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Instabiles Kniegelenk - Druckversion

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Instabiles Kniegelenk - kimmy - 25-11-2014

Hallo zusammen,
ich war gestern mit Gino, sechs Monate jung, in Gaggenau bei Dr. Willuhn (Orthopäde), nachdem mir seit längerem aufgefallen war, dass Gino seinen rechten Hinterlauf nicht richtig aufsetzt und beim laufen 'hoppelt'. Die gute Nachricht ist, dass er 'wunderbare Hüften hat', Das, was mich allerdings etwas besorgt werden lässt, ist die Tatsache, dass sein rechtes Kniegelenk instabil ist, sprich, es rutscht aus dem Gelenk. Derzeit erhält er Metacam.
Ich fragte Dr. Willuhn, ob es nicht möglich sei,über Muskelaufbau das Knie zu stabilisieren. Er meinte, ja, nach der Gabe von Metacam.
Nun meine Frage an euch. Wer hat mit dieser Art von Muskelaufbautraining Erfahrung? Oder was kann generell getan werden, damit in dieser Region die Muskeln gestärkt werden?
Für Antworten wäre ich dankbar!
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy


- Kröte - 25-11-2014

Es gibt sicher Erfahrene hier, dennoch würde ich es gerade als "Laie" mit nem Physiotherapeuten besprechen und nicht per Fernanleitung rumdoktorn.


- Colonia - 25-11-2014

Als erfahrener Laie ( hatte Hund mit adäquater OP ) kann ich Dir nur raten:

1) der Defekt hat ja wohl eine - durch den TA - näher zu bezeichnende Ursache.

2) bevor die nicht konkret benannt ist, Finger weg von irgendwelchen " Muskelaufbauübungen "

3) Training ganz bestimmt n i c h t in der ungeklärten Situation unter metacam !!!!!!!!!!!

Zum metacam würde bei längerer Anwendung auch ein Magenschutz gehören.



daher : saubere Diagnose - Behandlung - dann Training



Vielleicht solltest Du mal nach einer entsprechenden Fachklinik in Deinem Umkreis googeln


- Claudia Ph. - 25-11-2014

Suche einen guten Physiotherapeuten auf, der das Ganze wirklich noch mal im Detail untersucht. Dann wirst du dort für deinen Hund individuell Ratschläge und Tips erhalten. Metacam macht Sinn wenn du eine akute Entzündung im Knie hast, sollte aber nach abklingen der akuten Entzündung auf jeden Fall abgesetzt werden.

Ich war bei Anna Marci (siehe TopDog Homepage)mit dem "Knieproblem" sie hat mein vollstes Vertrauen, Raum Leverkusen
Unser Training besteht aus Querfeldein unter leichtem Zug mit Gewichtsbändern siehe auch unsere HP "Trekking mit dem Hund."

Claudia Ph.


Instabiles Kniegelenk - kimmy - 25-11-2014

Vielen Dank für euere Antworten!!
Ich habe bereits in den vergangenen Wochen Gino nicht all zu sehr belastet. Was ich eben gerne vermeiden möchte, ist eine OP, da ich denke, dass der heutige Wissensstand, gerade was Muskelaufbau anbelangt, weiter fortgeschritten ist, als vor einigen Jahren.
Zu den Ursachen konnte der TA keine klaren Ansagen machen. Gino ist einmal recht massiv in der Welpenschleppleine hängen geblieben. Vielleicht kommt es aber auch von der Welpenspielögruppe. Dort wurde er ziemlich 'über- den-Haufen-gerannt'.
Im Röntgenbild war nichts zu sehen. Ich hoffe sehr, dass es sich nach der Metacamgabe bessert. Seine Muskeln sind rechts bereits geschwächt.
Wie ist es mit z.B Berg hochlaufen? Natürlich 'keine Stunden'. Wie auch immer, wenn es sich nicht bessert, möchte Dr. Willuhn Gino nochmals sehen.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy


- Kröte - 25-11-2014

Metacam verwischt nur die Symptome, heilt aber nicht. wenn er ein paar Traumen erfahren hat durch die Leine und das Gerempel, kann er sich auch eine Blockade zugezogen haben, die definitiv nicht durch Abwarten gelöst werden kann. Ist vergleichbar mit einem Wirbel, der aus seiner Lage rausrutscht und einem Menschen viel Plage bereitet. Von alleine findet er sich irgendwann ohne "Anleitung" nicht mehr rein und so plagt man sich ewig weiter, trotz Schmerzmittel, die ein Orthopäde so gern verabreicht. Auch wenn Du viel von Deinem TA hälst, in so einem Fall ist Handeln angesagt und nicht Abwarten, ggf von einem Spezialisten oder einer geschulten Physio


- Colonia - 25-11-2014

kimmy,'index.php?page=Thread&postID=162107#post162107' schrieb:Im Röntgenbild war nichts zu sehen. Ich hoffe sehr, dass es sich nach der Metacamgabe bessert. Seine Muskeln sind rechts bereits geschwächt.


Wenn es das ist, was mir durch den Kopf geht, wirst Du mit der metacam - Gabe nur die Symthome unterdrücken. Eine Besserung wirst Du damit nicht erreichen, im Gegenteil.

Die Schwächung der Muskeln lässt einen in Richtung Kreuzband denken und - das sieht man nicht beim röntgen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Da ist dringender Handlungsbedarf ( aber von einem der Ahnung hat ), wenn die Muskulatur schon auf dem Rückwärtsgang ist.


Instabiles Kniegelenk - kimmy - 25-11-2014

Hallo Kröte,
redest Du von Physotherapie oder einer OP? Ich bin bei einem Fachmann (Orthopäde) gewesen. Was verstehst Du unter 'Handeln'? Geröngt wurde er. Was mehr kann noch getan werden? Und was ist eine Blockade?
Mit freundlichem Gruß,
KImmy


Instabiles Kniegelenk - kimmy - 25-11-2014

Hallo Colonia,
der TA meinte, dass er keinen Kreuzbandriss habe....eventuell einen Riß in der Kniekapsel. Aber dazu ist Gino zu munter. Er läuft gerne, rennt den Pfauen nach. Geht gerne spazieren. Was gibt es denn noch für Untersuchungen, außer dem Röntgen? Irgendwie bin ich schon beunruhigt.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy


- Kröte - 26-11-2014

Kimmy, ich rede von keiner OP. DAs ist immer die allerletzte Lösung und NUR bei eindeutiger Diagnosestellung sinnig.
Röntgen ist nicht das einzige Untersuchungswerkszeug eines guten Arztes. Der Hund wird manipuliert (d.h. die Extremitäten auf ihre Beweglichkeit hin überprüft und geschaut, obs bei einer bestimmten Bewegung zwickt) und abgetastet. Es ist leider oft so, dass gerade klassisch arbeitende Ärzte ohne viele Weiterbildungen in die umliegenden, den eigenen Fachbereich betreffenden Regionen, sehr kurzsichtig untersuchen und nicht den Hund als Ganzes durchchecken. So bleiben viele Probleme lange ungeklärt und es wird nur am Symptom rumgedoktort ohne Erfolg.
Und handfeste Blockaden erkennt man nun leider auch nicht immer auf einem Röntgenbild, zumal die oft ganz woanders sitzen, als der Schmerz auftritt und lediglich "strahlen". Ein Physiotherapeut, der vielleicht auch in Osteopathie geschult ist (oder eben ein reiner Osteopath) kann solche Blockaden in der Regel schnell erkennen und sie in mehreren Sitzungen beheben.
Wenn die Muskulatur abbaut, muss man die Ursache dafür finden, schlichter "Muskelaufbau" würde gegen den Hund arbeiten, der ja offenbar immer noch an der Ursache zu knabbern hat (welche durch Metacam derzeit aber betäubt wird)