ganz vertrauen kann.
Der echte kennt seine Stärke - was für manche HF zu viel ist - , spielt sie auch aus, aber: im besten Fall zu den Regeln des Hundeführers, weil der Hund gelernt hat, dass der HF a ) immer Plan hat, b) vertrauenswürdig ist, c) berechenbar für den Hund und c ) verlässlich in seiner Hundeführung - nicht nur auf dem Platz ist.
Und das ist genau die Stelle, wo sich ein echter wohlfühlt und mitmacht. Das Märchen von den, nach der Weltherrschaft streben, dominanten Hunden ist doch nur von den Hilflosen erfunden worden. Der Hund ist - auch Egoist - und hat so gar keine Lust auf Diktator - viel zu anstrengend. Hier habe ich versucht darauf hin zu weisen, dass es eben nicht " Brachialmethoden " braucht, um bestimmte Hunde kooperationsbereit zu bekommen.
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191007#post191007 schrieb:Kurz gesagt: ich finde in einem "Sporthundeforum" oder "Leistungshundeforum" die Diskussion über "Echte" deplatziert. Sie sind weder besonders als Sporthund, Diensthund oder generell "Leistungshund" zu gebrauchen, allenfalls wichtig für die Zucht, wenn man sie denn überhaupt erkennt und sich da ein Züchter rantraut. Alle folgenden Beiträge der User drehen sich um das PRO UND KONTRA der Ausbildung bei bestimmten Hunden. Wenn hier der falsche Platz sein sollte, wo denn dann :hae Denn es gibt nun mal unterschiedliche Vertreter in den einzelnen Rassen und mit denen wird - auch - Sport gemacht.
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