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Prüfungsordnung ab 2011 - Druckversion

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- ChrisX - 16-09-2010

Genau Wolfgang,


Was ist wenn es dann an der nächsten BSP oder jeder anderen belibigenn Prüfung heißt,

der Helfer muss erst mindestenst 3 Schritte

gelaufen sein, bevor das einsatz Komando für den Hund kommen darf ?

Ein zu frühes Komando oder selbständiges aufstehen des Hundes

würde dann zum Punktabzug führen, obwohl der Helfer in Bewegung ist.



Und so eine Idee beommt sicher dann jemand. Dann ist nix mehr mit schnell Komando geben.



Und was ist wenn mein Hund keine Lust hat?

Darf ich Ihn dann mehrmals zur Verbrecherjagt auffordern ?





[Bild: vschwoer.gif] [Bild: 8.gif]


- luca - 16-09-2010

Moin Moin,

ich finde, die PO hat an sehr vielen Stellen Verbesserungspotential und ich wundere mich darüber, dass so wenig der bisher im Raum stehenden Punkte Einzug in die PO gefunden hat (Schrägsprungwand mit Kontaktzonen, Hürde mit Stange, Mindestentfernungen Bringholzwurf, Stockschläge, Umbau Lange Flucht zu stehendem Helfer, dringender Bedarf die kurze Flucht umzubauen, da hier der Hund einem flüchtenden Menschen hinterhersetzt (mehr ein politisches Problem), Eingangsprüfungen einfacher machen, Abstand der BH zur 1 verringern etc etc). Es ist ja quasi gar nichts passiert. Wer genau macht die PO eigentlich und warum ist die Basis nicht involviert?

Warum werden die Probleme der Bewertung nicht besser gelöst, indem man genauer beschreibt, was richtig und was fehlerhaft ist. Der Auslegungsbereich ist mir zu groß. Beispiel: In der Übergangsphase soll der Hund den Griff ruhig und fest halten. Gleichzeitig soll der Hund aber sofort trennen, wenn der Helfer die Handlung einstellt und ich kann optional ein Kommando geben, wenn er es nicht alleine macht. Es gibt also technisch gesehen gar keine Übergangsphase, sondern nur einen Fehler, wenn der Hund nicht sofort trennt. Ab wann genau ist dieser Fehler ein Fehler? Die Bewertung dieser Phase ist mir viel zu schwammig. Dito die Bewertung eines vollen Griffes. Da wird oft viel zu pingelig bewertet. Wenn der Hund den Griff hält, dann ist das wirksam. Das muss eigentlich schon reichen. Kaum hat der Hund aber nur 90 % des Fanges im Ärmel, wird schon gemäkelt. Es würde mich mal interessieren, ob ein Richter mit 90% Fang im Oberschenkel auch noch lustig über Beißqualitäten schwadronieren würde.

Ich zumindest finde es so langsam blöd, dass man als Ausübender eines Sports so wenig über die Modalitäten mitbestimmen darf, nach denen man arbeitet. Warum wird man als Basis nicht eingebunden in die Fragestellungen und Lösungsfindungen? Das "Detail(hin)richten" der Prüfungen macht den Leuten keinen Spaß - da muss sich etwas ändern, oder man muss damit leben, dass sich immer mehr Leute dem nicht mehr aussetzen möchte.

Und noch ein Wort zum "Stell": wer hat sich denn diesen Blödsinn einfallen lassen? Nicht den Mut zu haben, "PACK" zu schreiben, weil es ja vielleicht politisch nicht opportun ist, aber genau diese Handlung zu verlangen und die Griffe dabei in der Kampfhandlung zu beurteilen. Was ist denn, wenn mein Hund den Helfer umläuft und (sich) wirksam (in den Weg) stellt und verbellt? Volle Punkte, weil er getan hat, was ich sagte?

EIn Einsatzkommando zum Angriff auf einen flüchtenden Menschen finde ich extrem schlecht. Da wird ein völlig falsches Signal gesetzt.

Schöne Grüße,
Andreas


Hallo Luca bzw. Andreas - isa - 16-09-2010

Danke für diesen Beitrag, ohne in nationalsozialistische Zeiten abzuwandern, ohne ein historisches Referat zu halten
den Punkt getroffen.

Gruß

Isa und Andreas


- Snake-Catcher - 17-09-2010

@ luca

Übergang BH - VPG 1 wurde vereinfacht man kann eine IPO V führen.

Kontaktzonen sind bei einer 1,80 Steilwand schwer realisierbar, da die Wand steiler steht als jede Agilitywand, hier ist der Hundepsortler gefragt es seinem Hund an nötiger Technik zu lernen.

Es war bekannt das es eine neue PO geben wird, man konnte bei seinen Obleuten also problemlos Anträge stellen. Hast du das getan?

Die PO möchte nicht, dass Hunde sich aus dem Arm kauen, bzw. schon fast raus sind wenn der Helfer noch nicht mal ganz steht. Es soll deutlich sein, wenn der Helfer einstellt das der Hund deutlich trennt, und davor ruhig fest hält. Helfer stellt ein - Hund hällt noch fest, öffnet dann deutlcih und geht in die Bewachung!

Es ist wie in jedem Sport, PO annehmen, daran orientieren, auf Wettkämpfen zeigen was man kann... ;-) Und es ist nur Sport! :-)


- Frank Rebstock - 17-09-2010

Zitat:Moin Moin,

ich finde, die PO hat an sehr vielen Stellen Verbesserungspotential und ich wundere mich darüber, dass so wenig der bisher im Raum stehenden Punkte Einzug in die PO gefunden hat (Schrägsprungwand mit Kontaktzonen, Hürde mit Stange, Mindestentfernungen Bringholzwurf, Stockschläge, Umbau Lange Flucht zu stehendem Helfer, dringender Bedarf die kurze Flucht umzubauen, da hier der Hund einem flüchtenden Menschen hinterhersetzt (mehr ein politisches Problem), Eingangsprüfungen einfacher machen, Abstand der BH zur 1 verringern etc etc). Es ist ja quasi gar nichts passiert. Wer genau macht die PO eigentlich und warum ist die Basis nicht involviert?

Warum werden die Probleme der Bewertung nicht besser gelöst, indem man genauer beschreibt, was richtig und was fehlerhaft ist. Der Auslegungsbereich ist mir zu groß. Beispiel: In der Übergangsphase soll der Hund den Griff ruhig und fest halten. Gleichzeitig soll der Hund aber sofort trennen, wenn der Helfer die Handlung einstellt und ich kann optional ein Kommando geben, wenn er es nicht alleine macht. Es gibt also technisch gesehen gar keine Übergangsphase, sondern nur einen Fehler, wenn der Hund nicht sofort trennt. Ab wann genau ist dieser Fehler ein Fehler? Die Bewertung dieser Phase ist mir viel zu schwammig. Dito die Bewertung eines vollen Griffes. Da wird oft viel zu pingelig bewertet. Wenn der Hund den Griff hält, dann ist das wirksam. Das muss eigentlich schon reichen. Kaum hat der Hund aber nur 90 % des Fanges im Ärmel, wird schon gemäkelt. Es würde mich mal interessieren, ob ein Richter mit 90% Fang im Oberschenkel auch noch lustig über Beißqualitäten schwadronieren würde.

Ich zumindest finde es so langsam blöd, dass man als Ausübender eines Sports so wenig über die Modalitäten mitbestimmen darf, nach denen man arbeitet. Warum wird man als Basis nicht eingebunden in die Fragestellungen und Lösungsfindungen? Das "Detail(hin)richten" der Prüfungen macht den Leuten keinen Spaß - da muss sich etwas ändern, oder man muss damit leben, dass sich immer mehr Leute dem nicht mehr aussetzen möchte.

Und noch ein Wort zum "Stell": wer hat sich denn diesen Blödsinn einfallen lassen? Nicht den Mut zu haben, "PACK" zu schreiben, weil es ja vielleicht politisch nicht opportun ist, aber genau diese Handlung zu verlangen und die Griffe dabei in der Kampfhandlung zu beurteilen. Was ist denn, wenn mein Hund den Helfer umläuft und (sich) wirksam (in den Weg) stellt und verbellt? Volle Punkte, weil er getan hat, was ich sagte?

EIn Einsatzkommando zum Angriff auf einen flüchtenden Menschen finde ich extrem schlecht. Da wird ein völlig falsches Signal gesetzt.

Schöne Grüße,
Andreas
:appl: :appl: :appl: Ich habe mir auch schon überlegt ob ich in Zukunft nicht lieber angeln gehe. :motz:


- flipper - 17-09-2010

Gibt es auch bereits eine Liste der Änderungen in der IPO??


- luca - 17-09-2010

Snake-Catcher,'index.php?page=Thread&postID=99320#post99320' schrieb:@ luca

Übergang BH - VPG 1 wurde vereinfacht man kann eine IPO V führen.

Kontaktzonen sind bei einer 1,80 Steilwand schwer realisierbar, da die Wand steiler steht als jede Agilitywand, hier ist der Hundepsortler gefragt es seinem Hund an nötiger Technik zu lernen.

Es war bekannt das es eine neue PO geben wird, man konnte bei seinen Obleuten also problemlos Anträge stellen. Hast du das getan?

Die PO möchte nicht, dass Hunde sich aus dem Arm kauen, bzw. schon fast raus sind wenn der Helfer noch nicht mal ganz steht. Es soll deutlich sein, wenn der Helfer einstellt das der Hund deutlich trennt, und davor ruhig fest hält. Helfer stellt ein - Hund hällt noch fest, öffnet dann deutlcih und geht in die Bewachung!

Es ist wie in jedem Sport, PO annehmen, daran orientieren, auf Wettkämpfen zeigen was man kann... ;-) Und es ist nur Sport! :-)


Hallo,

eine IPO V ist eben keine VPG 1 und damit nicht gleichwertig. Es ist also keine Vereinfachung, sondern nur eine nicht gleichberechtigte Alternative. Eine VPG A ist auch schon eine Alternative. FPr1, B1 und C1 sind ebenfalls Aternativen. Nun gibt es noch eine.

Ich möchte die Frage zu den Obleuten mal umdrehen: hast Du jemals davon gehört, dass die Basis zu Entscheidungen eingebunden wurde, bevor diese gefällt wurden? Es gibt quasi keinerlei Infomationsfluss von den Entscheidern nach unten. "Früher" gab es die mysteriöse AZG, in der es den Anschein hatte, dass dort eh nur einer zu bestimmen hatte. Nun gibt es ein Ersatzgremium beim VDH und ich habe weder über den DV noch über den DVG Kenntnis über laufende Änderungen erhalten. Keine Frage an die Basis, keine Arbeitsgruppen o.ä. Ich würde mich gerne daran beteiligen, aber dazu müsste es erst einmal eine Plattform dafür geben. Derzeit ist es wie immer: eine handvoll Leute trifft Entscheidungen für alle.


Ein Griff kann übrigens ruhig und fest sein, ohne bis zum Anschlag zu sitzen. Ich sehe da keinen Konflikt. Ich sprach auch nicht davon, dass der Hund trennt, wenn der Helfer noch nicht ganz steht, sondern vom prüfungskonformen Trennen in der Sekunde, wo die Handlung eingestellt wird. Die PO schreibt sofortiges Trennen vor. Macht der Hund das, heisst es u.U. "könnte länger ruhig halten". So wie Du es beschreibst "Helfer stellt ein, Hund hält noch fest" steht es eben genau nicht in der aktuellen PO. Mein Hund trennt selbständig. Nach neuer PO muss ich ihm das verbieten, damit der Richter weiter so richten darf, wie bisher.

Du hast völlig recht: man kann das alles annehmen und sich daran orientieren. Man kann auch alles ausbilden und auch bisher ausgebildetes wieder umstellen. Man kann aber auch sagen, dass einem die politische Direktive nicht gefällt und das Ergebnis auch nicht und das man ab sofort Ringsport oder Extremstreicheln mit dem Hund betreibt.

Ich sehe die große Gefahr darin, dass aus dem "könnte gerader", "könnte ruhiger","könnte volleren Griff", "könnte anhaltender", "könnte schneller um das Versteck" und wenn er es dann macht "könnte aufmerksamer um das Versteck" bei den Rezipienten dieser andauernden Kritiken ein "könnte mich mal" wird.

Für mich persönlich ist die Prüfung überhaupt nicht wichtig. Ich stelle nur fest, dass am Tag der offenen Tür über 70 Starter die Hunde im Rennen gegen die Stoppuhr starten und viel Spaß dabei haben und bei VGP-Prüfungen oft Not herrscht, die Prüfung mit 4 Teilnehmern zu bestücken.

Schöne Grüße,
Andreas


- Fanta - 17-09-2010

Zitat:eine IPO V ist eben keine VPG 1 und damit nicht gleichwertig. Es ist also keine Vereinfachung, sondern nur eine nicht gleichberechtigte Alternative. Eine VPG A ist auch schon eine Alternative. FPr1, B1 und C1 sind ebenfalls Aternativen. Nun gibt es noch eine.
Hm, aber wenn die VPG 1 leichter wird, müsste man auch die Zuchtzulassungen anpassen.

Denn eine leichtere VPG 1 als Zuchtzulassung ist sicher noch weniger gewünscht.

Das Ziel ist doch erreicht: Interessierten Hundesportlern auf dem Weg zur VPG 1 eine Zwischenstufe zu bieten, um sie weiter für den Sport zu motivieren.

Viele Grüße
Anne


- Heinz.S - 17-09-2010

Zitat:Denn eine leichtere VPG 1 als Zuchtzulassung ist sicher noch weniger gewünscht.
Hi Fanta,das hatten wir doch schon tausend mal,die Gruppe,die hier Probleme hat,machen ihre SchH 1 auch weiterhin um Mitternacht,und überhaupt,wozu dann noch Körung,wenn eine SchH 1 so wichtig ist?
siehe Diskussion >Rote Papiere>.

@ luca,gebe dir Recht,ich find zwar die neuen Stufen ok,aber letztlich deinen Argumenten folgend,wieder nur halbherzig.
Es sind halt 2 verschiedene Ebenen,,die dort bedient werden.
Zum anderen muß ich dir sagen,du wirst nie eine Regelung finden,die für alle bindenden ist,immer wird so viel Spielraum sein,das es sehr individuell ausgelegt werden kann.
Eng,schnell,aufmerksam, führig,.....alles Eigenschaften,die nicht wirklich zu beschreiben sind,
dem ein sinn Ühl is dem anderen sinn Nachtigall.
Die Regelung bei der Fluchtverhinderung ist das Paradebeispiel dafür,wer denkt sich sowas aus?
Es wird bei der Beibehaltung so kommen,der eine Richter interessiert sich gar nicht für den Quatsch und lässt alles beim alten,und der nächste stürzt sich drauf und lebt sein Ego darin aus.
Der HF wird wieder als Arsch aus der Geschichte rauskommen,wirst sehen,dem einen das HZ zu früh,zu spät,zu laut,zu leise..... :thumbdown:

Aber es soll ja noch überarbeitet werden,also besteht noch Hoffnung,das die,die das entscheiden,mitbekommen,wo Bedarf besteht.
LG Heinz


- lusna - 17-09-2010

Fanta,'index.php?page=Thread&postID=99344#post99344' schrieb:
Zitat:eine IPO V ist eben keine VPG 1 und damit nicht gleichwertig. Es ist also keine Vereinfachung, sondern nur eine nicht gleichberechtigte Alternative. Eine VPG A ist auch schon eine Alternative. FPr1, B1 und C1 sind ebenfalls Aternativen. Nun gibt es noch eine.
Hm, aber wenn die VPG 1 leichter wird, müsste man auch die Zuchtzulassungen anpassen.

Tja - für den InterChamp gilt die IPO-V bereits.

Grüsse,

Claudia