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Fütterung bei körperlicher und geistiger Beanspruchung - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Barfen (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=41) +--- Thema: Fütterung bei körperlicher und geistiger Beanspruchung (/showthread.php?tid=172) |
- Bine DSH - 08-10-2006 Hallo Petra, ich glaube, die meisten hatten Dein Posting so verstanden, dass Du nach Leistungssteigerung durch Futter gefragt hast - ich auch, sorry !Ich füttere basismäßig bei allen unseren Hunden das gleiche - rohe fleischige Knochen, Pansen, Blättermagen und Innereien. Allerdings so gut wie nie schieres Muskel oder sowas. Unser Junghund, der durchs Wachsen und seine Lebhaftigkeit eine Unmenge an Energie verbraucht, bekommt natürlich mengenmäßig erheblich mehr (noch zweimal täglich) und dabei auch die "gehaltvolleren" Teile (will heißen, etwas mehr Fett, eher Pansen als Blättermagen). Mein Großer kriegt etwas weniger und auch nur einmal täglich, an manchen Tagen nichts, an anderen etwas mehr. Wie es sich ergibt. An Tagen mit größeren Anstrengungen (heftiger Übungsbetrieb mit viel Reviertraining oder Konditionstraining im allgemeinen) bekommt er dann abends eine richtig gute Portion. Am Abend vorher allerdings etwas leichter verdauliches (keinen Ochsenschwanz oder so, sondern Pansen/Blättermagen). Unsere Frührentnerin lebt vorwiegend von mageren RFK wie Putenhälsen o.ä., weil sie sonst aus den Nähten platzt. Man merkt schon, finde ich, dass regelmäßige Arbeit den Kalorienverbrauch erhöht !Einen kranken Hund hatte ich (toi toi toi) schon eine Weile nicht mehr. Bei Magen-Darm-Geschichten gibt es Nahrungskarenz bis zum ersten normalen Kotabsatz/Ausbleiben des Erbrechens, das wars in den letzten Jahren eigentlich. So ist es allerdings erst, seit ich frisch füttere, vorher hab ich in regelmäßigen Abständen die ganze Palette durch gehabt... LG Bine - Petra Janke - 08-10-2006 Hallo Bine, vielen Dank!!! Ja, da habe ich mich wohl in der Tat nicht unmissverständlich ausgedrückt, von daher sollte eher ich SORRY sagen. Wobei die Frage "Leistungssteigerung durch Futter" durchaus ein wichtiger Teilaspekt ist, der allerdings für mich auch schon durch mehrere Antworten verständlicher wurde. Leistungssteigerung war aber eher in dem Sinne gemeint, wie Du es in Deinem Posting, beschrieben hast: Zitat:Unser Junghund, der durchs Wachsen und seine Lebhaftigkeit eine Unmenge an Energie verbraucht, bekommt natürlich mengenmäßig erheblich mehr (noch zweimal täglich) und dabei auch die "gehaltvolleren" Teile (will heißen, etwas mehr Fett, eher Pansen als Blättermagen). Wenn dann noch dazu eine -zumindest in meinem Fall- durchaus gesteigerte körperliche Anforderung an den Hund hinzukommt (Training, das deutlich mehr als 2-3x die Woche Hupla umfasst), war es für mich halt schon interessant zu erfahren, ob und wie andere Barfer dem fütterungstechnisch Rechnung tragen. Und da bin ich halt der Ansicht, dass das Optimun nicht darin besteht, einfach nur die Futterration zu erhöhen. Dass Du auch dementsprechende "kleine Anpassungen" vornimmst, wurde mir nun klar. Auch Deine Ausführung zur Fütterung deiner "Seniorin" zeigt mir, dass Du nicht einfach nur die Futtermenge reduzierst, sondern Dir auch Gedanken machst, w a s Du ihr gibst. Von daher noch einmal Danke und Gruß Petra - Bettina Balters - 08-10-2006 Hab mein Posting hier nochmal gelesen und glaube auch, daß es mißverständlich klingt. Ich würde meinen Hunden auch nicht eine "volle Dröhnung" gehaltvolles Futter geben - solche Leistungssportler sind es nun wahrlich nicht. Aber als Rohfütterer ist es wichtig und interessant, solche Zusammenhänge zu kennen. Da man das Futter ja eh jeden Tag selbstständig zusammenstellt, ist es ein Leichtes, dieses auch in kleinen Schritten optimal für den jeweiligen Hund zusammenzustellen. Ich selber bin nun wirklich auch kein Leistungssportler, aber meine Mahlzeit vor einem Badmintontraining sieht auch anders aus als wenn ich nur Nixtun vorhabe. Ergo geb ich meinen Hunden an Hundeplatztagen morgens eine leichtverdauliche Mahlzeit. Und wenn ich weiß, daß Nudeln kurzfristig Energie freisetzen, bietet sich doch eine morgenliche Nudelmahlzeit an, ohne daß dies eine Überversorgung mit Energie bedeutete. Und abends gibt's etwas Gehaltvolles. Übertreibungen sind, egal in welche Richtung, immer schädlich. Daß Tausende von Hunden auch mit immer der gleichen Trockenfuttermahlzeit tolle Leistungen bringen, bedeutet ja nicht, daß man diesbezüglich nichts verbessern kann. - Bine DSH - 08-10-2006 Hallo Petra, ja, klar, ein wenig "drehen" - das macht man schon. Was ich für mich ablehne, sind Pülverchen und Tränkchen, das halte ich schlicht für überflüssig. Pflanzliche Kohlenhydrate bekommen meine nur in Form von Tischresten (die äußerst selten anfallen) oder "vorverdaut" in grünem Pansen und Blättermagen. Nudeln/Reis oder ähnliches füttere ich gar nicht, da sie m.E. auf dem Speiseplan eines Fleischfressers nicht übermäßig viel verloren haben. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden, denke ich. Meine Erfahrung mit meinen Hunden sieht eher so aus, dass sie von zu viel Kohlenhydraten breiigen Kot bekommen, ebenso von zu viel schierem Fleisch ohne Knochenanteil. Also lasse ich das weg - wobei es eh meinem persönlichen Fütterungskonzept entspricht. LG Bine |