10-03-2007, 10:03
Das stimmt. Richtig aufgebaut und abgesichert würde dieser Hund aber nicht das zeigen, was er zeigt.
Nur - wenn ein Hund in hundert Trainings immer sauber apportiert. Schnell hin - schnell zurück - ruhiges Vorsitzen. Warum sollte er das bei der Prüfung nicht genau so machen? Was soll man da unter die Kontrolle von Zwang stellen?
Ich bin nicht generell dagegen, den Hund auch zu etwas zu zwingen, was er nicht möchte. Ich möchte mich nur nicht unter der Badehose mit Sonnenöl einreiben. - oder so.
Hier ist es nun aber so, dass der Hund schon langsam zurück kommt. Vermutlich weil der Hund dabei eben einen Konflikt hat oder die Motivation zu gering ist. Deswegen meine Fragen.
Nun gibt es, wie so oft, zwei Möglichkeiten.
Entweder die Motivation erhöhen - den Hund auf dem Rückweg von Stress befreien - und vorübergehend Fehler in Kauf nehmen.
Oder!
Stress drauflegen, den der Hund durch schnelleres Herankommen überwinden lernt - was aber nicht gerade einfach sein dürfte - wenn der Hund seiner Führerin jetzt schon nicht trauen sollte.
Es gibt aber nicht nur die Möglichkeit, dass dieser Hund schneller zurück kommt, sondern auch die, dass er viele neue Baustellen zeigt, oder das Bringen insgesamt meidet.
Berensmann hat das schon schön geschrieben - das kann bei der Prüfung auch in die Hose gehen. Und da ich die Hundlerin und ihren Umgang mit dem Hund im Allgemeinen nicht kenne, werde ich mich hüten, ihr die Anwendung von Zwang zu empfehlen. Das Risiko, dass so etwas in die Hose geht, ist da einfach zu groß.
Gruß
Martin
Nur - wenn ein Hund in hundert Trainings immer sauber apportiert. Schnell hin - schnell zurück - ruhiges Vorsitzen. Warum sollte er das bei der Prüfung nicht genau so machen? Was soll man da unter die Kontrolle von Zwang stellen?
Ich bin nicht generell dagegen, den Hund auch zu etwas zu zwingen, was er nicht möchte. Ich möchte mich nur nicht unter der Badehose mit Sonnenöl einreiben. - oder so.
Hier ist es nun aber so, dass der Hund schon langsam zurück kommt. Vermutlich weil der Hund dabei eben einen Konflikt hat oder die Motivation zu gering ist. Deswegen meine Fragen.
Nun gibt es, wie so oft, zwei Möglichkeiten.
Entweder die Motivation erhöhen - den Hund auf dem Rückweg von Stress befreien - und vorübergehend Fehler in Kauf nehmen.
Oder!
Stress drauflegen, den der Hund durch schnelleres Herankommen überwinden lernt - was aber nicht gerade einfach sein dürfte - wenn der Hund seiner Führerin jetzt schon nicht trauen sollte.
Es gibt aber nicht nur die Möglichkeit, dass dieser Hund schneller zurück kommt, sondern auch die, dass er viele neue Baustellen zeigt, oder das Bringen insgesamt meidet.
Berensmann hat das schon schön geschrieben - das kann bei der Prüfung auch in die Hose gehen. Und da ich die Hundlerin und ihren Umgang mit dem Hund im Allgemeinen nicht kenne, werde ich mich hüten, ihr die Anwendung von Zwang zu empfehlen. Das Risiko, dass so etwas in die Hose geht, ist da einfach zu groß.
Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
(Friedrich der Große)

