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Fährtenarbeit mit Filmdosen - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Fährtenarbeit mit Filmdosen (/showthread.php?tid=7129) |
- Margit M - 17-12-2009 Ascan,index.php?page=Thread&postID=81606#post81606' schrieb:Der Nachteil ist, dass es bei der Dosentechnik zu einer massiven Bodenverletzung kommt und der Hund lernt: massive Bodenverletzung Dose, graben dürfen. Worin siehst du da den Nachteil? Er orientiert sich immer noch an der Bodenverletzung genau das will ich doch erreichen, wobei ich die Bodenverletzung nicht als massiv betrachte ich grabe schließlich nicht mit einem Spaten, sondern bohre ein Loch welches die Größe der Filmdose hat 8) Ich weiß dass für dich nur deine Arbeit die einzig Richtige ist, Dein Jackpot am Ende ist halt nicht mein Ding, ich will meinen Hund nicht zwingen langsam bis zu Jackpot zu suchen, sondern er soll langsam suchen wollen. Aber wie Silke schon schrieb es führen viele Wege nach Rom. - Anja - 17-12-2009 tinka,index.php?page=Thread&postID=81564#post81564' schrieb:danke anja, Natürlich geht prinzipiell statt Dose auch Ball - das machen auch einige, deren Hunde einfach schlecht fressen. Die Dose ist ein zusätzliche Bestätigung, also kein vollständiger Ersatz für Futter (zumindest nicht auf allen Fährten, kann man natürlich mal machen). Die Dosen sind zusätzliche Highlights nach einem anstrengenden Teil - das sind meistens Winkel, kann auch mal nach einem Weg sein, nach der ersten Traktorspur eines Lebens, aber vielleicht auch einfach mal nur nach einer lange, öden Geraden. Durch das Highlight puschen sich die Hunde und das es ja ein "Extra" ist kann man sie auch bei schlechter Arbeit wegnehmen = Frustrieren. Also Winkel überlaufen = Dose wegnehmen, Winkel o.k = Dose. Dadurch lernt der Hund schnell was gut ist und erwünscht wird - andererseits darf man diese Frustrationsgeschichte nicht zu oft machen. Aber bei offenem Futter kann man den Hund nie blocken, wenn er Mist baut und zufällig übers Futter stolpert. Gerade die Entladung an der Dose (egal welches Verhalten - graben, bellen, hinlegen oder sonstwas) entlastet den Hund und gibt ihm eine Verschnaufpause - das fördert schon auch die Konzentration auf längeren Fährten. Das für mich wichtigste ist aber, dass man gerade verkorkste Hunde die Stress gekriegt haben oder falsche Einwirkungen damit auflösen kann und die schnell lernen, dass Fährten doch nicht so böse ist. Aber dazu ist wichtig, dass der Hund an der Dose das Verhalten zeigen darf, was ihn freut, ob das blöd schauen oder graben ist ist vollkommen egal. Der Witz ist eben, dass der Hund nicht wieder die Dose wie einen GG verweisen muss, damit da wieder "Regeln" aufgestellt sind - sondern er darf sich kurz auflösen. Ich habe es anfangs auch nicht geglaubt, aber das konzentriert weitersuchen ist nach der Dose null Problem, die Hunde flippen nicht aus und spinnen weiter sondern sie sind auf der Suche nach ihrer nächsten Dose, noch langsamer, noch konzentrierter wie vorher.... VG Anja - Ascan - 17-12-2009 Margit M,index.php?page=Thread&postID=81608#post81608' schrieb:Er orientiert sich immer noch an der Bodenverletzung genau das will ich doch erreichen, wobei ich die Bodenverletzung nicht als massiv betrachte ich grabe schließlich nicht mit einem Spaten, sondern bohre ein Loch welches die Größe der Filmdose hat .Bodenverletzung ist nicht gleich Bodenverletzung und der Hund lernt sehr schnell zu unterscheiden. Margit M,index.php?page=Thread&postID=81608#post81608' schrieb:Ich weiß dass für dich nur deine Arbeit die einzig Richtige ist,ich akzeptiere jede Arbeit, letzendlich entscheidet der Erfolg. jeder Hund ist ein Minimalist und der will nichts, außer Stress aus dem Weg gehen und Positives bekommen. Ottomar |