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FH 2 Legen - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: FH 2 Legen (/showthread.php?tid=8872) |
- nickel - 05-11-2010 Carsten, FL wie du sind natürlich das Idealbild. Welche die sich mit der Materie auskennen und einfach nur bemüht sind, normale Bedingungen zu schaffen - mehr braucht es auch nicht. Wenn man eine FH sucht, erwarte ich von meinem Hund, dass er ANKOMMT - je nach Gelände und Wetter mal schlecht und mal besser, aber ankommen muss er. Das erwarte ich klar von ihm. Und wenn das nicht klappt, dann ist er eben an diesem Tag nicht gut genug gewesen; fertig! Sind Gelände oder Wetter mal ganz gegen uns; dann geht die Welt auch nicht unter. Das ist eben Glück oder Pech. Wenn aber Dinge passieren, wie schon so mancher von uns sie erlebt hat und das dann auf einer Prüfung, für die man 12 Monate hin trainiert hat und die man nicht mal eben wiederholen kann...ach, was soll´s? Maik sieht das sicher völlig relaxt, wenn er eine LGA führt und er das Voraus quer zur Laufrichtung machen soll...ein guter SchH muss das doch können, schließlich soll er ja auf HZ hören und nicht einfach an einen vorher trainierten Punkt laufen! :i_ Vielleicht komme ich in diesem Leben noch zu so viel Gelassenheit, aber meine Hunde und meine Ausbildung ist wohl zu mies dafür... :whistling: Thema für mich beendet; ich führe ja trotzdem weiter. - Holger.Dittrich - 05-11-2010 Hallo Carsten, :mods: :mods: :mods: :mods: :mods: :mods: :mods: :mods: @ Nickel Soweit ich das gesehen habe war der letzte GS auf dem vorletzten Schenkel. Die Verleitung bzw. der Weggang von meiner Fährte war auch sehr rätselhaft. In meinen Augen hättest du auch eine neue Fährte bekommen müssen. Für mich war es relativ zu den Zeitpunkt egal weil ich meinen Schisser erstmal regenerieren musste. Er Stand kurz vorm Zusammenbruch so wie er dort bei den Temperaturen geackert hat. Dieses war mir persönlich wichtiger. Mit der Erkenntnis das die Kondition immer noch nicht ausreichte. Also haben wir weiter trainiert und mal schauen ob ich ihn nächstes Jahr nochmal führe. Gruß - Heinz.S - 05-11-2010 Ich versteh die Aufregung wegen Maiks nicht,was er sagen wollte ist,das es zweifelhaft ist,das ein "Schein" wirklich etwas zum besseren bewendet: Es liegt immer an den Leuten,die etwas organisieren und durchziehen. Wenn ich als PL eine vernünftig Prüfung durchziehen will,dann weiß ich schon an welche Leute ich mich wenden muß,und im Falle von Carsten sogar so clever bin,mir eine Truppe fähiger Leute zu sichern. Was bringt aber eine "Bescheinigung" im Normalfall? Es werden ein paar Leute dahin geschickt,die ihre Zeit absitzen und kriegen zum Schluß eh den Schein. Was draus gemacht wird liegt letztlich wieder am PL oder LR. Und wenn sich kein "guter" findet machts eh der jenige,der nicht nein sagen kann. - nickel - 05-11-2010 Deshalb ja nicht einfach einen Schein, sondern das Eintragen der gelegten Fährten wann, wo und wieviele! Da reicht durchaus ein Tages-Seminar, denke ich, um die wichtigen Dinge zu vermitteln. Die Leute verbringen oft derart viel Zeit damit, hinterm zaun über andere zu meckern oder ein Bierchen zu trinken, da wird die zeit doch auch möglich sein. Das betrifft ja nicht gerade tausende HF. - Anja - 05-11-2010 Hallo Carsten, Du hast sicher recht in vielem was Du schreibst, aber ... :peace: cschellberg,'index.php?page=Thread&postID=102721#post102721' schrieb:Kommen wir zur andere Seite, den Ansprüchen der Hundeführer: Mir geht es nicht darum was "richtig" ist, sondern dass es gleichmässig ist. Also wenn GG in den Schritt + längs gelegt werden sollen, dann legen alle FL ohne Ausnahme die GG so. Genauso am Winkel. Wenn Eckig, dann bitte alle - nach wie vor kriegt man Winkel die einem Bogen mit 2m Radius gleichen. Beispiele? Überregionale Meisterschaft FH: Der letzte GG sollte "hochkant" abgelegt werden (kenne ich aus dem Training, kann gemein sein, wenn ein Hund sowas noch nie erlebt hat). An diese Anweisung haben sich ca. 50% der FL gehalten, die anderen nicht, weil sie das für Mist hielten. Entsprechend hatten einige Hunde damit Probleme...es hagelte Fehler. Glück gehabt oder "blöd gelaufen"? Es geht mir nicht um die Bewertung des Sinns oder Unsinns - sondern um die Gleichmässigkeit. dhv FH DM: die FL hatten beim damaligen Stöberfeld die Anweisung den Ident mehr als 10m über die Grundlinie hinaus zu legen, damit man sieht ob sich die Hunde vom HF und der Grundlinie lösen. Ein FL hat sich nicht daran gehalten und genau bei dem suchte ein Hund von dem bekannt war, dass er im Stöberfeld nicht über die 10m hinaus kommt. Hat dieser HF nun Glück gehabt oder ist es unfair den anderen HF gegenüber, die das üben, dass der Hund rausgeht, stöbert oder sogar frei arbeitet? Im Übrigen war der FL , der sich nicht an die Vorgabe gehalten hat ein LR, der selbst überregional führt.... dhv FH DM: 40 Fährten, davon 36 Fährten mit GG-Fehlern von 1 bis 8 überlaufenden Gegenständen. Diese 4 Fährten mit "allen" GG stammten alle vom gleichen FL, am ersten Tag 2 Fährten, am 2. Tag.... auf der Deutschen hat nicht der beste Sucher gewonnen, sondern der beste "Techniker" mit dem Glück den richtigen FL zu bekommen... andere dhv FH DM: Das Wetter: bereits seit Tagen Sturm, Regen, waagrecht usw. Alles Gelände abgesoffen - sowas habe ich trotz 15 J. Erfahrung überregional vorher auf einer Meisterschaft noch nicht live erlebt - im Training schon, aber so eine versiffte Prüfung hatte ich noch nie mitgemacht. Die Fusstritte waren - ob die FL wollten oder nicht - knöchel bis waden- bis knietief. Die HF bekamen bei Problemen der Hunde (Kreisen) die Anweisung die Leine zu verkürzen und z.B. auf den Weg nachzurücken oder auf einen trockeneren Teil auszuweichen, weil sie sonst im Acker versunken wären. Reihenweise sind die HF aus ihren Gummistiefeln gezogen worden. Angabe der Verweisungsposition des Hundes war nicht möglich, weil die meisten Hunde bis zum Bauch im Gelände einsanken und nur noch "stehend" = abgesoffen verweisen konnten. So: hier gab es nun also FL die legten die GG zwischen die Tritte in den immer noch verhältnismäßig "trockenen" Teil der Fährte, noch dazu deutlich auf Sicht für die HF, da der GG ja mittig der Spur quasi auf dem "Buckel" lag. Die anderen FL legten die GG in die Tritte, die mit Modderwasser volliefen. Die GG schwammen wie Schiffe in den Tritten. Die Fehlerquote an den GG bei diesen Fährten war beträchtlich höher als bei den anderen (ich habe durchgezählt und es aufgeschrieben . Hinweise an die oberen Herrschaften blieben unberücksichtigt.Auch hier haben nicht die Hunde gewonnen, die mit dem Wetter, dem Boden und dem ganzen Trubel am besten zurückkamen, sondern die die die "Besseren" = "geschickteren FL hatten... So...das meine ich mit Gleichmässigkeit. Wenn alle die GG zum Schifferlfahren bringen bin ich einverstanden, aber so nicht.... verstehst Du was ich meine? Aber das sind alles Sachen, die m.E. nicht über einen Schein zu lösen sind sondern nur durch genaues Einweisen, und Überwachung von draussen sowie Konsequenzen, wenn sich einer nicht dran hält. Tschau Anja P.S. Auf allen beschriebenen Prüfungen habe ich geführt und erzähle nichts rein vom "Hören-Sagen"
- Heinz.S - 06-11-2010 nickel,'index.php?page=Thread&postID=102762#post102762' schrieb:Deshalb ja nicht einfach einen Schein, sondern das Eintragen der gelegten Fährten wann, wo und wieviele!Damit verteilst du vielleicht Scheine und machst noch mehr Bürokratie wichtig,ob du das Interesse für die Finessen des Fährten jedem näher bringst,bezweifel ich einfach. Letztlich sind es die individuellen Interessen,die die Menschen dazu bringt,Dinge besser oder schlechter zu machen. Der einzig erfolgversprechende Ansatz ist der,den Carsten gemacht hat,Leute mit Interesse für diese Aufgabe zu rekrutieren,und die brauchen dann keinen Schein. Ein (wertfreies) Beispiel..... Auf der ISP-RSV hat Hotte ein Team von Fährtenlegern um sich gesammelt,das waren Jungs vom allerfeinsten. Mit welchem Ehrgeiz und Akribie die ihren Job gemacht haben,und zwar zum. Sonntag einen richtig schweren Job,das geht nur,wenn du dahinter stehst und tatsächlich das beste geben willst,aber dazu brauchst du Motivation,und die läßt sich nun mal mit einem Schein nicht fest machen. Es ist ärgerlich,wenn man "Opfer" einer schlampigen Arbeit wird,aber das ist in allen Bereichen so,ob Helfer oder Richter,die Probleme lassen sich mit einem Lehrgang nicht aus der Welt schaffen,ist nur wieder etwas,wovon wir (m.M.) eh schon zuviel haben. LG Heinz - nickel - 06-11-2010 Heinz, da hst du Recht; der Aufwand der Bürokratie ist hierzulange sowieso zu viel und zu oft. Aber wenn man eine Art "Pass" ausstellt, in der die Prüfungen nach OG, LG usw. getrennt einfach nur angegeben werden, sieht man doch, wie oft und bei wievielen Hunden ein FL eingesetzt wurde. Beispiel: FL X zeigt auf seinem Pass, dass er im laufenden Jahr auf insgesamt 7 OG-Prüfungen, 1 DVG-Landes-FH und einer SV-LG-FH die Fährten gelegt hat. Angenommen für eine Gesamtzahl von 40 Hunden! Dann erkennt man doch auf Grund seiner Vielzahl an Fährten, dass er offensichtlich sein Handwerk (oder seine Fußarbeit ) versteht; wäre er ja sonst nicht so oft eingesetzt worden. Zudem zeigt es, dass er aktuell am Ball ist, die gültige PO kennt und Routine und Erfahrung im Legen hat.FL Y zeigt keinen Pass, beteuert, doch schon x-mal solche Fährten gelegt zu haben, aber leider kann niemand zu ihm was sagen, außer seine OG-Kollegen... Nun, welche FL würde man da wohl vorziehen, wenn es um eine wichtige Prüfung geht? Daher wäre mir auch nicht der Schein an sich wichtig; da reicht ein tag, um den Leuten das korrekte Legen beizubringen (wer daran Spaß hat, macht das sowieso aus Passion). Durch die Einträge der Prüfungen wird aber ersichtlich und nachvollziehbar, welche Erfahrungen der FL mit bringt. Damit hätte vielleicht auch der einzelne Verband mehr Auswahl, ebenso wie die LGs. Also nicht viel Bürokratie, sondern Praxis sollten im Vordergrund stehen. Also ich würde auch sofort so etwas machen; den Schein und dann auch als FLin fungieren. Klappt es nicht, es ja eh immer das Gelände, der LR, der FL oder der Hund Schuld...nur nie man selbst bzw. die Ausbildung.
- Ascan - 06-11-2010 Das ist mein Vorschlag dazu: - StephanK - 07-11-2010 Ein Gedanke der mir zu diesem Thema durch den Kopf ging. Wäre es nicht möglich das jeder Teilnehmer eine der Fährten legt und diese dann wie bisher ausgelost werden? Vorteil wäre das der Fährtenleger mit sicherheit die benötigten Fähigkeiten hat. Nachteil natürlich wäre das es auch passieren kann das man seine eigene Fährte ziehen kann. Ob das Tatsächlich ein so großer Vorteil bei den Hunden ist die auf diesem Niveau sind, kann ich allerdings nicht beurteilen. Gruß Stephan - Anja - 07-11-2010 @ Stephan Ich denke das geht organisatorisch nicht - aber grundsätzlich hat die Idee was. Es will ja keiner bewusst schludrig legen, weil es könnt ihn ja selber treffen oder umgekehrt alle legen Trampel-Fährten weil es ja dem eigenen Hund hilft oder bewusst schludrig, weil man davon ausgeht, dass einem das Glück hold bleibt und man sich nicht selber lost. Das hätte also auch noch was von Pokerspiel inkl. :appl: tschau Anja |