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Wie bringt Ihr das Verweisen bei? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Clickern (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=40) +--- Thema: Wie bringt Ihr das Verweisen bei? (/showthread.php?tid=15) |
- Dürken - 23-10-2006 Hallo Maik, wie heißt es immer so schön, genau hier .... wir sind hier ein Leistungshundeforum - man könnte doch nun davon ausgehen, das wir uns über das "clickern" im Hundesport unterhalten und wir könnten nun auch davon ausgehen, dass dem Hundesportler - das Lernenverhalten des Hundes bekannt ist. Ich für meinen Teil spreche von nichts anderem. Und genau hierfür hat sich FÜR MICH einfach ein Weg eröffnet, bei dem ICH viele Dinge einfach leichter habe. Wie er seinen Hund ausbildet, muss doch jeder selbst wissen. Was Otto-Normalverbraucher macht - steht hier in den wenigsten Fällen zur Diskussion. Denn es fängt schon damit an, dass dieser meint sein Hund ist sein Leben lang in der Sozialisierungphase und muss mit jedem Hund spielen, der ihm begegnet. Es reicht mir hier schon, wenn man mich bei dieser "Sozialisierungsphase" außen vor lässt. Und es ist absolut sinnlos mit diesen Menschen über ein richtig oder falsch zu dikutieren. Und das "Jagen" gehört bei diesen Leuten ebenfalls zum "artgerechten" Verhalten, unghehindert dass dies auch für den Hund böse enden kann - das wird dann nämlich in die Kategorie "siehste, das haste jetzt davon" abgeschrieben. Aber ganz im Ernst Maik, über sowas diskutieren wir doch hier gar nicht. Gruß Dürken - Jupp - 23-10-2006 Hallo Uwe, du meinst, daß es nicht immer an der Motivation liegt, wenn ein Hund ein HZ nicht ausführt. Vorausgesetzt der Hund hat das Verhalten richtig gelernt, liegt es IMMER nur an der Motivation, ob er es auf HZ hin ausführt oder nicht. Viele Grüße Jupp - Anke - 23-10-2006 Zitat:Vorausgesetzt der Hund hat das Verhalten richtig gelernt, liegt es IMMER nur an der Motivation, ob er es auf HZ hin ausführt oder nicht Das mag ja durchaus sein, aber ich gehe doch beispielsweise nicht mit meinem Helfer spazieren, um den Hund vom Jagen abzuhalten und ich werde auch nicht mit grünem Pansen bei der UO rumwedeln. - das sollen natürlich nur Beispiele für das grundsätzlich Konkurrieren von Motivations"objekten" sein - Gruß Anke - Dürken - 23-10-2006 Zitat:Original von Anke zugegebenermaßen hab ich das jetzt nicht verstanden - Anke - 23-10-2006 Ich meinte damit, dass ich nicht IMMER die BESSERE Motivation bieten kann (und will). - Jupp - 23-10-2006 Hallo jenny seefeld, es ist einfach endgeil, welches Lernpotential beim Klickershaping frei wird. Es geht, wenn die Grundlagen gelegt sind, alles so schnell und einfach. Man kann übrigens nicht nur sehen, wenn der Hund denkt, manchmal kann man es auch hören kurz bevor der Groschen fällt: ein leiser Seufzer. Viele Grüße Jupp - Uwe Junker - 23-10-2006 Zitat:Original von Jupp ehrlich gesagt, fehlt mir einfach die Lust und die Zeit mich hier ellenlang in Beiträgen zu vertiefen. Stimme Dir ja zu, dass immer die Motivation als Motor für ein Verhalten maßgebend ist. Ich bin eben nur der Meinung, dass es Motivationen für einen Hund geben kann, die intensiver für ihn sein können, als die positiven Verstärker von mir. Ungeachtet des selbstbelohnenden Verhaltens, welches ja noch erschwerend hinzu kommen kann. Dann setze ich halt aversive Reize ein und fertig. Wie ich schon sagte, ist es dabei wichtig, dass der Hund Das alternativ Verhalten kennen sollte. Und selbst dann kann es noch Unstimmigkeiten geben. Ich finde es auch vollkommen ok, wenn jemand eine andere Auffassung vertritt und kann Maik verstehen, wenn eine andere Auffassung dann als die allein richtige vertreten wird. Für den Anwender mag das gelten, aber anderen zu unterstellen, dass sie keine Ahnung haben und alles falsch machen würden weil sie halt Shapen und Clickern nicht verstehen, dass halte ich für anmassend. Ich habe nun absichtlich übertrieben und unterstelle Dir diese Ansicht nicht. Es wäre nur schade, wenn doch die guten Ansätze hier im Thread durch Einseitigkeit abdriften würden. - Jupp - 23-10-2006 Hallo Anke, selbstverständlich kann man nicht immer die bessere Motivation bieten. In A kann das schon mal sehr schwierig sein, ist aber selten auf Prüfungen. B machen wir ja zum Glück auf dem Hupla und nicht im Katzenhaus. Außerdem man muß unterscheiden zwischen Abruf eines erlernten Verhaltens und Abbruch eines unerwünschten Verhaltens. Viele Grüße Jupp - Sabine Jüdes - 23-10-2006 Womit sich Deine, Jupps, Ausführungen schon selber ins Abseits bringen... Sowohl in A als auch in B können sich bei Prüfungen diverse Möglichkeiten einer für den Hund wichtigeren Motivation ergeben. Und das leider nicht nur beim durchgearbeiteten Hund. Entweder lebe ich nun mit diesen Defiziten, oder ich sehe nicht ein, warum ich das tun sollte. Angesichts dieser beiden Möglichkeiten bleiben mir eben nur zwei Optionen: ich hoffe, daß nichts dazwischen kommt, oder ich arbeite so, daß es nichts ausmacht, wenn etwas dazwischen kommt. Und der Untscheid zwischen Abbruch und "Neustart" dürfte hier den meisten geläufig sein, gibt es dafür doch auch unterschiedliche Kommandos. Nur begnüge ich mich nicht mit einem Abbruch als finale Rettungsmöglichkeit, sondern habe dem Hund vorher beigebracht, daß es eine Alternative gibt. Zuverlässig! Sabine Jüdes - Jupp - 23-10-2006 Hallo Sabine Jüdes, wenn du meinst, daß man so ausbilden kann, daß der Hund unter allen Umständen (zuverlässig egal was dazwischen kommt – wie du es formulierst) gelerntes Verhalten auf HZ zeigt, muß ich dich leider enttäuschen. Man kann durch geeignete Motivation (Aussicht auf Angenehmes bzw. Unangenehmes) die Wahrscheinlichkeit erhöhen, aber eine Garantie gibt es nicht. Viele Grüße Jupp |