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- Antje - 06-01-2008 Helmut Dillmann,index.php?page=Thread&postID=37942#post37942' schrieb:was genau waren dies für Operationen? Unsere Hündin leidet auch an CES und wir versuchen derzeit noch mit der OP zu warten, aber irgendwann wird es sich nicht mehr vermeiden lassen. Hallo Helmut, je länger neurologische Ausfälle vorliegen (= Symptome eines CES), desto weniger erfolgversprechend ist eine OP. Ich würde, wenn ich zur OP entschlossen wäre, möglichst früh operieren lassen! Denn je länger Nervenbahnen komprimiert werden, desto schlechter ist später die Aussicht darauf, daß sie sich erholen. Grüße Antje - roland - 06-01-2008 Helmut Dillmann,index.php?page=Thread&postID=37942#post37942' schrieb:Iris und Denise,Hallo Helmut, wenn ich Denise richtig verstanden habe wurde im Parapegie Zentrum, in Nottwil(CH) nur eine Diagnostische Massnahme durchgeführt. In der Regel dürfen nämlich Humanmediziner genau so wenig Tiere behandeln, wie Veterinärmediziner Menschen. Solche diagnostischen Massnahme sollen, helfen die OP vorzubereiten. Gerade bei Eingriffen am Rücken, ist es von Vorteil wenn man den betroffenen Bereich möglichst genau eingrenzen kann, um das Operationsfeld möglichst klein zu halten. Denn jeder Engriff an der Wirbelsäule erzeugt ein neues Schadensbild, und je kleiner dieser entstandene Schaden ist desto höher die Chancen auf Erfolg. Das Paraplegiezentrum Nottwil ist in der Schweiz, am Westufer des Sempacher-See. Dieser See liegt auf der Strecke Basel Luzern. Man kann da wohl nachfragen, doch Du solltest Dir davon keine all zu grossen Hoffnungen machen. Ich würde vor allem auf alles auf eine Trumpfkarte setzen, auf den Hersteller des Gerätes das zu dieser Diagnose verwendet wurde. - happynic - 06-01-2008 als Ergänzung zu Rolands Beitrag: Herr Frank Steffen (vet) klärt teilweise seine tierischen Fälle im Paraplegikerzentrum mittels MRT (etwa 900 CHF) ab und operiert in Zürich oder Luzern / Obergrund. Die andere Möglichkeit, wenn man nicht auf einen MRT warten will, ist Kontrastmittelröntgen (etwa 650 CHF). Läsionen sind auch dort gut erkennbar. Die Operation ohne Abklärungen kostet um die 2000 CHF. Hund kann sofort mitgenommen werden. Nachbehandlung: 2 Monate Leinenpflicht und Radfahren (traben) nach einem Plan. Erfolg hängt von verschiedenen Faktoren ab - wie oben bereits beschrieben: je früher desto besser! Gruss Nicole CES - heute war unsere OP - Helmut Dillmann - 08-01-2008 Vielen Dank für die für uns sehr wertvollen Beiträge!!! Heute waren wir mit unserer Judy in Bretzenheim an der Nahe und haben die OP durchführen lassen. Wir wollten nicht das Risiko eingehen, dass ggf. Lähmungen auftreten, die aufgrund einer irreversiblen Schädigung des Rückenmarks die Lebensqualität unserer Hündin einschränken. 3 Wochen zuvor hatten wir zur genaueren Abklärung ein CT gemacht. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Höhner, hat selbst operiert und sich zuvor sehr viel Zeit für die Aufklärung genommen. Bisher scheint unsere Maus alles gut verkraftet zu haben. Haltet uns bitte die Daumen, dass das auch so bleibt. Leider liegt auch ein sehr schmerzhafter Kreuzbandanriss vor, der in einigen Wochen auch noch operiert werden muss. Laut Aussage von Dr. Höhner operiert er sehr viele Gebrauchshunde, die angeblich nach entsprechender Regenerationszeit wieder uneingeschränkt belastbar seien. Viele Grüße Helmut Dillmann - Whisky - 11-01-2008 Hallo Helmut, ich drück die Daumen! Berichte doch mal, wie es ihr geht! Ich hab heute mit Frau Dr. Kinzel telefoniert, sehr nett, ich hatte ihr Whiskys CT-Aufnahmen geschickt und wir werden wohl zu ihr fahren und wenn sie es nach der Untersuchung noch genauso sieht, wird operiert. Mir ist jetzt schon schlecht! - sabess - 12-01-2008 :hallo: So, also, ich meine, schon sehr viel darüber geschrieben zu haben. Meine Hündin, nun 9- jährig, wurde mit 3 Jahren an CES, will sagen, Symptome wie CES, operiert. Gezeigt hat es sich wie folgt: Sprünge im Agi relativ normal. Gut, sicher und nicht sooooooooo schnell....... Auf einem Regionalligaturnier fiel sie leider, unter großen Schmerzen und einem Schrei, über einer Hürde zusammen..... zog das eine Hinterbein hinterher und nach einigen Minuten wars das......., außer: sie hatte seitdem alle Sprünge gemieden. Okay: Wir haben sie röntgen lassen, damals war noch die Gefahr, bei Röntgen unter Kontrastmittel, allergische Reaktionen........ Zudem ich in Sorge war, weil ich eh schon eine Hündin, wegen eines Tumors einschläfern liess........... Und CES noch nicht so wissenschaftlich erforscht, aber ich liess sie halt operieren. Okay, meinen Rüden würde ich so eine Operation nicht zumuten, aber meiner Hündin schon, immer wieder!! Halbes Wirbeldach abgetragen bekommen und sie lebt, herrlich, ehrlich....... Meinem 'Rüden deshalb nicht, weil er halt ein Beutegeier, ein sehr guter, ein halt: unbändiger Rüde ist................... Dann lieber kurz und intensiv gelebt, als lange und immer im Stress.......... Ich würde also immer wieder zu dieser Op raten, halt auch, weil ich weiß, wenn ordentlich gemacht, dann können diverse Hunde auch wieder im Hundesport, auch höher, geführt werden! LG Sabine - Whisky - 29-01-2008 Moin, so, wir sind wieder auf eigenen Beinen unterwegs. Whisky ist gestern schon wieder alleine ins Haus gelaufen und wir waren heute Nacht auch schon pinkeln im Garten. Die Narkose war super, etwa ne Stunde nach der OP konnte er schon wieder aufstehen, wenn auch völlig schwankend, nach der Rückfahrt ist er freudestrahlend die Auffahrt hochgeTRABT. Die Täin (Frau Dr. Kinzel in Aachen) bedauerte, dass sie im OP keinen Fotoapparat hatte, sie sagte, sowas hat sie noch nicht gesehen, sie weiß nicht, wie der Hund so sein konnte, wie er auch bei der Voruntersuchung noch war (eigentlich nur auf zwei Beinen, alle angesprungen, keine neurologischen Ausfälle nur ein Test Abwehrreaktion), es war kein Cauda, wie man sie vom DSH kennt, sondern der Wirbelkanal war in dem Bereich wahrscheinlich angeboren so eng, dass sie meinte, vom OP-Bild hätte sie gedacht, der Hund kann nicht mal aufstehen. Ich hab sie auf die Erblichkeit angesprochen, aber da sagte sie, das sei wahrscheinlich ein Einzelfall, einfach dumm gelaufen, sie kann sich nicht vorstellen, dass es ererbt ist. Ich bin auf jeden Fall froh, so entschieden zu haben! ![]() ![]()
- sabess - 29-01-2008 Hallo Petra, das klingt ja alles sehr sehr gut! Hoffe, dass es Whisky bald wieder richtig super geht! Die Wunde sieht schon recht groß aus und ist da eine Drainage gelegt wurden? Gute Besserung und alles Gute Sabine - Nora - 29-01-2008 toi, toi, toi, das Whisky nun das schlimmste hinter sich hat. Alles Gute. - Whisky - 29-01-2008 Hallo Sabine, nein keine Drainage, nur etwas Tamponage um die Naht, die darunterliegt nicht gleich auf Spannung zu haben. Darum sieht das ganze so wulstig aus, kann man durch das Silberspray schlecht erkennen. Vielleicht hier etwas besser? ![]() ![]() Nun hör mal auf ständig meinen A... zu fotografieren!! ![]() Es geht ihm wirklich gut, wenn er gedurft hätte, wie er wollte, dann wären wir heute wieder Gassi gegangen und meiner Mutter hat er, als sie zu Besuch kam erstmal ne Beißwurst angeschleppt
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