Das Leistungshundeforum
Fährtenarbeit mit Filmdosen - Druckversion

+- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de)
+-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6)
+--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34)
+--- Thema: Fährtenarbeit mit Filmdosen (/showthread.php?tid=7129)

Seiten: 1 2 3 4


Fährtenarbeit mit Filmdosen - Trine - 12-12-2009

Wer arbeitet mit dieser Methode und kann Details berichten ( Aufbau, Erfahrungen, Probleme, Erfolge......) ?


- DSH-Freak - 12-12-2009

Wie sieht diese Mehtode aus? Hab noch nix davon gehört.


- lusna - 13-12-2009

Hier ein Link dazu:

http://www.hsv-schwenningen.de/faehrten.htm

Grüsse,

Claudia


... - BirgitF - 13-12-2009

also,ich hab mit den filmdosen meinem ausbildungs-schnauzer und meiner ds-hündin die gg näher gebracht...
nachteil ist erstmal,dass die hunde die gg zur seite geschoben haben,um an die dosen zu kommen.
bei weiterführendem training konnte ich das aber schnell wieder regeln,nachdem halt keine dosen mehr drunter lagen,nachdem die hunde das verweisen verstanden haben..
die filmdosen gabs dann immer nur mal sporadisch.
bei meinem grauen habe ich die filmdosen für die winkelarbeit genommen, damit er sich bei schlampig gesuchten winkeln nicht selber bestätigen konnte und es bei gegenwind keine hilfen für den hund durch den futtergeruch gibt...
diese winkelarbeit hatte nur mäßig erfolg,was ich aber nicht auf die filmdosen zurückführe..
gelegentlich verteile ich filmdosen statt futter auf der fährte,wenn ich weiß,dass es da viele krähen und möwen gibt.. Wink

lg,birgit und rudel


- Erko - 13-12-2009

Die Erfahrungen damit sind wohl sehr unterschiedlich.
Ist ja zur Zeit eine sehr beliebte Ausbildungsmethode, die aber leider sehr oft falsch angewendet wird. Mein Freund Alex und ich sehen das dann immer wieder auf unseren Seminaren, wenn man die Hunde damit nicht hin bekommt, und nun eine andere Methode anwenden will.
Am besten ist, man besucht ein paar mal Seminare bei Leuten die sich damit auskennen. Ich betone extra EIN PAAR MAL, weil von einmal anschauen, wage ich es zu bezweifeln, das man das System der Ausbildung verstanden hat.
Wir bevorzugen halt eine andere Methode, da bei der Filmdöschentechnik uns zu viel Hilfe eingebaut wird, die meist schwer wieder ab zu bauen ist. Aber das ist ja das schöne an der Hundeausbildung: Viele Wege führen nach Rom! Welcher Weg für einen der kürzeste ist, muss man selber rausfinden.

LG Silke



- Trine - 13-12-2009

Was genau meinst du mit der "schwer abzubauenden Hilfe " ?


- DSH-Freak - 13-12-2009

Hier, hab nochmal was anderes intressantes zum Thema Fährte gepostet: HITT Tracking


- Erko - 13-12-2009

Mit Hilfe meine ich die Filmdöschen. Das Suchen der Filmdöschen und die damit verbundene Bestätigung mit dem Inhalt dieser Döschen ist schwer wieder ab zu bauen. Zumindest schwerer als ein normales Futterbröckchen auf der Fährte. Außer bei Bernd Fjöry und Melanie Krüger kenne ich niemanden, wo diese Filmdöschentechnik wirklich komplett in der Ausbildung geklappt hat.
Wir bauen unserer Fährtenarbeit bei rohen Hunden (egal welches Alter) halt direkt darauf auf, das der Duft der Bodenverletzung zum Triebziel führt. Also Futter etwa alle 2-5 Schritte, bei den ersten Fährten. Unsere Fährten sind dann auch schon im Verhältnis zu anderen relativ lang. Das Abbau des Futters ergibt sich in der weiteren Ausbildung automatisch durch das Verlängern der Fährte, aber nicht durch das erhöhen der Anzahl der Futterbrocken. Die Futterbrocken werden ohne Rhythmus abgelegt, so das der Hund nie weiß wann es kommt.
Aber wie schon gesagt, viele Wege führen nach Rom.......
LG Silke




- Barbara - 13-12-2009

Hallo,
ich mache es eigentlich auch so wie Silke es beschreibt, benutze die Filmdöschen aber zur besonderen Motivation. Darin kann ich nämlich besonders begehrte Leckerchen verstecken, deren Geruch sonst den Fährtengeruch zu stark beeinträchtigen würden. Somit folgt der Hund dem Fährtengeruch und nicht der "Duftwolke" des Leckerchens.
LG Barbara


- DasGaby - 13-12-2009

Hallo,



ich hab die Technik bei einem Seminar von Anja Monning und Clemens Mäder live gesehen und war echt beeindruckt. Die Hunde werden separat auf die Dosen "scharf" gemacht und diese werden dann als Belohnung eingesetzt und der Hund darf damit tun was er will. So das z.B. ein Hund die Dose ausgräbt und knackt und das Futter nicht anrührt und ein anderer sich nur das Futter rauspult.

Die Dosen werden dann je nach dem, nach dem Winkel oder hinter dem Gegenstand oder bei einer langen Fährte (kurz nach Schwierigkeiten) als Motivation in den Boden eingebuddelt.

Anjas Hunde haben je länger sie suchten und keine Dose kam immer intensiver gesucht. ...war schon klasse. ich selbst hab mich noch nicht dran getraut, weil ich die Befürchtung hatte nach nur einmanl angucken, bau ich evtl. Mist ein.

LG Ramona