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Malimix, guter Junge... - Druckversion

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- Clint1 - 22-06-2015

Genauso denke ich auch.Ich selbst habe drei Senioren.Eine dreizehn,zwei acht Jahre,alle IPO 3.Keinen würde ich vernachlässigen,niemals ist einer alleine.Ich könnte morgens nicht in den Spiegel schauen würde ich einen für einen jüngeren Hund hergeben.Viel zu kostbar ist mir ihr Vertrauen.


- Wolfgang Burgard - 22-06-2015

habe nur den Anfang gelesen und mache mir auch mal so meine Gedanken. Vorweg. Bei mir bleiben die Hunde auch bist zum Schluss. Es gab mal einen Sonderfall. Aber unsere Anka wurde von einem kinderlosen Schullehrerehepaar abgeholt zum Spazierengehen, da ihre alte Hündin eingeschläfert werden musste. Aus diesem Spazierengehen wurde ein Urlaub. Endeffekt. Die Hündin hatte ihr eigenes Kinderzimmer mit Himmelbett, bekam mit 11 Jahren Krebs. Sie wurde behandelt mit spezialMedikamenten, die ich mir nie hätte leisten können. Bekam Frischzellenkuren und ist dann im Alter von 15 Jahren dort gestorben. In diesem Fall habe ich keinerlei schlechtes Gewissen, da wir ja auch regelmäßig Kontakt zu dieser Hündin hatten.
So jetzt mal zur Moral. Finde regelmäßig Diskussionen, wo sich Eltern damit brüsten, dass ihre Kinder im Ausland sind zum Schüleraustausch oder Ähnlichem. Da sind es ja auch nur die Kinder und nicht der Hund. Denn die gleichen Leute sind ja, wenn es um Hunde geht, die reinsten Moralapostel, so nach dem Motto: " wie kannst du denn deinen Hund zur Ausbildung geben".
Meine Hunde bleiben immer bei mir zumindest werden sie nicht ins Nirwana weggegeben.


- Antje - 22-06-2015

Ich denke mal es ist ein Unterschied ob sich für einen älteren Hund eine gute Gelegenheit in der eigenen Familie ergibt oder im Bekanntenkreis. Bei einem Menschen, bei dem man sicher sein kann dass es dem alten Sportkameraden dort gut geht. Aber einen Hund, der jahrelang für einen gearbeitet hat, Fremden anzubieten wie Sauerbier, nur weil der Platz für ein neues Sportgerät frei werden soll, ist doch eine ganz andere Geschichte. Und die kann man auch nicht schönreden.



- Wolfgang Burgard - 22-06-2015

@Antje
bin ich ja ganz bei dir.


- Ingo Hofsaess - 22-06-2015

Genau Antje
Solange der Hund Punkte bringt ist alles gut und im Alter wird er verkauft da bringt er dann auch noch etwas ein.


- Nadin - 22-06-2015

Für den Hund ist es am Ende völlig egal, WARUM er abgegeben wird, ob es seinen Besitzern schwer fällt, weil sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in der Lage sind, ihm ein gutes Leben zu bieten, oder ob sie dazu einfach keine Lust mehr haben....Fakt ist, wenn die Entscheidung getroffen ist, bringen moralische Bedenken dem Hund nichts und meiner Meinung nach ist es besser, einen Hund auf vielen Plattformen anzubieten, um vielleicht wirklich ein tolles, neues Zuhause zu finden, das wird aber durch diese ganzen "Gutmenschen"einwände, um es überspitzt auszudrücken, so verständlich sie vielleicht auch sind, nicht leichter....


LG-Nadin


- Big Ben - 22-06-2015

Genau, jeder verwirklicht sich selbst und bloss nichts dagegen sagen....
Nein, das ist zu einfach. Moralischer Druck würde schon helfen, auch auf den Hundeplätzen.
Man muss sich das eben alles vorher überlegen. Notfälle und einzelne Handlungen sind immer auch nachvollziehbar. Doch seien wir mal ehrlich, in den meisten Fällen werden doch Hunde wirklich nur als durchlaufende Posten betrachtet und wenn der "Mohr" seine Schuldigkeit getan hat, dann soll er gefälligst abhauen. Für mich ist das auch eine Form der Soziopathie.

Hier kann man sie auch loswerden:

http://www.n-tv.de/panorama/10-000-Hunde-fuer-Fleisch-Festival-getoetet-article15352901.html


- Nadin - 22-06-2015

Glaubst Du wirklich, dass man dem Hund einen Gefallen tut, wenn er, obwohl sich sein Besitzer gegen ihn entschieden hat, aufgrund irgendeines moralischen Druckes, behalten wird?
Das ist doch kein Problem des Hundesportes, dass Hunde angeschafft und wieder abgegeben werden.
Dann doch lieber zusehen, dass so ein Hund einen guten Platz bekommt....das Ergebnis moralischen Druckes ist eher, dass Leute den Hund möglichst unauffällig irgendwo oder an irgendwen abgeben, anstatt möglichst öffentlich und weitreichend was neues zu suchen.

LG-Nadin


- Big Ben - 22-06-2015

Nein, gilt nicht nur für Hundesportler, überlegen muss jeder vorher!
Der Druck muss hoch genug sein, damit vorher überlegt wird.
Hinterher kann man es zwar nicht mehr rückgängig machen aber man kann doch den Leuten, die so etwas tun, es schon schwerer machen. Offen aussprechen, dass man es nicht gut findet.
Ist doch auch bei der von diesen Leuten oft bevorzugten Ausbildungsmethode auch nicht anders:
unerwünschtes Verhalten durch aversive Reize ausmerzen.



- Clint1 - 22-06-2015

Kennt niemand die zehn Gebote die man einhalten sollte wenn man sich einen Hund anschafft ?? :!: