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Apport - Hund rutsch mit dem Holz - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Apport - Hund rutsch mit dem Holz (/showthread.php?tid=836) |
- aida - 28-12-2006 @Nadin : Ja, da geb' ich dir recht- kommt sicher auch immer auf den Hund drauf an. - nickel - 28-12-2006 also wenn ich das richtig verstehe, nimmt der hund das holz und rutscht dabei inkl. holz übern boden. soll heißen, das holz wird nicht DIREKT vom boden genommen, sondern zunächst gerutscht? ist das richtig? mein rüde hat bisher noch nix verloren, weil er erst ums holz geht und dann aber im galopp aufnimmt. er hält sein tempo aber gleich bei. ich stelle heute mal videos online, verlinke ich dann hier. da sieht man es sehr gut, wie er das macht vielleicht muss man mal einen schritt zurückgehen und das aufnehmen nochmal seperat dem hund genauer klar machen. er darf gar nicht erst die gelegenheit erhalten, das holz übern boden zu rutschen. ich hoffe, ich habe da jetzt nichts mißverstanden und wenn doch, bitte ich um nachsicht und gnade. nach 3 tagen krankes kind betüddeln kann ich schon mal wuschig sein. :pf: :x: - T.O. - 28-12-2006 @ nadin ...so sehe ich das eigentlich auch. @all ...hatt sich denn schon jemand so ein teil pattentieren lassen
- Jupp - 28-12-2006 HF A: glaubt, daß Hunde wie DSH und Mali eigentlich nicht gerne HZ lernen und ausführen. Deshalb lehrt er seinem Hund sicherheitshalber das Bringen nach der „Kontaktmethode“ über r- (Pietralla vergleicht es mit dem Folterprinzip: erst Unangenehmes hinzufügen und dann bei Wohlverhalten entfernen), wobei der Hund sich sozusagen in das Holz rettet. Mit dem Ergebnis, daß er vor lauter Rettungsnot zu spät bremst, nämlich dann wenn er das Holz hat und dann noch etwas rutscht. Um das wiederum zu korrigieren, überlegt dieser HF, ob nicht ein Leinenruck in die entgegengesetzte Richtung eine gute Sache wäre. Also erst Stoff geben und dann die Bremse ziehen. So ähnlich wie Autofahren. Da der Hund das alles nicht als angenehm empfindet, wird er sehr verführbar durch Ablenkungsreize. Das wiederum bestätigt den HF, daß Hunde eigentlich nicht gehorchen wollen. Deshalb schwört er auf die „Kontaktmethode“ und auf unangenehme Einwirkungen, weil die dem Hund klarmachen, daß er wollen muß. HF B: glaubt, daß Hunde wie DSH und Mali eigentlich verrückt sind aufs Lernen und Ausführen von HZ. Deshalb lehrt er seinem Hund von klein auf mit positiver Bestätigung, wie angenehm Lernen ist. Und über das Shapen suggeriert er seinem Hund, daß all die Übungen eigentlich eine Erfindung des Hundes selbst sind. So auch beim Bringen. Da der Hund bei klarem Verstand lernt, kann er auch rechtzeitig bremsen. Da der Hund das alles als sehr angenehm empfindet, wird er wenig verführbar für Ablenkungsreize. Das wiederum bestätigt den HF, daß Hunde gerne gehorchen wollen. Deshalb schwört er auf das Clickershaping mit positiver Verstärkung, weil das dem Hund klarmacht, daß er wollen darf. - T.O. - 28-12-2006 @ jupp ...also irgendwie finde ich dich ja total süß!!!! :dh: ....und wer von beiden hundeführern machts jetzt richtig?
- nickel - 28-12-2006 ich zähle mich eher zu HF A. und siehe da: meine hunde apportierten/apportieren ihr leben lang zuverlässig und freudig. was habe ich falsch gemacht??
- bordy - 28-12-2006 und daraus folgt wieder... wir sind alle doof, verstehen nicht was der guru uns sagen möchte und es funktioniert bei uns auch - nachweisslich, im gegensatz zu den ergebnissen manch anderer. - Bettina Balters - 28-12-2006 Zitat:Original von T.O. Derjenige, der Erfolge und einen freudigen Hund vorzuweisen hat, ganz einfach. By the Way, die Erfolge von Jupp würden mich wieder einmal interessieren. :pf: - T.O. - 28-12-2006 ...also ich finde die ansätze und ideen von jupp wirklich gut, nur würde ich meinen hund nicht ausschließlich über positive verstärker ausbilden. was mich pers. von dieser art der ausbildung abhält, ist der aspekt: das nachdem der Hund etwas gelernt hat und das gewünschte verhalten trotz allem NICHT AUSFÜHRT, kann man – mit der positiven methode - dieses verhalten nur noch IGNORIEREN. besser finde ICH: dem Hund eine korrektur geben mit der belohnung das er zurück in die richtige Funktion geht. wenn hunde sich in einem rudel befinden, dann gehören unangenehme reize ( biss etc. ) dazu. unsere vierbei- nigen freunde klären mit dieser form ihre rangordnung. in der natur gehört der zwang zur normalsten sache der welt, ...warum denn dann nicht auch in der hundeausbildung??? zwang ist nicht gleich zwang, ich glaube in der dosierung liegt das geheimnis :-) bei all den vielen, tollen, schönen und "neuen" aus- bildungsmethoden sollten wir doch eines nicht vergessen: der HUND ist kein MENSCH sondern ein rudeltier! ..und als solches sollten wir ihn auch behandeln. ..man kann tierisches verhalten ( hund ) nicht mit menschlichen gefühlen vergleichen..... .....einem vogel verbieten wir ja auch nicht das fliegen, nur weil die gefahr besteht abzustürzen :-) DAS alles gehört aber nicht zum eigentlichen thema! also : back to topic ich würde mich freuen, wenn jemand noch ein paar ideen und anregungen zu diesem thema hat. mfg tobias - Jupp - 28-12-2006 Gebetsmühle an: wer clickert verzichtet nicht grundsätzlich auf Strafe wer clickert unterscheidet zwischen lernen und ausführen von Gelerntem wer clickert ignoriert nicht falsches Ausführen vom Gelerntem wer clickert setzt Abbruchsignale durchaus aversiv durch Gebetsmühle aus |