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Was darf man von einem SDH erwarten? - Druckversion

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Was darf man von einem SDH erwarten? - Sassenach - 25-11-2006

Ich will, ganz allgemein, wissen was man von einem SDH erwarten darf.

Darf man erwarten von einen SDH (der ganz gut Hunde ausbilden kann), das er auch mit einer nicht so talentierter HF umgehen kann? Ist die Bemerkung "der HF wird es nie schaffen, schade um den Hund" korrekt. Ich finde es nicht, aber wollte eure Meinungen hören.

Wo, aber kann ich die Betroffene Hilfe zukommenlassen? Das sind 3 Komponenten Hund, HF und SDH. Der HF hat nie einen Hund im VPG abgeführt, geschweige denn trainiert. Gibt es Helfer die bereit sind HF und Hund auszubilden, egal ob der Hund besser ist als den HF (im Moment jedenfalls). Seitens HF ist Intelligenz vorhanden, nur in der Praxis hapert es, logischerweise durch Unkenntnis.

Ich stelle mich selber vor, dass der Hund einfacher auszubilden im SD ist als der HF, aber wie will der HF alles lernen? Sind alle "top" SDH nur da um die Elite auszubilden? Provokative Frage: muss ein "Neuling" mit einem untalentierten Hund antraben damit er lernen kann?

Vorerst, danke für eure Meinungen.

Gill


RE: Was darf man von einem SDH erwarten? - Hänschen - 25-11-2006

Hallo Gill,

meines Erachtens gehört neben dem SDH auch ein Ausbildungswart mit dabei, gerade bei einem "Neuling".

Ich denke ein SDH sollte in der Regel nur als "Erfüllungsgehilfe" dienen. Weil es ist imens schwer für den SDH Hund, HF und noch seine eigene Arbeit zu kontrollieren bzw. kontrolliert durchzuführen.

Nicht jeder, er mag noch so gut sein, SDH ist in der Lage dem HF etwas bei zu bringen, weil unter Umständen die Erwartungshaltung an den HF sehr hoch geschraubt werden.

Und diese Sprüche, wie du sie angeführt hast, gehören sich als SDH nomalerweise nicht.
Wie gesagt, da gehört der AW als Bindeglied mit dabei.

Und immer daran denken, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Jeder hat mal klein angefangen.

Schöne Grüße vom Niederrhein

Reiner


- Michael L. - 25-11-2006

Hallo zusammen
Ich denke der AW sollte nicht als Bindeglied gesehen werden,denn ich erwarte von einem erfahrenen Schutzdiensthelfer das er sich um einen "Neuling" dementsprechend kümmert.
Solche Aussagen wie hier angeführt wurden kann man nach dem Schutzdienst beim Kaffee machen so das alle drüber Lachen können,der HF inbegriffen.
Manche SDH sollten sich eventuell überlegen mit wem sie in Zukunft arbeiten möchten wenn nicht die "Neulinge"so an die Sache herangeführt werden das sie die "Alten" mal vertreten können.

Immer dran denken: Es ist ein Hobby!!!

Grüsse,Michael


- nickel - 25-11-2006

also eigentlich sollte diese frage völlig überflüssig sein.

natürlich muss ein helfer doch einen unerfahrenen HF ebenso untersützen wie jeden anderen auch. vergessen, wie wir alle mal angefangen haben? wer erinnert sich nicht an die ersten ungeschickten kehrtwendungen oder die ersten versuche, SD zu machen?? Big Grin
die vereine leben doch nicht von den paar spitzenhundeführern, sondern von der basis.

und zudem kann aus einem ungeübten HF ja in ein paar jahren ein BSP-teilnehmer werden - nur wenn´s ihm keiner zeigt??
was jedoch wichtig ist (finde ich), ist das unbedingte gegenseitige vertrauen und ehrlichkeit. auch kritik kann konstruktiv sein.

und wenn grundlegende einstellungen nicht kombinierbar sind, muss auch dies zum wohle von Helfer/HF und Hund gelöst werden.
muss ja jeder auch einen weg finden, der zu ihm passt.


- Giuseppe - 25-11-2006

Der Gedanke von Hänschen mit dem Ausbildungswart ist in meinen Augen garnicht so verkehrt.
Wenn ich als SDH mit einem Hundeführer arbeite, erwarte ich, daß man gemeinsam das beste herausholt und sich entsprechend, was die Ausbildung angeht, bespricht.
Egal welchen Erfahrungsschatz der HF hat.
Es ist mir nur aufgefallen, daß gerade bei einem Anfänger es von Vorteil ist, wenn der AW auf dem Platz ist. Zur Zeit sind wir ohne AW und da geht dann nach Möglichkeit mein Kollege mit auf den Platz, um dem HF weiterzuhelfen, da ja der SDH betreffs Hilfestellung aufgrund von Entfernung u.ä. doch nicht so einfach unterstützen kann.
Dieser bedient dann z.B. auch mal die lange Leine.
Wir haben da in der OG eigentlich gute Ausbildungserfolge erzielt.


- Hänschen - 25-11-2006

Hi Guiseppe,

genau das meinte ich doch, gerade bei einem Anfänger ist es doch sehr schwer alle 3 Dinge zu koordinieren.

Deshalb AW oder wie du schreibst ein anderer erfahrener HF mit dabei.

Weil ich denke, gerade bei einer intensiven Arbeit des SDH kann es passieren, es sollte jedoch nicht, dass diesem ein unbedachtes Wort herausrutscht.

Aber man kann immer wieder feststellen, das sich SDH an guten Hunden profilieren wollen. Das "einfache Fußvolk" wird dann er schon mal im Vorbeigehen behandelt.

Wobei man sagen muss, dass man die Arbeit der SDH in den Vereinen garnicht hochgenug bewerten kann. Weil das ist Knochenarbeit bei Wind und Wetter.

Schöne Grüße vom Niederrhein

Reiner


- Sassenach - 25-11-2006

Hi

danke für die Antworten so weit. Ich denke, das es schwierig ist, als Helfer - man erkennt die Eigenschaften vom Hund und erwartet von HF, das er dementsprechend handelt. Nur, manchmal erwartet man zu viel.

Wir haben keinen AW, da in der Schweiz und der Helfer hört ohnehin auf. Nur, wenn ich mir vorstellen, ein neuer Helfer zu suchen, kommen mir diese Gedanke: was müss er (wir) liefern, dass wir angenommen werden. Ich habe einen Hund in IPO 3 abgeführt und schäzte es so, dass ich mit meinen jetzigen Hund weiter kommen (mit Hilfe), aber für der Bekannte, der keîine grosse "Ahnung" hat, wird es eventuell schwieriger, trotz gute Eigenschaften v. Hund.

Gibt es im Raum Waldshut am Wochenend (ich gebe fast immer am Abend Schule) die Möglichkeit Schutzdienst zu machen? Unterordnung wäre auch ein Anliegen.


- Andi - 25-11-2006

Hallo,
Zitat:Original von Hänschen
meines Erachtens gehört neben dem SDH auch ein Ausbildungswart mit dabei, gerade bei einem "Neuling".
,

..das wird bei uns so gehandhabt und hat sich auch bewährt.Der HF kann sich auf seinen Hund konzentrieren und muß sich nicht um andere Dinge wie z.B. Leine usw. kümmern.Hat es doch der Anfänger (und nicht nur der) schwer genug auf alle Dinge gleichzeitig zu achten.

Gruss, Andreas


- Giuseppe - 25-11-2006

@ Hänschen
Gerade die Problemfälle, sei es der Hund oder auch der etwas unerfahrene Hundeführer, sind doch eigentlich die Herausforderung für den SDH.
Unser AW, der auch Helfer war, hat aufgehört, da er das Problem hatte, daß aufgrund seiner Kommentare einige nicht mehr mit ihm arbeiten wollten. Gerade mit unerfahrenen HF oder auch mit extrem aggressionsgeladenen Hunden sollte man als Helfer der ruhige Teil sein.


- Hänschen - 25-11-2006

vollkommen richtig Guiseppe, nur ist es doch für einen SDH einfacher und angenehmer sich an einem guten Hund oder HF zu profilieren.

Ansonsten kann natürlich das was du geschildert hast, sowohl mit AW oder SDH passieren, dass keiner mit denen arbeiten will.

Gruß
Reiner