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- erwin - 24-07-2015 erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165993#post165993 schrieb:ich verstehe zumindest das man dann ja auch wieder nicht das macht was man so denkt zu tun. bleibt immer noch übrig, mfg erwin - voraus - 24-07-2015 Auch dieser Schnee ist längst erledigt, ich zitier mich mal selbst: Zitat:Ablenkung ist in vielen therapeutischen Verfahren und Lernmethoden der erste und beste Schritt, der Königsweg, um überhaupt ohne Zwang einen Fuss in die Tür zu kriegen. Das gestresste Gehirn organisiert sich dabei ohne zusätzlichen Stress von selbst um. Später dann braucht es die Ablenkung nicht mehr. - voraus - 24-07-2015 Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165967#post165967 schrieb:ok, ich verschiebe ihn in die Ausbildung. Ist dort Walter S. Moderator? Wäre wichtig deshalb zu wissen, ob sich weiteres Engagement lohnt. Vielleicht kannst du ja meine Nerven beruhigen. - erwin - 24-07-2015 voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165997#post165997 schrieb:Ablenkung ist in vielen therapeutischen Verfahren und Lernmethoden der erste und beste Schritt, der Königsweg, um überhaupt ohne Zwang einen Fuss in die Tür zu kriegen. Das gestresste Gehirn organisiert sich dabei ohne zusätzlichen Stress von selbst um. Später dann braucht es die Ablenkung nicht mehr. das ist ja unbestritten. [quote='erwin','http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165996#post165996']ich verstehe zumindest das man dann ja auch wieder nicht das macht was man so denkt zu tun[/Quote aber es ist eben nur Reizschwellen erniedriegung durch gewohnung und nicht mehr ,die rede war doch von etwas anderen. (gegenkonditionierung oder nicht.?) mfg erwin - voraus - 24-07-2015 erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=166000#post166000 schrieb:das ist ja unbestritten. Prima! Wenn das für die Chaco Situation und einige andere auch jetzt allgemeine Erkenntnis ist, dann bin ich zufrieden. Ich bin auch zufrieden, wenn jetzt kommt, das haben wir schon immer so gemacht, das ist doch alles überhaupt nichts Neues. Denn das ist die typische Abwehrreaktion nach „Was soll der Quatsch!“. Der Vorschlag war Gegenkonditionierung statt Abbruchsignal. Die ersten Schritte sind gemacht. Ob Chaco den Weg zu Ende gehen will, oder vorher schon die Kurve kriegt, ist ihr überlassen und hängt ja auch sehr vom Hund ab. Gegenkonditionierung ist ja kein Selbstzweck, um den Anhängern des Abbruchsignals etwa zu beweisen, sondern ein Weg, der auch Abkürzungen erlaubt. Auf dem Video kann man z.B. erkennen, dass sich der Hund später von selbst hinlegt. Wird er vielleicht auch deshalb gelassener, weil der andere Hund gelassen bleibt? Am Ende bekommt er kein Futter mehr, sondern einen Knuddler. Ist doch alles ok. - tinka - 24-07-2015 voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165995#post165995 schrieb:tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165988#post165988 schrieb:müßte es nicht eher heißen: die meisten Trainer und Hundeführer,die sich auf die Leine, statt auf eine vernünftige Kommunikation mit dem Hund verlessen werden dir sagen, daß der Schritt von der Leine weg der schwierigste ist.... In der Regel nein, so meine ich das nicht... eine leine ist gut, um den wirkungskreis eines hundes bei bedarf zu begrenzen, also passiver zwang. eine leine ist für bestimmte bereiche gut, um oppositionsreflexe zu nutzen. eine leine ist gut um in bestimmten bereichen frust zu erzeugen. da kann ich sofort beispiele bringen! eine leine ist super, um den hund am sprenger mit geschirr ans rad zu packen... eine leine ist super, um anderen hundeführern zu demonstrieren, dass der eigene hund nicht spielen soll... ich persönlich habe für mich eine hierachie in der ausbildung entschieden, die mittlerweile frei von fremdwörtern ist, von jedem, einschließlich des hundes, verstanden wird und auf ausbildungsmittel, die nur abhängigkeiten schaffen, verzichtet. und ich orientiere mich dabei nicht dem meßbaren zhiel, sondern an der kommunuikation. wollen - dürfen - müssen wollen: der hund kann über die kommunikation mit mir seine grundbedürfnisse, in erster linie fressen, bewegen und spielen befriedigen dürfen: wenn er verstanden hat, dass diese ganze nummer gewinnbringend für ihn ist, er selbst sich in gute stimmung bringt, dann erlaube ich ihm, mit mir zur arbeiten. hier lernt er mit frust umzugehen, er kann motivativ aufgrund des wollens gegenhalten. darüber lassen sich dann auch negative bestrafungen bis hin zum abbruch des ausbildungssegmentes das wollen des hundes erhöhen. müssen: das ist die phase des verstandenen. dort erst greifen auch dann abbruchssignale dahingehend, das der hund sich in dem moment unwohl fühlt, also die positive bestrafung. ich für mich schaue, wo beim hund diese liegen, konditioniere sie klassisch, und löse dann auch mal das versprechen auf unwohlsein ein. für mich wichtig: so wenig wie möglich, so viel wie nötig, der situation angepaßt und: für den hund für das jeweilige verhalten durch sich selbst, zuordbar. fehler passieren jedem, aber man sollte dahingehend auch reflektieren. zielsetzung: der hund drängt ins erlernte verhalten, weil es für ihn gewinnbringend ist. was dann davon, entscheidet der jeweilige hund. wenn er lücken im system sucht, die ihm ermöglichen aus verhalten und kommunikation zum hundeführer auszusteigen, dann hat man wohl den part des dürfens unterschätzt und ist gleich zum müssen übergegangen. und wenn man versucht dies über eine leine zu verhindern, dann muss man natürlich sorgen haben, wenn alles runter ist... gruß reinhard - voraus - 24-07-2015 Ich bin zum Abschluss dabei, noch mir wichtig erscheinende offene Fragen abzuarbeiten. Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165802#post165802 schrieb:Soweit mir bekannt ist, ist das Gehirn des Hundes bislang wenig untersucht. Mit den bildgebenden Verfahren direkt in das arbeitende Hirn eines wachen Hundes zu schauen war lange Zeit unmöglich, weil der Hund nicht sediert sein darf und trotzdem still halten muss trotz der lauten Geräusche des Gerätes. Man wusste einfach nicht, wie man die Hunde dazu bringen kann. Bis man mit Clicker und Gegenkonditionierung die Hunde trainiert hat. Seitdem häufen sich die Untersuchungsergebnisse, die bislang zeigen, dass die Funktionsähnlichkeiten zum menschlichen Gehirn viel grösser sind als bisher angenommen. Wenn man nicht tiefer einsteigen will, kann man sich einfach vorerst merken: Hunde sind intelligenter, emotional differenzierter und insgesamt menschenähnlicher als man denkt. Wenn man das beherzigt, wird man auf bestimmte Methoden nur noch sehr zögerlich zurückgreifen, auch wenn man damit noch Bundessieger werden kann. Und man wird viel mehr, wie bei einem Kind, mit Einfühlungsvermögen, Geduld, Verständnis, kluger Pädagogik, aktuellester Kenntnis der Lernforschung, sanfter Kommunikation und Liebe das Beste herauskitzeln. Ich weiss, dass es noch sehr lange dauert, bis das auf den Plätzen angekommen ist, dass man noch sehr viel Zeit mit hoher Frustrationstoleranz in so ein Forum stecken müsste, um die Erkenntnisse zu verbreiten. Vielleicht gibt es ja Nachwuchs, der diese Arbeit immer mal wieder übernimmt. - Uwe Junker - 24-07-2015 voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165999#post165999 schrieb:Ist dort Walter S. Moderator? Wäre wichtig deshalb zu wissen, ob sich weiteres Engagement lohnt. Vielleicht kannst du ja meine Nerven beruhigen. diese Spitzen hast du doch nicht nötig - oder? - voraus - 24-07-2015 Keine Antwort ist auch eine Antwort. Dann war es das jetzt. - erwin - 24-07-2015 richtig voraus das was da bisher gemacht wurde ist nichts neues mfg erwin |