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Klettern / Kletterwand lehren
#1
Hallo,
wer hat praktische Tipps, wie man dem Hund am besten das Klettern über die Schrägwand beibringt ?
Speziell in dem Fall, bei dem der Hund OHNE Bringholz klettert, MIT Bringholz jedoch zu 90% springt.........
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#2
spontan fällt mir nur die bekannte Vermeidungstaktik ein sich direkt vor die Wand zu stellen und das Holz direkt an den Fuß der Kletterwand zu werfen. Ansonsten würde auch wirklich versuchen nochmal mit dem Hund zu laufen und ihn an entscheidender Stelle einzubremsen :whistling:
Das Leben ist das was passiert, während du etwas anderes planst !
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#3
Bei meiner Hündin hab ich zu THS Zeiten die ganze Geschichte so gemacht, dass die Schrägwand flacher stand als die VPG-Wand und ich dann speziell das Berühren des letzten Teiles der Wand bestätigt habe (geht am einfachsten mit dem Clicker). Also auch konsequent nicht bestätigt, wenn vorher gesprungen wurde. Danach dann eben langsam die "Versuchung" mittels Futter, Ball etc. erhöhen und wieder nur bestätigen wenn wirklich geklettert wurde.
Ich denke wenn man die Wand dann langsam wieder steiler stellt und selbiges Spiel wieder durchführt, wird der Hund das drin behalten - man muss halt nur konsequent sein.. :whistling:

Im Zweifelsfall google mal Kontaktzonen-training (aus dem Agility)

Von irgendwelchen "Überzeugungen" halte ich an der Stelle nicht viel, er weiss ja garnicht was von ihm da nun erwartet wird. Mal davon abgesehen, irgendwann steht da keiner mehr daneben und bremst, dann ist da nur der Trieb zum Holz.. und dann wars das wieder mit dem "einbremsen" :whistling:
LG Janina
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#4
Hallo,

ich baue meine Hunde an der VPG Wand fast analog wie im Agiilty auf.
Am Anfang Wand flach und Hund nur drüber laufen lassen. Von Anfang bis Ende. Tempo erhöhen.
Wenn der Hund gelernt hat das er drüber rennen soll, höher stellen
er wird später nicht zwangsläufig bis ganz runter laufen, braucht er auch nicht. Aber zumindest springt er dann nicht von ganz oben ab.

LG
Sabine
LG Sabine

Jeder Tag ohne Hund ist ein schlechter Tag.
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#5
Trine,index.php?page=Thread&postID=76648#post76648' schrieb:Hallo,
wer hat praktische Tipps, wie man dem Hund am besten das Klettern über die Schrägwand beibringt ?
Speziell in dem Fall, bei dem der Hund OHNE Bringholz klettert, MIT Bringholz jedoch zu 90% springt.........
der hund hat nicht das klettern gelernt, sondern einfach das überwinden von einem hinderniss. das klettern in technik ist nicht konditioniert und abgesichert, das holz sogar noch eine bestätigung für den freisprung. klettert der hund denn, wenn das bringsel sichtbar 5 meter hinter der kletterwand liegt, bzw. wenn du es wie beim bringen vorher dann rüber wirfst? wenn nicht, wie soll das dann mit dem holz funktionieren?!

wahrscheinlich handelt es sich jetzt schon um eine umkonditionierung.

ich persönlich würde hier rein nochmal dem hund bewußt machen, daß das erreichen der untersten "sprosse" lohnenswert ist. und dies dann mit einer bestätigung, die zu anfang auf, später dann hinter der hürde erfolgt. diese erfolgt aber nur, wenn der hund auch die unterste sprosse erreicht. sollte er dies umgehen oder übergehen wollen, so gibs einen abbruch und neuaufbau. der hund muß erkennen, daß nur das erreichen der untersten sprosse zur bestätigung, später dann auch zum holz führt.

m.m. nach wird ein zurückhalten oder einbremsen über eine leine nicht viel bewirken, wie auch nicht das enge legen des holzes an die a-wand. in beiden fällen wird der hund entweder verunsichert oder aber arbeitet gegen an, und beim engen legen des holzes an die wand umgeht man das eigendliche problem und löst es nicht. hier geht es alleine um eine bestimmte technik des kletterns abwärts. eine leine sollte hier nur zur absicherung dienen, damit der hund die bestätigung nicht im unerwünschten verhalten, hier das freispringen, erreichen kann.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#6
Zitat: m.m. nach wird ein zurückhalten oder einbremsen über eine leine nicht viel bewirken, wie auch nicht das enge legen des holzes an die a-wand. in beiden fällen wird der hund entweder verunsichert oder aber arbeitet gegen an, und beim engen legen des holzes an die wand umgeht man das eigendliche problem und löst es nicht. hier geht es alleine um eine bestimmte technik des kletterns abwärts. eine leine sollte hier nur zur absicherung dienen, damit der hund die bestätigung nicht im unerwünschten verhalten, hier das freispringen, erreichen kann.
Hallo, dem kann ich - bis auf die Absicherung durch die Leine - zustimmen. Das halte ich (bei hoch gestellter Wand) für zu gefährlich. Im Agi gibt es noch die Möglichkeit, mit einem Target zu arbeiten, das heißt, Wand flachstellen wie von Sabine beschrieben, und den Hund nur bestätigen (am besten durch Clicker), wenn er den Target trifft. Der befindet sich am unteren Ende der Wand. Es gibt Rahmen als Targets, die unabhängig von der Wand trainiert werden (das ist so ein zusammengestecktes Rechteck, das später an der unteren Zone der Wand befestigt wird). Der Hund wird bestätigt, wenn er mit den Vorderpfoten reinspringt. Ich such mal danach und stelle dann den Link hier rein.
Viele Grüße
Gaby

Also, so könnte das Ding aussehen
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#7
GabyG,index.php?page=Thread&postID=76786#post76786' schrieb:Im Agi gibt es noch die Möglichkeit, mit einem Target zu arbeiten, das heißt, Wand flachstellen wie von Sabine beschrieben, und den Hund nur bestätigen (am besten durch Clicker), wenn er den Target trifft. Der befindet sich am unteren Ende der Wand. Es gibt Rahmen als Targets, die unabhängig von der Wand trainiert werden (das ist so ein zusammengestecktes Rechteck, das später an der unteren Zone der Wand befestigt wird). Der Hund wird bestätigt, wenn er mit den Vorderpfoten reinspringt.
das setzt aber voraus, daß der hund ein arbeiten am objekt, hier den target, über den clicker kennt. das clickern als reiner marker reicht m.m. nach hier nicht aus. der hund muß dann schon die arbeit mit targets in verschiedenen formen kennen, wissen, was er mit bestimmten verhalten an ihnen auslösen kann. das ist nicht mal so eben schnell gezaubert.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#8
Mit diesem Rahmen ist es aber relativ einfach, den Hund auf den Target zu konditionieren, weil Du das überall üben kannst. Zu Beginn auf flachem Boden, Rasen etc., später an Objekten wie Mauern oder eben Wänden. Der Hund lernt, dass er die Bestätigung erst bekommt, wenn er mit den Vorderpfoten im Rahmen steht oder reinspringt. Man kann es auch ohne Clicker aufbauen, tut sich aber dann später - wenn das Tempo erhöht, die Wand höher gestellt wird und der Hund im Absprung den Rahmen trifft - etwas schwerer.
Gruß Gaby
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