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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26970-Ruhe-ins-F%C3%A4hrten-bringen/?postID=189324#post189324 schrieb:Ausbildungsmittel ersetzen nicht den Denkansatz, der dahinter steht... sie sollen eher diesen unterstützen...
Alex hat H.R. hier genannt... Hat der nicht das Brustgeschirr mit den rausnehmbaren Spikes entwickelt?
Hier sehe ich schon am Ausbildungsmittel einen deutlichen Unterschied im Denkansatz.
Bevor ich dem Hund über Vermeidungslernen etwas zeige, was er nicht tun soll, zeige ich ihm lieber, was er tun soll... oder wozu dienen diese Spikes?
Gruß Reinhard Das mit dem Spike ist eine ganz interessante Sache, das war gar nicht Helmut´s Idee, haben die Leute von Klin einfach mit eingesetzt, das benutzt er noch nicht einmal selber. Er sagt auch selber, es gibt zig Möglichkeiten, dem Hund das fährten beizubringen, aber: seine Art ist sehr effektiv, das kann ich bei meinen Hunden selber nur bestätigen.
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Es gibt das Helmut Raiser Suchgeschirr mit Spikes, und analog dazu das Modler Suchgeschirr ohne Spikes, die sich sehr deutlich vom ersteren distanzieren.
Ich finde es verwunderlich, wenn jemand mit Prominenz seinen Namen für etwas hergibt, was so gar nicht seiner Intension entspricht, sondern nur der des Herstellers, nach dem Motto... Ach, da basteln wir nochmal was rein... so ganz ohne Rücksprache.
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Ja. Ist halt so. Es geht doch auch da ein bisschen um Geld. Frag doch einfach Helmut persönlich, wenn du mir nicht glaubst.
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Warum sollte ich, wenn ich schon geschrieben habe, welcher Ansatz mir warum gefällt. Und diesen finde ich bei ihm sowieso nirgends wieder.
Ich habe ihn schon wegen einer anderen Information angeschrieben, da scheu ich mich nicht. Und er hat sofort geantwortet.
Brauchst ihn nicht verteidigen. Der weiß schon, warum er was macht. Und Geld, so denke ich, spielt da weniger eine Rolle.
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26970-Ruhe-ins-F%C3%A4hrten-bringen/?postID=189327#post189327 schrieb:Es gibt das Helmut Raiser Suchgeschirr mit Spikes, und analog dazu das Modler Suchgeschirr ohne Spikes, die sich sehr deutlich vom ersteren distanzieren. Bitte fair bleiben:
der Stachelaufsatz auf dem Brustgurt des Dr. Raiser Suchgeschirrs ist lediglich mit einer Lasche und zwei Druckknöpfen fixiert - kann also ohne größere Chirugische OP entfernt werden.
Und - so etwas wird diskutiert. Die Beiträge, in denen Ferntrainer angeboten werden, aber auch der Einsatz des Stachels scheint da dann was anderes zu sein. Personenbezogen ???????
By the way: wenn es jemand schafft, mein Avatarbild zu vergrößern, wird er feststellten, dass der abgebildete Hund genau das Dr. Raiser Geschirr trägt - auf einer OG- Prüfung :evil:
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Dennoch wage ich zu bezweifeln, das du den Denkansatz von Raiser in der Fährte begriffen hast, aber jeder so wie er will. Es gibt so viele Möglichkeiten, wer mit seiner Methode oder Ausbildung zum Ziel kommt ist doch super...
Ansonsten wäre es auch langweilig.
Man muss sich halt immer wieder bei seinem Hund Gedanken machen.
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26970-Ruhe-ins-F%C3%A4hrten-bringen/?postID=189331#post189331 schrieb:aber jeder so wie er will. Nicht ganz Alex !
Auch wie er kann und das in zweierlei Hinsicht:
- was gibt der Hund her
- was geben die Möglichkeiten her
Es gibt keine Blaupausen, die man einfach nachahmen kann.
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Hallo Burghardt,
nicht, dass wir uns hier mißverstehen: das Fährtengeschirr von H.R. ist ja ohne die Spikes zugelassen. Das finde ich auch völlig in Ordnung.
Von allen Geschirren, die mir bekannt sind, ist dies aber das einzige, welches in dieser Form angeboten wird.
Schaue ich auf das Ausbildungkonzept von Farbenlehre und Pressing, so paßt das für mich gut da rein, denn es ist das einzige, was das anbietet, wohinter auch dieser Name insgesamt steht.
Wenn es sich jemand holt, weil er den Sitz und Kontaktmöglichkeit zum Hund gut findet, die Spikes auf dem Müll wirft, weil er dem Hund lehren kann, das langsames Suchen geiler ist als schnelles suchen, dann ist das für mich OK.
Auch ich war auf einem Seminar von Marco, und fand diese Teilschrittzergliederung einfach klasse, wahrscheinlich der gleiche AHA Effekt, den auch Tobi und Jens haben.
Mich hat das echt an den SD Aufbau von den Heuwinklern erinnert.
Einstellung auf der einen Seite, Technik, Übersicht und zuhören können auf der anderen.
Und ich bin überzeugt davon, dass man sich als ausbildender HF dem Hund in allen drei Sparten gleich und verläßlich zeigen muss, und nicht von einem zum anderen Ansatz springen kann.
Denn da bekommt der Hund ein Problem...
Gruß Reinhard
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Diese "Teilschrittzergliederung" gibt es übrigens auch bei Bernd Föry. Den kenne ich selber und der hat mich auch dazu ermutigt, überregional zu führen.
Leider wird die dazugehörende Theorie von ihm in vielen Seminaren nicht gewünscht, weil die Leute lieber Praxis machen wollen, dabei sorgt der lückenlose und immer nachvollziehbare Aufbau von ihm für etliche AHA-Erlebnisse.
Gruß Bettina
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Vielleicht noch einmal zurück zum Problem der Fragestellerin, der der Krieg der Theorien akut wenig nützt.
Meine Erfahrung ist, dass auch sehr engagierte Hunde zumindest im ersten Fährtenschenkel dadurch sichtbar konzentrierter und auch langsamer werden, dass man sie dazu bringt, sich mit dem Fährtenansatz wirklich für einen Moment gründlich zu beschäftigen. Dass ist auch deshalb sinnvoll, weil die Fährte für den Hund u. a. ein Merk- und Vergleichstraining ist, in dem es immer auch um ein Sich-Einprägen von Eindrücken geht. Ich mag es, wenn ein Hund über den Ansatz nicht einfach drüberfährt, wenn also Ansetzen und Fährten nicht einfach ein Bewegungsablauf sind, sondern wenn der Hund sich, ehe er sich in die Fährte bewegt, einen Moment mit dem Abgang als solchem befasst. Das wird erreicht, wenn es für den Hund so lange wie möglich unklar bleibt, in welche Richtung es denn nun gehen wird. Daraus kann man im Training ein Prinzip machen. Also z. B. nicht immer am Rande eines Geländes so anfangen, dass ohnehin klar ist, wo "vorne" ist. Immer wieder aus anderen Winkeln an den Abgang gehen, also nur selten in der Richtung, in der dann die Fährte weiterläuft. Das kann man bis zu spitzen Winkeln zum Fährtenverlauf treiben. Falls der Hund dann den Abgang abschneiden und gleich in den Schenkel überwechseln will, korrigieren und Fährte erst annehmen, wenn der Abgang angenommen worden ist. Das kann man wieder so weit treiben, dass der Hund sich irgendwann aus ein paar Schritt Entfernung den Abgang selber suchen muss. Wird von keiner Prüfungsordnung verlangt, konzentriert und verlangsamt den Hund aber spürbar! Bei solchen "Abgangsübungen" grundsätzlich den bodennahen Wind bzw. seine Richtung beachten. Man verlangsamt den Hund natürlich nicht, wenn ihm die Fährtenrichtung geruchlich bei der Annäherung an den Abgang schon entgegen kommt.
Ich weiß, alles ein alter Hut. Das "verkehrte" Herantreten an die Fährte und seitliches Ansetzen sind vor Jahren schon kontrovers diskutiert worden, bis hin zu der damals manchmal geäußerten Meinung, vor allem junge Hunde könnten die Fährtenrichtung gar nicht aus einem Winkel annehmen. Das ist nach meiner Erfahrung falsch. Man kann damit beginnen, sobald man "in Richtung" (also nicht mehr nur im Kreis, im Quadrat, im Dreieck oder sonstwie) Suchlust erzeugt: Die Fähigkeit zur eigenständigen Festlegung der richtigen Richtung haben sogar schon Welpen. Und wenn man das systematisch zum Trainingsritual macht, hat es, wie gesagt, konzentrierenden Wert. Außerdem kriegt der junge Hund schon gleich am Anfang der Fährte Lob und Annerkennung seines HF, wenn er sich die richtige Richtung erarbeitet – und Anerkennungserlebnisse stärken die Motivation.
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