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Fährtenarbeit mit Filmdosen - Druckversion

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- Anja - 13-12-2009

@ Ramona
Zitat:ich selbst hab mich noch nicht dran getraut, weil ich die Befürchtung hatte nach nur einmanl angucken, bau ich evtl. Mist ein.

Tja dann würde ich sagen üben wir das nächsten März, dann sind Deine Hemmungen weg und Du kannst es in Ruhe ohne Besorgnis üben...

Tschau Anja


- Margit M - 13-12-2009

Ich übe mit den Filmdosen und bin voll und ganz zufrieden damit.
Allerdings käme ich auch nicht auf die Idee die Döschen unter Gegenstände zu legen, genausowenig wie andere Futterbröckchen.
Es gibt einige Vorteile der Döschen, gegenüber offen liegendem Futter, ich kann z.B. als Belohnung auch Futter verwenden, dass mir offen viel zu intensiv im Geruch wäre.
Warum der Abbau schwieriger sein soll verstehe ich auch nicht. Die Döschen werden ja nicht als Lockmittel eingesetzt, sondern als Belohnung für besonders intensives Suchen.
Ich habe heute in lockerem Acker gesucht, die Fährte war Tritt für Tritt zu sehen, um die Schwierigkeit etwas zu erhöhen und den Hund am Suchen mit den Augen zu hindern, waren die Döschen ca 10cm unter der Oberfläche versteckt. Ein wenig Anstrengung war also schon notwendig, entsprechend toll war der Inhalt.


- DasGaby - 14-12-2009

Anja,index.php?page=Thread&postID=81270#post81270' schrieb:@ Ramona
Zitat:ich selbst hab mich noch nicht dran getraut, weil ich die Befürchtung hatte nach nur einmanl angucken, bau ich evtl. Mist ein.


Tja dann würde ich sagen üben wir das nächsten März, dann sind Deine Hemmungen weg und Du kannst es in Ruhe ohne Besorgnis üben...

Tschau Anja


Hi Anja,

so ne Überraschung...Du auch hier? Big Grin Ich hoffe, ich hab das zu Deiner Zufriedenheit rüber gebracht...grins..

Hoffe es geht Euch gut.

LG Ramona


- Claudia Ph. - 15-12-2009

Hallo,
an den verschiedenen Postings erkennt man, das die Art, die Dosen einzusetzen doch recht unterschiedlich interpretiert und angewendet wird.
So wie ich es bei Bernd gesehn und gehört habe, ist es logisch, nachvollziebar und funktioniert. Gell Magit Big Grin

Die Dosen werden dem Hund außerhalb der Fährte bekanntgemacht und die Technik, wie er an sein "Triebziel" kommt.

Die Dosen werden als Spezial für schwierige Dinge in der Fährte eingebaut, ein Highligt, die Fährte wird mit normalem Trockfutter bestückt.

Dosen können auch als Highlight am Gegenstand verwendet werden, dies erfordert aber eine gewisse Vorarbeit, denn die Dose ist NICHT am Gegenstand, sondern kommt vom Hundeführer,.....

... Details sind wichtig, damit es klappt.

Tschüü
Claudia


- Erko - 15-12-2009

Tja, so kenne ich das auch von Bernd Fjöry!
Aber es ist immer wieder erstaunlich, was einzelne Hundeführer daraus machen. Zu sehen bekommen Alex und ich das dann bei unseren Seminaren, wenn es megamäßig schief gelaufen ist, weil falsch gemacht!
Deshalb schrieb ich auch, schaut Euch Ausbildungsmethoden mehrmals an! Damit man sie auch richtig umsetzten kann. Oder geht mit mehreren zusammen zu einem Seminar viele Augen und Ohren sehen und hören mehr als nur zwei.

LG Silke




- DSH-Freak - 15-12-2009

Barbara,index.php?page=Thread&postID=81258#post81258' schrieb:Hallo,
ich mache es eigentlich auch so wie Silke es beschreibt, benutze die Filmdöschen aber zur besonderen Motivation. Darin kann ich nämlich besonders begehrte Leckerchen verstecken, deren Geruch sonst den Fährtengeruch zu stark beeinträchtigen würden. Somit folgt der Hund dem Fährtengeruch und nicht der "Duftwolke" des Leckerchens.
LG Barbara
Da ist aber trotzdem noch ein Duftkegel vorhanden. Zwar abgeschwächt aber ein trainierter Hund kann es je nach Geruchstärke des Inhaltes und Porösität der Filmdose immer noch riechen. Und der Hund könnte auch auf Filmdosen konditioniert werden (vor allem wenn bis vor kurzem noch ein Film drin lag haben die Dinger nen starken Eigengeruch).


- Barbara - 15-12-2009

Hallo, das macht ja nichts, wenn noch ein gewisser Geruch von dem Döschen ausgeht, er soll es ja finden Er sollte jedoch nicht so stark sein, dass der Hund das Futter schon ewig vorher in der Nase hat und dann nicht mehr die Fährte das Ziel ist, sondern das Leckerchen.
Natürlich reinige ich die Döschen vorher gut (nehme keine Filmdöschen, sondern leere Tablettendöschen). Solche Döschen bekommt man unbenutzt auch für ein geringes Entgelt in der Apotheke.
LG Barbara


- Margit M - 16-12-2009

DSH-Freak,index.php?page=Thread&postID=81483#post81483' schrieb:Da ist aber trotzdem noch ein Duftkegel vorhanden. Zwar abgeschwächt aber ein trainierter Hund kann es je nach Geruchstärke des Inhaltes und Porösität der Filmdose immer noch riechen.

Ich hoffe doch, dass auch noch Geruchsstoffe vom Fährtenleger vorhanden sind. Er soll schließlich nur die Döschen ausbuddeln und nicht alles was irgendwo im Fährtenverlauf verborgen liegt. Big Grin
Das Geruchsbild der Fährte wird an den Stellen wohl auch anders sein, da man einen Moment länger dort verweilt um das Loch zu bohren, aber um diesen Unterschied zu erkennen muß er halt die Nase einsetzen, dass sieht er nicht mit den Augen.
Die Dosen werden so unterschiedlich von der Anzahl und Platzierung gelegt, dass er kein Schema erkennen kann, deshalb werde ich sie auch nicht abbauen, sondern an der Prüfung sind halt keine da. Mal schauen wie er dass dann umsetzt.
Es ist mit den Filmdosen wie mit allen Methoden und Hilfsmitteln, sie können immer nur so gut oder schlecht sein, wie der Mensch der sie einsetzt :cheers:
@ Claudia :hallo:


- sabess - 16-12-2009

also, ich hab da kollegen, die haben probleme, überhaupt noch an dosen ran zu kommen??

wie macht ihr das?

vg sabine :hallo:


- tinka - 16-12-2009

moin zusammen

vielleicht off-topic, trotzdem hierzu mal eine frage?

ist es nicht möglich, statt der filmdose gleich den gegenstand in dem hund so wertig zu machen, daß er sucht, um diesen zu finden? und ich meine nicht den gegenstand als primärverstärker, mit dem er machen kann, was er will, sondern eben als ein objekt, über welches der hund gelernt hat, über ein bestimmtes vorher konditioniertes verhalten, in diesem fall eine bestimmte form des anzeigens, aufnehmen oder bringens, dann z.b. den ball oder einen anderen primärverstärker zu erreichen (hier kommt so ein wenig der clickeransatz zum tragen). damit könnte doch auch der gegenstand selbst belohnungsfunktion bekommen und auch so eingesetzt werden?! vorteil wäre doch, daß zum einem hier total möglicher futtergeruch ausgeschlossen ist, der hund hier tatsächlich den gegenstand über die fährte personalisiert und zum anderen, daß der hund bereits den gegenstand schon vorher haben will, er ein bestimmtes erfolgsversprechendes verhalten an ihm erlernt hat, und somit doch ein wichtiger wertungsteil schon fester bestandteil im belohnungsprogramm des hundes ist.

oder habe ich hier einen denkfehler?

gruß reinhard