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- Yorick - 07-11-2010 Das macht natürlich nachdenklich! Hier in der Gegend füttern alle Züchter zum Beispiel Schweineohren - oder Füße etc. Selbst mein Tierarzt leugnet jede Gefahr! Hmm.... - atje - 07-11-2010 was ev. noch nachdenklicher stimmt ist folgendes. Hab mich mal vor Jahren mit dem Lieferanten für eine Futtermittelkette unterhalten. Es ging um das gesamte Programm der "getrockneten" Sachen. Er versicherte, das alles mindestens bei 90° Heißluft getrocknet wird. Also jede Sorge unbegründet. Bei der nächsten Lieferung fragte ich seinen Fahrer. Der sagte: "Ja, sollen wir aber Chef flucht immer über die Stromkosten. Ich soll aber sagen, 90°"!! Auch schön oder? Jo, :hallo: - Aip - 07-11-2010 Laut Aussage eine Virologen würden aber 6 Monate Tiefkühlen bei minus 20 Grad reichen um den Aujetzki unschädlich zu machen. - GabyG - 07-11-2010 Das Fleisch kochen hilft auch. Die Bauchknorpel, die darin sind, bleiben weich. Somit kein Problem. Auch Innereien wie Rinderleber und Milz sowie Fisch füttere ich nicht roh. Gruß Gaby - Antje - 08-11-2010 Yorick,'index.php?page=Thread&postID=102927#post102927' schrieb:Das macht natürlich nachdenklich! Hier in der Gegend füttern alle Züchter zum Beispiel Schweineohren - oder Füße etc. ! Die Gefahr bei deutschem Hausschwein ist momentan auch relativ gering. WENN das Schwein wirklich aus Deutschland stammt. Direkt vom Bauern würde ich rohes Schwein verfüttern. Vom Metzger meines Vertrauens, der nur Tiere von Landwirten aus der Umgebung schlachtet, auch. Von einem mir unbekannten Metzger, Landwird oder aus der Supermarkttheke: Nein! Die Wildschweinbestände sind allerdings durchseucht, auch in Deutschland. Yorick,'index.php?page=Thread&postID=102927#post102927' schrieb:Selbst mein Tierarzt leugnet jede Gefahr! Gibt halt solche und solche Tierärzte. Z.B. auch welche die sagen, daß Hunde sich nicht mit Tetanus infizieren können oder daß Hunde jedes Jahr geimpft werden müssen. Der Seniorchef unserer örtlichen Tierklinik ist selbst Jägersmann und bei seiner Rasse HD-Gutachter, Zuchtwart, Leistungs- und Schaurichter. Zu ihm sind deswegen immer sehr viele Jäger aus ganz Deutschland mit ihren Hunden in die Praxis gekommen und er kennt daher auch viele Jäger im europäischen Ausland. Unter Jagdhunden, die ja auch oft mit dem Aufbruch des Wildes gefüttert werden, hat es schon sehr viele Fälle von Aujeszky gegeben. Seiner Aussage nach konnte bei den Fällen, die er kannte, bisher kein Hund gerettet werden. Inzwischen warten die Jäger den Tod iherer Hunde nicht mehr ab, sondern lassen sie einschläfern oder erschießen sie, sobald es mit dem für die Hunde fürchterlichen Juckreiz los geht. Einige Jäger versuchen, ihre Hunde mittels Schweineimpfstoff zu schützen. Der wird aber oft nicht gut vertragen und ob die Impfung wirklich funktioniert weiß man nicht. Zugelassen für Hunde ist er zudem eh nicht, und da deutsche Schweine nicht geimpft werden dürfen (weil infizierte Tiere beim Titernachweis dann nicht von den geimpften unterschieden werden können) in Deutschland auch kaumn zu bekommen. Grüße Antje - Antje - 08-11-2010 Hallo Jo, Knabberartikel sollte man eh nur aus Quellen kaufen, zu denen man Vertrauen hat. Nicht selten sind diese Trockenartikel aufgrund falscher Trocknung/Lagerung mit Schimmelpilzen und Bakterien kontaminiert, so daß die Hunde (vor allem Welpen) Durchfall davon bekommen. Und spätestens seitdem mehrfach Rattengift im Importtrockenpansen gefunden wurde und das groß in der Presse stand, sollten Hundehalter wissen daß es auch bei solchen Dingen nicht nur auf den kleinen Preis, sondern auch auf die Qualität ankommt und die Zuverlässigkeit des Herstellers/Händlers. Grüße Antje - coolman - 08-11-2010 @ Yorick, Zitat < Das macht natürlich nachdenklich! Hier in der Gegend füttern alle Züchter zum Beispiel Schweineohren - oder Füße etc. Selbst mein Tierarzt leugnet jede Gefahr! > ich möchte ja nicht anmaßend sein, aber ........ der Tierarzt sollte mal wieder eine Weiterbildung besuchen!!!! _w_ mfg Chris - tiefschwarz - 08-11-2010 Ich füttere grundsätzlich kein Schweinefleisch auf Grund der Aujeszky-Gefahr und ich mache da auch keine Ausnahmen. Ich begebe mich da lieber auf die sichere Seite. Ich hab mich mit Aujeszky befasst und bin mir auch im Klaren darüber, dass die Gefahr bei dt. Hausschweinen recht gering ist, aber ich habe mich entschieden, dieser Gefahr doch lieber ganz aus dem Weg zu gehen. Allerdings finde ich Antje's Einstellung dazu völlig okay. Ich hätte bei dem Schlachter meines Vertrauen auch keine Bedenken, aber für mich war es eben eine Grundsatzentscheidung. Und Tierärzte, die jegliche Gefahr in Bezug auf den Aujeszkyvirus leugnen, sollte man wirklich einmal sehr kritisch hinsichtlich ihrer Eignung beäugen. Ich bin kein Mensch, der aus allem ein Drama macht, aber eine derart laxe Einstellung gegenüber einer tödlich endenden Krankheit kann man wohl kaum gutheißen. Ich mache an dieser Stelle wieder drei Kreuze für meine zwei wirklich fabelhaften Tierärzte... Was ich im Zusammenhang mit Aujeszky auch recht "interessant" finde ist, dass längst nicht alle Jäger darüber informiert sind - selbst die mit Hund nicht. Wird in dem Bereich keine Aufklärungsarbeit geleistet? - Aip - 08-11-2010 Was mich in diesem Zusammenhang Wunder nimmt, wo und wie oft werden Tests an Hausschweinen gemacht, am lebenden Tier oder nur am Fleisch. Weiss das jemand? - Yorick - 08-11-2010 coolman,'index.php?page=Thread&postID=102984#post102984' schrieb:@ Yorick, Zitat < Das macht natürlich nachdenklich! Hier in der Gegend füttern alle Züchter zum Beispiel Schweineohren - oder Füße etc. Selbst mein Tierarzt leugnet jede Gefahr! >Na ja, er ist 65 ... |