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Welches Trockenfutter füttert Ihr? - Druckversion

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- Gilette - 17-12-2008

Sollte es dann aber nicht auch nachdenklich machen dass mit Hunden, die derart sensibel auf "Futter" reagieren nach zig Futterumstellungen, -anpassungen und und und womöglich weitergezüchtet wird? Würde es, ketzerisch gefragt, nicht mehr "Sinn machen" den 17 Jahre alten, gesunden Frolic-hund zur Zucht einzusetzen?
Denn dieser Gedankengang erinnert mich doch irgendwie an einen alten Züchter, der mir mal sagte er fand es im Grunde gar nicht schlecht dass die Wurfgrösse früher auf 6 begrenzt war. Heute, so meinte er, würde doch oft mit dem gezüchtet was früher in der Tonne landete. Dassselbe hätten wir ja dann auch hier mit den futterempfindlichen Hunden.


- Bine DSH - 18-12-2008

Hallo Gilette,

ich fürchte, es würden nicht wirklich viele Hunde übrig bleiben...

Im übrigen - wäre es nicht sinnbringender und zweckdienlicher, einfach das zu füttern, was die Natur vorgesehen hat?? Also - Rinder fressen Gras (und kriegen kein BSE...) und Hunde Beutetiere oder ein Äquivalent. Aber wie gesagt, letzten Endes muß es jeder selbst wissen. Mir tun einfach nur immer diese armen Kreaturen leid...

LG

Bine


- Gilette - 18-12-2008

Klar, verstehe ich ja auch. Wir haben auch so einen Fall im Verein, zudem ist der Besitzer und HF auch noch ein an sich recht engagierter junger Mann (ist schon seit Jahren aktiv im Verein), der nun wieder nix im Sport machen kann weils der Hund nicht packt (gesundheitlich). Trotzdem fällt mir auf, ganz subjektiv!, dass oftmals gerade die Besitzer Problemhunde haben, die sich voll den Kopf darüber machen wie, wo, was... sie füttern. Andere füttern einfach irgendwas und haben/hatten keine Probleme mit dem Futter. Deswegen ist mir diese ganze Barf-Geschichte ja auch so suspekt. Meine Grönländer hatten ein grosses Hundegehege und bekamen u.a. Totgeburten, Schlachtabfälle und Fallwild. Wenn ich jetzt sehe was so an Pülverchen und Kräuterchen angeblich noch wichtig ist oder dass Leute ernsthaft Babygemüsegläschen in Massen als Futterzusatz untermischen - da kann man doch auch gleich Fertigfutter füttern, oder?


- Bine DSH - 18-12-2008

Hallo Gilette,

wir sind da einer Meinung - dieses ganze Bohei ist Unfug, Beutelschneiderei und oft esoterisches Getue. Meiner bescheidenen Meinung nach. Darum würde ich auch nie sagen, dass ich barfe. Mein Hund wird roh gefüttert - punkt. Dazu gibt es Tischabfälle und gut ist. Das klappt prima, ist bezahlbar und kostet wenig Zeit (ein nicht zu vernachlässigender Faktor).

LG

Bine


- Gilette - 18-12-2008

:thumbup: Jo.


- Antje - 18-12-2008

Hallo Gilette,

Babygläschen-Gemüse habe ich auch immer zwei bis drei im Haus, für den Notfall falls mal über mehrere Tage nix an Gemüse oder Obst anfällt in der Küche. Vor allem wenn ich einen Welpen aufziehe. Die Großen kommen auch mal eine Zeit ohne Gemüse usw. aus, vor allem wenn es ungeputzen Pansen gibt. Letztendlich ist das Gemüse ja nur ein Ersatz für letzteres. Ansonsten gibt es, so wie heute, mal die Reste der Erbsensuppe in den Napf, oder einen Rest Sauerkraut oder eine schon braun werdende Banane etc.

Ich gebe auch Futterzusätze, da leider im heute schnell hochgemästeten Nutzvieh doch so einiges fehlt an Nährstoffen und man zudem einige Teile des Schlachtkörpers eher selten oder auch gar nicht verfüttert (z.B. Blut). Einige Zusätze (z.B. Meer- oder Steinsalz, diverse Öle oder Leinsamen) hab ich eh in der Küche, andere fallen in der Küche an (z.B. Eierschalen), wieder andere wie z.B. Knochen- oder Algenmehl kaufe ich extra für die Hunde. Die gibt es dann bei Bedarf und zudem sind einige solcher Zusätze auch in den diversen Fertigfuttern enthalten. Ich sehe es nicht als Brimborium an wenn ich darauf achte daß der Ca-Gehalt im Futter halbwegs stimmt, d.h. füttere ich mehrere Tage lang Fleisch/Pansen ohne Knochen dann gleiche ich den Ca-Gehalt durch Eierschalenpulver oder Knochenmehl aus. Muß man aber keine Wissenschaft draus machen...

Meinen Erfahrungen nach ist es nicht so, daß gerade die Hunde der Hundehalter, die sich einen Kopf über die ernährung ihrer Hunde machen, kranker sind als andere. Den anderen Hundehaltern, die sich weniger Gedanken darüber machen, fällt es meinen persönlichen Erfahrungen nach nur oft gar nicht oder erst später auf wenn mit ihrem Hund etwas nicht stimmt. Oder aber sie nehmen eine Erkrankung oft einfach als gegeben hin.

Nicht jeder Erkrankung wird durch die Art der Ernährung ausgelöst. Einige aber schon. Z.B. fällt es auf daß immer mehr Hunde unter Futtermittelallergien leiden. Wenn man sich mal mit der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern auseinander setzt, das auf Welpen und Junghunde überträgt (das Immunsystem arbeitet bei beiden gleich), und sich dann mal anschaut wie das bei vielen Züchtern in der Wurfkiste los geht mit dem Füttern, wundert mich eigentlich nix mehr. Hier wäre weniger oft mehr, und ein der natürlichen Ernährung des Hundes angepaßtes Anfüttern der Welpen könnte manches spätere Problem verhindern.

Auch wirkt es sich bei bereits erkrankten Hunden auf den Heilungsverlauf aus, was man den Hunden füttert. Z.B. fördert Getreide in den allermeisten Fällen Entzündungsreaktionen und Tumorzellen, überansprucht die Bauchspeicheldrüse etc. Wenn durch irgend einen Auslöser im Organismus mal etwas ins Wanken kommt (und dafür gibt es nicht nur genetische Gründe), kann die Art der Fütterung durchaus die Weichen dafür stellen ob ein Hund erkrankt oder ob der Organismus so eine Störung von selbst wieder regulieren kann.

Grüße

Antje


- Gilette - 19-12-2008

Da möchte ich Dir auf keinen Fall widersprechen! Genauso wie Du hab ich es ja auch gemacht (und auch ohne Wissenschaft). Aber eben dieser Hype, der oft damit zusammenhängt.... Wie Du schon sagst, meine Güte, dann stimmt eben Calcium, Vit.A oder Fetteben nicht jeden Tag aufs hundertstel. Ist doch wie bei uns auch: Es gibt Menschen, die essen bewusst, überlegen sich was und wieviel sie essen - in einemm normalen Rahmen. Es gibt aber auch genug bei denen "Essen" und alles was damit zusammenhängt eine extreme Wertigkeit bekommt (ES in jeglicher Form), das kann nicht gut sein....
Bei Erziehungsdingen ist es doch genauso, sicher ist es notwendig viel zu wissen und zu sehen, aber manchmal ist ein Gähnen eben einfach nur ein Gähnen. Und manchmal klaut mein Hund eben eine Kartoffel einfach so.


Trockenfutter - arolser-holz - 28-04-2009

Hallo,

habe seit Jahren verschiedene Futter in meine Zwinger probiert. Nur Probleme.
Füttere seit 6 Jahren eine Spezial Futter - kalt gepresst - aus dem Hause Markus-Mühle/Luposan-Spezial. Habe lange gesucht und einiges probiert. Bin 100% zufrieden. Es ist ein super Futter, das auch noch im Preis gut liegt. Alle meine Hunde, einschließlich Welpen, bekommen das Futter. Keinen Durchfall, keine Ekzeme. Näheres auch auf meiner Hompage: http://www.arolser-holz.de oder 0661 2098573.

Grüße

HS


- Erko - 29-04-2009

Hallo,
so kann es gehen. Der eine macht super gut Erfahrung mit seinem Futter, jemand anderes sehr schlechte.
Ich habe früher auch einmal das Futter der Markus-Mühle gefüttert, wird ja nur 5 Minuten von mir Hergestellt. Leider kamen meine damals 3 Hunde damit überhaupt nicht zurecht, sie hatten Fellprobleme, immer weichen Kot-fast schon Durchfall- und waren immer ziemlich platt.
Nach dem Probieren von Bewidog und Belcando, füttere ich jetzt seit 2 Jahren Bento Kronen mit super Ergebnissen. Fell Top, Kotabsatz Top und die Hunde sind bei relativ geringer Fütterungsmenge Topfit. Ja und der Preis ist mit 20 Euro für 15 kg natürlich auch super.
Aber jeder sollte für seinen Hund selber heraus finden mit welchem Futter er am besten klar kommt. Es heißt ja nicht das das Markus-Mühlenfutter schlecht ist, meine Hunde kommen damit halt nicht klar.
LG Silke



Trockenfutter - DogMan - 29-04-2009

Tach,

Royal Canin.

Peter