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Fährtenkreise Fährtenvierecke - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Fährtenkreise Fährtenvierecke (/showthread.php?tid=16484) |
- Bettina Balters - 02-07-2018 Die Ausgangsfrage war "Wer arbeitet mit Kreisen und Vierecken und warum" und nicht "wie kriege ich meinen Hund zum langsamen Suchen" Dank Dir wissen wir einmal mehr, was eh schon alle wussten. Hast Du auch noch etwas zum Thema beizutragen? Übrigens - das Raisergeschirr ist von der Passform her das beste Fährtengeschirr, das ich kenne. Den Stachel muss man ja nicht verwenden. - Claudia Ph. - 02-07-2018 Hi Silke, Die Abgangsflächen ist ein Weg von vielen, dem Hund das selbständige intensive Suchen näherzubringen, wenn du ein Hund hast der kein Futter aufnimmt, würde ich einen anderen Weg wählen. Stimmt, manche machen Flurschäden, das muß aber nicht sein, man geht so wie Manny auf kurzen Gras, das erste ist eigentlich, das der Hund die Nase einsetzt und dafür Futter findet, das zweite das er diffenziert, Bodenverletzung könnte Futter bringen, unverletzter Boden bringt kein Futter. Der Hund lernt diese Unterschied alleine, der Hundeführer steht nur dabei. Da genügend Futter verteilt ist fördert es den Finderwillen, oder die Hoffnung auf Bestätigung, und der Hund sucht und findet ohne großen Trieb oder Hektik, und ohne große Geschwindikeit (da er ja garnicht losläuft) um eine Fährte zu verfolgen. Wenn man dann dem Viereck eine Spur folgen lässt, zeigt der Welpi das selbe ruhige Suchverhalten wie auf dem Abgang,...das ist die Intension zu diesen Abgängen, bei den Kreisen ist es ähnlich. - Erko - 02-07-2018 Danke für die Antworten. Endlich mal plausible Erklärungen. Ich wollte nur einfach verstehen, was manche Zeitgenossen da so machen...... Meine beiden Hunde sind fertig ausgebildet, und ich bin, bis auf paar Kleinigkeiten, mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Bischen was dran 'zu pfeilen' gibts eh immer. Beide Hunde suchen im sicheren SG und ab und an im V. Das ist super so. OK......bei der BundesFH war Lasko 'schlechter', da war es ein gesamt Gut. Aber er hat auch bei dem extremen Wetter Samstags, und Sonntags erst recht, gezeigt das er hinten ankommen will. Für einen zu dem Zeitpunkt gut 3jährigen Hund war ich mega Stolz. - Manny K - 02-07-2018 Glückwunsch wer heilt hat recht... beste Grüße - ma-re-sa - 02-07-2018 Bettina Balters,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26504-Fährtenkreise-Fährtenvierecke/?postID=185861#post185861 schrieb:Die Ausgangsfrage war "Wer arbeitet mit Kreisen und Vierecken und warum" und nicht "wie kriege ich meinen Hund zum langsamen Suchen" Das hängt ganz eng zusammen, denn man arbeitet in der modernen Ausbildung mit Kreisen, um dem Hund das präzise, d.h. langsame Suchen beizubringen. Das Hauptproblem für den HF beim Fährten ist zu beurteilen, ob der Hund auf oder neben der Fährte ist. Bei Sichtfährten ist das natürlich keins, aber bei den von Anfang an schwierigen unsichtbaren Fährten der modernen Ausbildung hat man die besten Erfahrungen mit der Kreisfährte und der Fixierung des HF gemacht. Da weiß man immer sehr genau, wo die Fährte ist. Alle anderen Hilfsmittel (Stäbe, Kreide, natürliche Merkmale) sind nicht so akkurat bzw. neutral in der Wirkung auf den Hund. - Bettina Balters - 02-07-2018 Trotzdem war das nicht die Frage... Wenn Du hier mitgelesen hättest, wüsstest Du, dass durchaus nicht jeder die Intention verfolgt, den Hund damit zum langsamen Suchen zu bekommen. - Manny K - 02-07-2018 Angelesenes gequatschte sonst nix - Erko - 02-07-2018 Dieses prooagieren der ach so modernen Ausbildung nervt! - ma-re-sa - 02-07-2018 Bettina Balters,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26504-Fährtenkreise-Fährtenvierecke/?postID=185866#post185866 schrieb:dass durchaus nicht jeder die Intention verfolgt, den Hund damit zum langsamen Suchen zu bekommen. Kann schon sein, aber in der modernen Ausbildung bedenken wir die Dinge auch immer vom Ende her. Am Ende stehen die Meisterschaften. Bei diesen ist immer wieder festzustellen, dass viele bislang recht erfolgreiche Hunde auf Fährten unter schwierigen, geruchsarmen Bedingungen versagen. Dabei kann ein Hund problemlos auch sehr wenige und schwache Gerüche eigentlich zuverlässig wahrnehmen. Da langsames Suchen dafür eine Voraussetzung ist, wählen wir die erklärte Methode mit den Kreisen unsichtbarer Art gleich am Anfang. So wird es eine Gewohnheit. Bei schnellem Suchen fliegt der Hund sozusagen automatisch aus der Kurve. So lernt er sich selbst zu korrigieren ohne dass es unangenehmer Einwirkungen durch HF bedarf. Diese drücken immer auf Stimmung und Motivation und werden möglichst von der modernen Ausbildung auch in der Fährtenarbeit vermieden. - Manny K - 02-07-2018 Echt wusste ich ja garnicht.... |