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Spondylose - dani.dino - 26-03-2012 Hallo, vielleicht könnt ihr mir, bzw. meiner Bekannten helfen! Ihr Hund hat Spondylose! Rüde 7 Jahre alt, Sporthund! Letzte Woche via Röntgen festgestellt. Kennt ihr euch damit aus? Über allle Anregungen, Erfahrungsberichte etc. waren wir sehr dankbar... :help: LG Dani - Tamara - 26-03-2012 Hatten eine Boxerhündin die daran litt! 4 mal im Jahr eine Kur mir Vermiculite, einem Homöopathischem Mittel brachte deutliche Besserung und so konnte die Maus lange ohne Schmerzmittel leben! Gruß Tami Schon bestellt... - dani.dino - 26-03-2012 Das habe ich ihr auch schon rausgesucht und meine Bekannte hat das bereits bestellt. Wie seiht es denn mit dem weiteren Sport aus, da der Hund sehr agil und arbeitsgeil ist!!! - Benny - 26-03-2012 Hallo, mein fast 12 jähriger Rüde hat Spondylose in der Halswirbelsäule,allerdings im Endstadion.Es wurde vor genau einem Jahr festgestellt.Er hat sich vorher nichts anmerken lassen.Es war vor einem Jahr schon so schlimm,daß mir die Ärzte geraten haben ihn sofort einschläfern zu lassen.Ich wollte ihn aber noch einmal für ein paar Tage mit nach Hause nehmen.Man gab mir dann Phen Pred mit,welches ich ihm in der Höchstdosierung verabreichen sollte und sagte mir daß man dieses Medikament in der Dosierung nur 10 Tage geben darf,weil davon sofort die inneren Organe kaputt gehen,insbesondere der Magen.Meinem Hund ging es nach 3 Tagen wieder so gut,als ob nichts wäre.Seine inneren Organe sind bis jetzt auch noch in Ordnung.Laut der Tierärztin gibz es Hunde die es ganz gut vertragen,eher selten,aber mein Hund gehört offensichtlich dazu.Ich stell ihn regelmäßig beim Tierarzt vor und mir wurde bis jetzt immer gesagt daß er so voller Lebensfreude ist und wenn er denn wirklich Schmerzen haben sollte,kann er es gut verbergen. Das einzige was er auf gar keinen Fall mehr machen darf ist Hundesport(ich habe ihn bis vor der Diagnose immer noch ein wenig gearbeitet,weil er auch ein sehr arbeitswilliger und ballbekloppter Hund ist.Ich darf noch nicht einmal den Ball werfen,weil ansonsten kleine Stücke von den Verknöcherungen abbrechen können.Er bekommt sein Spielzeug angeboten und muß sich alleine beschäftigen.Alles was er alleine macht ist ok.Außerdem biete ich ihm viel Spielzeug ,auf das er kauen kann ,an.(auch Stöcker und ähnliches). Man merkt nur in dem Moment wo er sich hinlegt,daß er Schmerzen hat.Die Ärztin meinte daß es uns auch z.B. beim Aufstehen Schmerzen bereitet wenn wir es im Rücken haben.Ansonsten ist er voller Lebenfreude und läuft den ganzen Tag durch den Garten. Ich bin froh daß ich ihn nicht einschläfern lassen habe und glücklich ihn noch zu haben. Was ich vergessen habe zu erwähnen:Vermiculite hat bei Ihm nichts gebracht.Es geht ihm weder besser noch schlechter damit. LG Susanna - Tira - 26-03-2012 die traumeel tabletten helfen auch ganz gut. bei starken schmerzen bzw. problemen 9 tablatten am tag, ansonsten 3-6 bei bedarf. - Claudia Ph. - 26-03-2012 Bin ehrlich, Sport eher nicht mehr, die Wirbel verkalken und verbinden sich, so lange diese nicht verbunden sind, können Sprünge, Angriffe und ruckartige Bewegungen sehr schmerzhaft sein. in der Zeit wo die Verbindung der Knochen noch nicht hergestellt ist, sollte man auf jeglichen Sprung vermeiden wenn die Verbindung fest ist ist der Hund schmezrfrei , allerdings halt unbeweglicher und diese Brücken sind nicht so stabil wie normale Knochenverbindungen! Laufspiele zum Ball sind wirklich zu vermeiden. Laufspiele sollten durch Suchspiele ersetzt werden Ergänzungsfutter wie Ultra Spur oder Grünlippealken oder Hokamix oder ein Präparat von Canina mit Inger sind sicher nützlich, ruhiges gleichmäßiges Radfahren fördert die Rückenmuskeln, schwimmen ist ebenfalls optimal! tschöö Claudia - Tamara - 26-03-2012 Würde ruckartige, schnelle Bewegungen auch meiden. Ach der Boxerrüde, vorgänger der Hündin, hatte Spondylose. Ihm brach mit 8 Jahren beim agrro getue gegen einem anderen Rüden die Wirbelsäule. Mussten direkt zum Tierarzt letzte Spritze abholen. Das schlimme die Hunde sind vom Kopf noch voll fit! - Bettina Balters - 28-03-2012 Ich wundere mich gerade sehr über die Aussage daß ein Hund mit Spondylose im "Endstadium" eingeschläfert werden soll. In der Regel ist es so, daß Spondylose während der Wachstumsschübe sehr schmerzhaft ist. Diese Schüben dauern Tage bis max. ein paar Wochen, danach isdt die Verknöcherung wieder weiter fortgeschritten und sobald 2 Wirbel komplett verbunden / verknöchert sind, sind sie nicht mehr schmerzhaft. Im "Endstadium" ist die komplette betroffene Wirbelsäule bewegungsunfähig verknöchert - dies schränkt zwar die Bewegungsfähigkeit ein, tut aber normalerweise nicht mehr weh. Gegen Spondylose kann man wenig machen, nur die Schmerzen in den Schüben lindern und mit Nahrungsergänzung das Ganze evtl. verlangsamen. Mein Rüde bekommt dafür Gelatine, MSM, Chondroitin und Glucosamin. Evtl. Vermiculite als Kur - habe ich bislang nicht gemacht. Für akute Schmerzschübe habe ich Rimadyl im Haus. Sport geht nur noch eingeschränkt und ich würde jedem Hundehalter eines Spondylosehundes raten, auf insbesondere Schutzdienst zu verzichten. Alles, was ruckartige Bewegungen fordert, wird gestrichen - bei zu hoher Belastung brechen nämlich die Verknöcherungen der Wirbelsäule wieder auf und DAS kann katastrophal sein! Ich mache daher nur noch Fährten und leichte UO nur zur Beschäftigung. Hinterm Spielzeug herrennen ist nicht mehr - das holt er sich bei mir ab und wir machen vorsichtige Zerrspiele damit. Spondylose ist keine Katastrophe, aber definitiv das Ende sportlichen Ehrzgeizes. Spondylose - trixi - 28-03-2012 Hallo Dani, bei meinem DSH Rüden wurde Dezember 2009 Spondylose festgestellt und das mit 3,5Jahre, damit war die Sport zu Ende, dachte ich. Ich habe mich dann an einem Chiropratiker gewandt und er hat mir das richtig toll erklärt, man muss dazu sagen das er die Hunde von Bundeswehr in Ulmen betreut, aber leider war dieser mir einfach Zuweit weg (Lüneburger Heide). Danke Tante Google habe ich eine gute Kollegin im Leichlinger Raum (Köln) gefunden. Die Spondylose kann auch entstehen durch Blockaden im Rücken und in der Muskulatur, genau kann dir das aber ein Chiropratiker erklären. Ich war bis heute erst 2x dort zur Behandlung und das nur 2010, fahre morgen mal wieder hin zu Ihr, weil er über die Krallen der Hinterhand läuft. Ach ja, ich füttere kein Trockenfutter mehr, ich barfe Getreidefrei, darauf schwören die Leute, ob das wirklich hilft weiß ich nicht. Das letzte Röntgenbild habe ich vor 6 Wochen gemacht, die Spondy ist noch da, aber genauso wie auf dem ersten Röngtenbild von vor 2,5Jahren. Sport macht er auch noch, Fährten und Mantrailing. Mit meinem 2.Rüden fahre ich regelmäßig dahin, weil er halt ein kleiner Chaot auf 4Pfoten ist und immer Augen zu und durch den Wald (Trieb macht Blöd). Jedesmal löst Sie die Wirbelblockaden im HWS- und LWS Bereich. Solltest Du noch Fragen haben sag mir einfach Bescheid. LG Petra - Bettina Balters - 28-03-2012 Sorry, mit "Ende des sportlichen Ehrgeizes" meinte ich Sportarten bei denen sich der Hund ruckartig verbiegen muß, also Schutzdienst, Agility, Sprünge etc. Gegen Auslastung in Form von Radfahren, Fährten, Mantraining, ZOS etc. spricht natürlich nichts. Schutzhunde haben übrigens immer Blockaden in den Wirbeln, das bleibt nicht aus bei den Kräften, die im SD auf die Wirbel einwirken. |