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Anstoßen im Schudi nach Aus bei der Prüfung ! - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Anstoßen im Schudi nach Aus bei der Prüfung ! (/showthread.php?tid=16448) |
- dberensmann - 31-05-2018 Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185201#post185201 schrieb:als sässe sie auf einer Anklagebank...auf einer Schulbank, ohne die gibt es keine Veränderungen oder Entwicklungen. Es gibt hier ja verschiedene Lösungsansätze, man hat die Wahl. - Hillu - 31-05-2018 .... das Video ist nur in dieser Sequenz beschnitten weil die Vereinskollegin die mit meinem Handy gefilmt hat wohl kurz ausgeschaltet hatte - wie ich schon wiederholt geschrieben hatte - der RSV hat aber auch gar nichts mit der Ausbildung zu tun - auch wenn es auch der eine oder andere so möchte. Ich bin kein Weltmeister - mein Hund ist auch kein absoluter Sporthund - trotzdem habe ich gewagt dieses hier ein zu stellen. Einige haben mir tolle Tipps gegeben - danke dafür ! Andere hacken eher darauf herum nach dem Motto - weil der RSV so ausbildet sieht dieser Hund und die Hundeführerin so grottig aus ! Meinetwegen. Manche theoretischen Abhandlungen sind mir einfach zu hoch - vielleicht macht da mein Intellekt auch nicht mehr mit. Da ich mir im Laufe meine Hundesportzeit eh ein dickes Fell angelegt habe werde ich trotzdem weiter daran arbeiten - weil es einfach Spaß macht zu erfahren wie ein Hund tickt. LG Hillu - tinka - 31-05-2018 Ma-re-sa, Du selbst hast Beispiele gegeben, wie auch moderne Schule funktioniert, dass Schüler besser lernen und motivierter sind, wenn sie ihre Lehrer mögen. Stellst Du Dich als Lehrer hin und sagst ständig, aus Dir ( Schüler) wird nichts, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren, nur weil er seine Umwelt anders wahrnimmt, als er es müßte, um Dich zu verstehen, dann ist er wirklich verloren in seiner Welt. Gensuso schwer wie es ist einen Hund gegen zu konditionieren, genauso schwer ist es für jemanden, sich von alten Gewohnheiten und Abläufen zu lösen. Hat auch etwas damit zu tun, wieder die volle Verantwortung zu übernehmen, dann aber auch selbst für das Endprodukt verantwortlich zu sein. Hier waren viele Köche dran. Das dauert eben auch seine Zeit daraus Erkenntnisse zu gewinnen. Und oftmals find es die kleinen Erfolge, die einen aufrütteln. Das ist nicht Pan Tau, einmal schnippen und alles ist gut. Als Ich vor fast 20 Jahren Meisterschule gemacht habe, da ist der Lehrgang erstmal unter dem Motto -Lernen lernen- 10 Tage unterwegs gewesen, damit man überhaupt offen für Dinge wird, die man jahrelang anders gehandhabt hat... Jetzt das Angebot des Raushaltens ist auch wieder son... Mimimi..., dann versuche doch Dein Glück, ich will dem nicht im Wege stehen. Du hast recht damit, dass der Mensch für das jetzige Verhalten verantwortlich ist. Aber der Hund ist nicht weggelaufen, hat nicht eingestellt. Zu Anfang ging es der Themenersrellerin nur um die Trennphasen mit der Unsauberkeit. Jetzt ist sie schon bereit den Hund für längere Zeit rsuszunehmen, auch wenn ihre Problembehandlung nun auch nicht meiner ist. Sie hat sicher einen guten Hund! Und sie mag ihren Hund! Und sie versucht Ausbildung entsprechend ihres Wissenstandes umzusetzen! Und das dies ein Problem der klassischen, und nicht der Operanten Konditionierung ist, das muss man ersteinmal verstehen. Und solange man in Punkten denkt, solange sieht man eben nur das Verhalten... Und da muss man eben ansetzen. Das hat auch nichts mit Vereinen zu tun. Denk mal drüber nach... - Erko - 31-05-2018 @Nadin Du sprichst hier sehr sehr vielen aus der Seele! Danke - Sassenach - 31-05-2018 "Tinka" Das hast du sehr schön und einleuchtend gesagt. Bravo - Uwe Junker - 31-05-2018 Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185193#post185193 schrieb:werde als erstes das Aus und Sitz anfangen - vielleicht lernt sie es ja doch noch zu bannen es ging mir nicht um das Bannen. Die Intention war, den Hund erst einmal nach dem Aus ein wenig unter Selbstkontrolle zu bekommen, um ihn anschließend wieder bellen zu lassen. Die Phase nach dem Ablassen ist ja erst einmal Dein Problem. Die Probleme insgesamt wären eine andere Herausforderung und große Umstellung. Ich schrieb ja, dass dies ein spontaner Gedanke war. - ma-re-sa - 31-05-2018 tinka, ich hab drüber nachgedacht und gebe dir im Prinzip recht. tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185207#post185207 schrieb:Als Ich vor fast 20 Jahren Meisterschule gemacht habe, da ist der Lehrgang erstmal unter dem Motto -Lernen lernen- 10 Tage unterwegs gewesen, damit man überhaupt offen für Dinge wird, die man jahrelang anders gehandhabt hat... Sehr gute Idee, aber wir sind hier ja in einem schriftlichen Forum. Deshalb gleich zu Anfang mein Hinweis auf die vielen erklärenden Beiträge zum Thema moderne SD Ausbildung. Wenn man nicht nur an einem Punkt rumdoktern und dabei im selben alten System bleiben will, sondern dieses mal hinterfragen will, kann man dort mehr erfahren. Das Thema Anstoßen, Naschen, Belästigen, Unsauberkeit ist ein großes, in der täglichen Praxis auf den Plätzen häufig zu sehen, nicht nur in einem bestimmten Verein. Häufig wird dann mit Einwirkungen dagegen gearbeitet ohne den Hintergrund dieses Verhaltens überhaupt in der bisherigen TZT-Ausbildung zu suchen Der Hund wird einfach als dominant erklärt. Wie auch in diesem Fall. Mal etwas verallgemeinernd zugespitzt: Wenn der Hund belästigt und nur widerwillig aus dem Versteck kommt, vielleicht nach dem langen Gang gar nicht mehr trennt, dann ist das zwar Mist, aber er ist wenigstens ein Echter. Wenn er nicht belästigt und blitzschnell auf den Abruf oder das Aus reagiert, wird er schnell zur Marionette erklärt. Die alte Ausbildung erzeugt die hier im Beispiel genannten Probleme und produziert so ihre „dominanten“ Hunde. Eine sich selbsterfüllende Wunschvorstellung mit unerwünschten Nebenwirkungen an denen dann herumgedoktert wird. Ungehorsam nicht als Produkt schlechter Ausbildung, sondern als Adelstitel „Echter von Dominanz“. Wenn er sich dann noch irgendwann gegen die nicht enden wollenden Einwirkungen wehrt, dann wird er, dessen „ Graubereiche immer mehr fordern“, weil der HF sich nicht durchsetzt, als „unführbar“ bezeichnet. Kommt zu einem der berüchtigten Spezialisten für echte Hunde oder landet sofort dauerhaft im Zwinger. Da ich in diesem Beispiel viele Faktoren der alten Ausbildung erkenne, incl. der typischen Rechtfertigung (frech und dominant, lässt auf Prüfungen die Sau raus) beharre ich auf Einsicht und Umkehr und glaube nicht an Lösungen innerhalb des bisherigen Systems. Möchte aber, ganz ohne mimimi, mich nicht ständig wiederholen, die HF nicht vergraulen und deinen Bemühungen nicht im Wege stehen. - tinka - 31-05-2018 Ich denke, wenn ich hier jetzt schreibe, dass Dominanz keine Eigenschaft ist, dann werden sich sicher auch einige fragend den Kopf kratzen, die ihre Hunde „moderner“ ausbilden... Aber ich verstehe, was Du meinst. Man kann und soll aber nicht alle Hunde vor ihren Hundeführern retten, per Schrift nicht und auch sonst nicht. Aber man sollte sensibilisieren, dass man Schäden von dem Hund abhält, wenn man ihn doch mag. Das wie kommt dann von alleine. Denen das egal ist, die kannst Du von mir aus gerne in diese Kiste packen. Und ich glaube, dass diese Hündin früher bestimmt frech gewesen ist, neugierig, durchsetzungsfähig. Und dieses Bild sieht Hillu wahrscheinlich noch immer in ihr, obwohl viel davon auf der Strecke geblieben ist. Und das ist doch das, was einen berühren und nachdenklich machen sollte. Und dann öffnen sich auch Türen im Kopf und man achtet vermehrt auf Stimmung. Ich hatte auch diese Arroganz zu wissen was ich tue. TZT ist mir nicht fremd,auch selbst in Anwendung. Ich wußte es nicht besser. Aber ich habe schon gespürt, dass da was verkehrt läuft, meine Hündin trotzdem an die Wand gefahren. Über andere Parameter dann habe ich sie dahin zurückführen können, wie sie als junger Hund gewesen ist. Frech, neugierig und durchsetzungsstark. Und ich habe mich daran erinnert, wieviel Spaß mir die Anfänge mit dem kleinen Hund gemacht hat. Und dafür bin ich sehr dankbar. Mein gelber Freund profitiert davon... Und das hat überhaupt nix mit Punkten zu tun. - ma-re-sa - 31-05-2018 Das mit dem „frech“ und dem „dominant“ versteht die alte Ausbildung aber ganz anders als du. Nicht als aufgeweckt, sondern als unverschämt die Prüfungssituation ausnutzend, und nicht als Interaktion, sondern als Wesenseigenschaft eines „grauen“ Hundes. Und das hier? Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185206#post185206 schrieb:mein Hund ist auch kein absoluter Sporthund Ist auch typisch in Richtung „echte Hunde“ als Abgrenzung zu den Sportmarionetten. Statt jetzt die Dinge schön zu reden, sollte man lieber mal zwischen den Zeilen lesen. Der Gesamttenor, der einem doch bekannt vorkommen müsste, ist wie das Video eindeutig. Da ist kein Hund mit guten Nerven, der sich mit dem Helfer dominant auseinandersetzen will. Da ist ein Ergebnis der alten Ausbildung zu sehen. - tinka - 31-05-2018 Und jetzt? Natürlich läßt sich in der virtuellen Welt kein Patentrezept stricken, da hat man nur die Schrift. Aber auch in der Schrift bestimmt die Botschaft der Empfänger und läßt Interpretationsspielräume zu... Mich holt das nicht so von den Füßen wie Dich. Ich kenne auch diese Grabenkämpfe zu hauf. Ich habe da keine Lust mehr zu, ich möchte mich an der Arbeit mit dem Hund erfreuen mit möglichst passenden Umfeld, welches ich mir ja aussuchen kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht Verstehen des Gesehenen nicht nur abschreckt, sondern auch Neugierde erzeugen kann. Je nachdem, ob man gewillt ist auf den anderen zuzugehen oder ihn zu blocken. Das geht wechselseitig. Dazu muss man es aber sehen, Es sollten Voraussagen und Ergebnis passen, nicht nur auf dem Papier, nicht nur alleine in Punkten. |