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Cauda Equina Syndrom - MarionE - 06-12-2007 Hallo, hat jemand Erfahrungsberichte zum Cauda Equina Syndrom? Kann man es im Anfangsstadium noch so behandeln, dass man weiter Hundesport betreiben kann? Ich weiß nicht, was ich machen soll? Mein Tierarzt hat gemeint, ich soll jetzt erst einmal die verordneten Medikamente ( Metacam ) geben und den Hund schonen, dann kann ich wieder was tun. Der Tierarzt hat zusätzlich noch eine schmerzlindernde und entzündungshemmmende Spritze gegeben und meinen Hund an den betroffenen Stellen gequaddelt. Hat schon mal jemand was von "partieller lumbosakraler Laminektomie" gehört bzw. Erfahrung damit ( Kosten, Heilungschancen )? Die Tierklinik Bingerwald ( Kernspinzentrum Magnostic GmbH ) soll eine Behandlung der betroffenen Stellen durch Einführen eines Katheders unter Beleuchtung ( 2cm Schnitt ) mit Injektion in den Wirbelkanal ( Cortison + Lidocain ) direkt in die Wirbel anbieten. 14 Tage Depotwirkung, und 2x wiederholen. Hab aber auf der Homepage nur etwas über Pferde gefunden??? Kann mir jemand weiterhelfen? Gruß Marion - Akira - 07-12-2007 Hi Marion Bei uns hat eine Kollegin Ihre Hündin im Rehabilitationszentrum für Menschen in Nottwil operieren lassen und sie betreibt wieder VPG-Sport. Da wurde auch dazumal das CT gemacht, da man die Entzündung auf dem normalen Röngtenbild nicht erkennen kann. Zudem unterstützte sie den Heilungsprozess noch mit Hilfe von Hömopathie. Der Hündin merkt man nichts mehr an und die OP ist jetzt vier Jahre her. Sag mal es betrifft aber hoffentlich nicht Deine Hündin. Wäre ja unglaublich schade. Ach ja eine Möglichkeit wäre vielleicht noch einen guten Oesteopaten l zu fragen, aber er muss wirklich gut sein, weil da gibt es unheimlich viele (übrigens auch bei den Pferden), die haben nicht wirklich was drauf. Die machen dann mehr Schaden wie Nutzen. Denise - Uwe Junker - 07-12-2007 Hallo MarionE, schau mal auf der Page der Züchtergemeinschaft unter Downloads nach. Dort findest Di Infomaterialien über DLLS und mehr. Page hier Ces - Lasco - 07-12-2007 Hallo, ich habe meinen damals 3-jährigen Rüden operieren lassen und würde es jederzeit wieder tun, ich konnte wieder richtig HUSPO machen, keinerlei Einschränkungen...CES war aber noch im Anfangsstadium. Er läuft und springt heute noch ohne Probleme. Grüße Iris Cauda Equina Syndrom - MarionE - 07-12-2007 Vielen Dank für eure Einträge. Ich werde mich jetzt mal schlau machen... @Denise Leider hat meine Hündin das Problem ;-((( Aber ich werde das bestmögliche für sie tun. Erst eine richtige Diagnose erstellen und dann evtl. operieren lassen Gruß Marion - Yvonne G. - 08-12-2007 irgendwo im forum hatten wir schon mal was darüber gehabt. mein schäfi wurde in der uni gießen operiert von dr. telhelm. ist nun aber schon 7 jahre her. ich würde nicht wieder machen lassen. 6 wochen ruhig stellen waren die hölle für den hund und er kam auch nach einer woche klink aufenthalt verstört schon hier an. brachte und ganze 2 jahre dann brach er zusammen und konnte nicht mehr aufstehen wir mussten ihn erlösen. - Helmut Dillmann - 10-12-2007 Iris und Denise, was genau waren dies für Operationen? Unsere Hündin leidet auch an CES und wir versuchen derzeit noch mit der OP zu warten, aber irgendwann wird es sich nicht mehr vermeiden lassen. Helmut Dillmann http://www.schaeferhunde-von-mordor.de - sabess - 10-12-2007 Meine Hündin wurde mit drei Jahren an der WS operiert, wegen CES. Sie habe ich aus dem Sport ( Agi) herausgenommen, ist nun knapp 9 Jahre und läuft ihr Pensum ab, aber man merkt schon, beim Springen oder Treppensteigen ihr Problem. Ich habe aber auch von Hunden gehört, die weiterhin nach einer OP im Hundesport geführt wurden. Wie lange, k. A. VG und viel Erfolg @Helmut Bei meiner Hündin wurde ein halber Wirbelkörper abgetragen.... - BonnieH - 10-12-2007 Nur mal so als Gedankenanstoß ..... nicht jede CES ist gleich und mit gleicher Methode behandelbar. Auch hier - wie auch bei HD und ED - können verschiedene Ursachen diese Diagnose bringen. Das Einzige was immer ist: die hinteren Nerven werden eingeklemmt ... das kann durch Arthrose, Spondylose passieren, aber auch durch Verschiebungen, zwischen den Wirbeln + Kreuzbein, an der Ausgangsstellen seitlich, eine Verengung im Wirbelkanal, unfallbedingte Absplitterungen, Fehlentwicklung des Wirbelkörpers, ... Welche Ursache wie am besten behandelt wird, ob eine OP Sinn macht oder nicht, kann nur im jeweiligen Einzelfall mit Spezialisten geklärt werden - am besten mit verschiedenen. Ser Eine öffnet grundsätzlich das Wirbeldach (was bei einer Einengung des Wirbelkanals sicherlich gut ist, aber wenn die seitlichen Ausgangsstellen verengt sind, nicht unbedingt sinnvoll, denn dann muß zusätzlich auch noch die Seitanwand geöffnet werden, was zu Instbilität führen kann), der Nächste hat eine andere Methode. Das muß halt abgeklärt werden und die sinnvollste Lösung gefunden ... Viele Grüße und alles Gute für Eure Hunde! BonnieH - Akira - 10-12-2007 Hi Helmut Es ist genauso wie Bonnie sagt, es ist nicht jeder Fall gleich. Bei der Hündin meiner Kollegin, war die Entzündung ziemlich am Anfang und durch das CT konnte man gut feststellen, wo der Nerv eingeklemmt wrude. Da wurde dann das Wirbeldach geöffnet und ein Stück Wirbelknochen rausgenommen. Zudem fixiert dieser Professor jetzt wegen der zu befürchtenden Instabilität teils die Wirbel. Aber eben es ist mit Sicherheit sehr von Vorteil, wenn man zuerst die Ursache und die genaue Stelle wo die Nerven beeinflusst werden abklärt, bevor man operiert. Ich kenne nämlich auch Hunde die wurden operiert und nach 2 Jahren hatten sie wieder Beschwerden. Denise |