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Wie bringt Ihr das Verweisen bei? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Clickern (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=40) +--- Thema: Wie bringt Ihr das Verweisen bei? (/showthread.php?tid=15) |
- Heinz Sy - 18-10-2006 NOch keine Antwort !!! Hallo,hier ein Teil meiner Frage nocheinmal: hätte ich gerne eine genaue Beschreibung des Gegenstandsverweisen mit Klicker. Vorallem wie,wann, wird das Klicken bestätigt. Verstehe nicht, nachdem so viele Hundeführer Erfolg mit Verweisen /Klicker haben, daß es niemand hier erklärt !? Ich erwarte auch gerne eine pin Grüße Heinz - M. Lorenz - 18-10-2006 Heinz, Clickern ist modern. Wenn man nicht als ewig Gestriger gelten will, muß man Mode mitmachen. Mode kann keiner erklären. Also wirst Du vermutlich auch keine Erklärung erhalten können. ![]() Die Anwendung des Knackfrosches gilt momentan als Komet am Himmel der kynologischen Erleuchtung. Damit können sogar die absolut blutigsten Anfänger die gefährlichsten Bestien zu Sofatigern umprogrammieren. Einfach nur das Ding in die Hand nehmen und im "richtigen Moment" draufdrücken... :i: Mir dagegen scheint sie eher eine Sache für Fortgeschrittene zu sein... in deren (manchen) Händen vielleicht sogar wirklich ein gutes Ausbildungsmittel in Ergänzung zu konventionellen. Ich weiß, Du wolltest diese Antwort nicht haben, lieber eine von einem aktiven Anwender... sorry
- Uwe Junker - 19-10-2006 Hallo Heinz, Zitat:Original von Heinz Sy ich denke mal, dass es nicht DIE Clickermethode an sich gibt, sondern eher eine Art und Weise ist, mit dem Hund zu kommunizieren. Es gibt dann Hundler, die sich für eine bestimmte Vorgehensweise entschieden haben und andere, die davon etwas abgewandelt vorgehen. Wenn es am Ende funktioniert, dann war beides nicht falsch. Nun zu deiner Frage. Es kann schon sein, dass das Clicken, wenn es so konditioniert wurde, zum Auflösen der Übung und dann in der Folge auch dazu führen kann, dass der Hund zum HF kommt. Da der Mensch ja derjenige ist, der den Zeitpunkt der Auflösung bestimmen kann, ist "lediglich" der Zeitpunkt des Auflösens in dem Lernprozess von Bedeutung. - Karin Engler - 19-10-2006 Zitat:Original von Heinz Sy Moin, ich weiß ja nicht, ob Du schon eine „Strickanleitung“ per PN bekommen hast. Ich persönlich würde Dir empfehlen, dass Du Dich erst mal in das Thema einliest, ein Seminar besuchst o. ä., um den Sinn hinter dieser Ausbildungsart zu erfassen. Es muss ja z. B. auch kein Clicker sein, ein Wort tut es auch, wobei Clicker einfacher und eindeutiger ist. Danach solltest Du das, was Du gelernt hast, am Hund ausprobieren. Nicht gleich prüfungsmäßig, sondern dem Hund Dinge beibringen, die außerhalb der PO liegen, um das Handling zu üben. Erst wenn Du von der Sache überzeugt bist, solltest Du sie in die Ausbildung integrieren. Gruß K. - Murdock - 19-10-2006 Hallo Heinz! Zu Deiner Frage zum Verweisen mit Clicker. Ich habe meine letzten Hunde in der Fährte in etwa nach Dildei ausgebildet und bin dabei eigentlich gut mit gefahren. Da ich aber grundsätzlich gegenüber neuen Methoden in der Ausbildung offen gegenüber stehe, habe ich mit meinem jetzigen Hund das Verweisen mit Clicker begonnen. Meine Weisheit beziehe ich auch dem Buch "Fährtentraining für Hunde" von Dordthee Schneider und Armin Hölzle. Ob es der Weissheit letzter Schluss ist? Auf jedenfall ist es mal was anderes. Gruss Murdock - Jupp - 19-10-2006 Hallo Heinz, in vielen Fällen reicht statt Clickgeräusch auch ein Bestätigungswort „brav“ oder so. Richtig nützlich wird das click erst, wenn man ein gewünschtes Endverhalten über viele Zwischenstufen herausclicken will (weil da kommt es auf Sekundenbruchteile an und „brav“ wäre viel zu ungenau) und auf jede unangenehme Einwirkung verzichtet: Hände, Leine usw. weg vom Hund, kein HZ oder SZ usw. Das geht aber nur, wenn der Hund auch gelernt hat, wie das geht mit dem Herausklicken. Sonst ist es nur Frust, vor allem wenn der Hund schon Zwang wie Leinenrucke usw. als Korrektur erfahren hat oder auf Lockhilfen angewiesen ist. Wenn man weiß, welche Clickererfahrung du und der Hund haben, kann man konkret was sagen. Zu deiner Frage: Vor allem wie,wann, wird das Klicken bestätigt? Wie: am besten mit Futter, geht aber auch anders zur Not Wann: nach dem Klick Wichtiger ist: wann man clickt, und ob der Hund gelernt hat, bei statischen Sachen wie vor dem Gegenstand liegen, die Übung nicht nach dem click aufzulösen, sondern zu warten bis er belohnt worden ist. Das ist optimal, aber es geht auch anders. Viele Grüße Jupp - NinaD - 19-10-2006 Zitat:Original von Heinz Sy So sehe ich das auch. Deswegen halte ich es für sinnvoller dem Hund klarzumachen, dass er nach dem Click grundsätzlich die Stellung hält. Vorteile: Der Hund konzentriert sich allein auf das korrekte Halten der Stellung und nicht schon darauf, zu seiner Bestätigung zu rasen; nach dem Füttern kann weitergearbeitet werden, ohne dass der Hund erneut positioniert werden muss; der Hund kann eine Position uU schneller erlernen, wenn er in dieser gefüttert wird. LG Nina - jenny seefeld - 19-10-2006 Bei meinen jungen Rüden (1,5 Jahre) habe ich auch die Gegenständen mit dem Klicker angelernt: - nicht auf der Fährte, sondern außerhalb als wir alleine waren (shapen) = ca. 2 Wochen - im Moment habe ich am Ende der Fährte einen kleinen geschlossenen Behälter mit Futter (vorher war das Ende ein Quadrat) - wenn er angekommen ist, halte ich ihn nur fest ohne was zu sagen - legt er sich hin, kommt der click und ich öffne den Behälter - schon nach der 3. Fährte hat er sich selbstständig hingelegt - durch das clickern habe ich sein Verhalten einfach nur positiv verstärkt Er hat es auf der Fährte sehr schnell umgesetzt. In B darf er nach dem KLICK die Übung beenden und auflösen. War selber gespannt wie er es auf der Fährte umsetzt. Hier ist er nicht „aufgesprungen“ sondern lag fest und sachlich und starrte auf den Behälter. Nur mal so zum nachdenken: vom ersten shapen der Gegenstände bis zum ersten selbständigen Hinlegen auf der Fährte ca. 4 Wochen. Ohne Stress & Konflikte, was ihm natürlich für die Fährte wieder gut tut. Ist mein erster Hund den ich so an den Gegenständen gearbeitet habe: mir gefällt es. Gruß Jenny - Karin Engler - 19-10-2006 Zum Thema „Auflösung einer Übung“: Zwar versucht der Hund in der Anfangsphase der Ausbildung eine Übung selbständig aufzulösen (z. B. indem er das Holz fallen lässt), aber das verliert sich vollkommen, weil er dadurch nicht zu seiner Bestätigung kommt. K. - jenny seefeld - 19-10-2006 Hi Karin, Zitat:Zwar versucht der Hund in der Anfangsphase der Ausbildung eine Übung selbständig aufzulösen (z. B. indem er das Holz fallen lässt), aber das verliert sich vollkommen, weil er dadurch nicht zu seiner Bestätigung kommt. Meiner bekommt sofort nach dem Klick seine Bestätigung, am Anfang in der ersten Sek. (wenn es geht!) und später darf sich die Zeitspanne zwichen Klick & Bestätigung natürlich verlängern. Was meinst du mit: "weil er dadurch nicht zu seiner Bestätigung kommt" Gruß Jenny |