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Baytril bei 7 Monate altem Hund???? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Baytril bei 7 Monate altem Hund???? (/showthread.php?tid=2965) |
RE: Baytril bei 7 Monate altem Hund???? - Ashley - 26-10-2007 Hallo Katja, habe leider gerade erst gesehen das der Beitrag von dir ist. Finger weg von Baytril bei Hunden die im Wachstum sind. Habe selber schon schlechte Erfahrungen gemacht. Hilft zwar schnell aber kann wirklich bei der Entwicklung der Knochen Schaden anrichten! Ich habe von meinem TA Antibiotika auf Amoxicilin-Basis (oder so ähnlich geschrieben) bei Junghunden verordnet bekommen. Drück dir die Daumen das alles schnell wieder in Ordnung kommt. Kannst ja auch gerne mal durchklingeln wenn du Probleme hast helfe dir gern (habe ja schon paar Jnghunde aufgezogen) :hallo: Grüße Bianka - Katylein - 26-10-2007 Nachdem ich gestern beim TA angerufen hatte, wurde mir gesagt, daß das Präparat wohl gar nicht mehr so "gefährlich" sei (ein Telefonat mit dem Hersteller ergab aber, daß da gar nichts verändert wurde), ich aber wenn ich Bedenken habe, auch sofort ein anderes bekommen kann. Also ich da gestern hin und Synulox bekommen. Zur Sicherheit, daß das auch alles "abtötet" wurde noch ein Antibiogramm gemacht. Auswertung kommt in den nächsten Tagen. @ Bianka, hab Dir auch grad noch ne PN geschickt :-) Vielen Dank für Eure Antworten!
- Antje - 26-10-2007 Hallo Katja, inzwischen sind einige Medikamente für Tiere "nicht mehr so gefährlich". Z.B. stand früher auf dem Beipackzettel von Drontal plus auch drauf, daß es nicht im Wachstum gegeben werden soll, weil es Knorpelschäden verursachen kann. Inzwischen steht das nicht mehr drauf. Das liegt aber nicht an einer veränderten Zusammensetzung dieser Medikamente, sondern an den geänderten Bestimmungen, welche Nebenwirkungen auf den Beipackzetteln aufgeführt werden müssen. Die Bestimmungen haben sich für Veterinärmedikamente nämlich gelockert, die einzelnen Nebenwirkungen müssen heute in größerer Zahl auftreten damit sie auf dem Beipackzettel vermerkt werden müssen. Die früheren deutschen Bestimmungen waren strenger. Das ändert im Einzelfall für den betroffenen Hund aber nix, wenn eine Nebenwirkung auftritt. Und man muß bedenken, daß leider nur die wenigsten Nebenwirkungen von den Tierärzten an die zuständigen Stellen weitergemeldet werden. Grüße Antje - Katylein - 26-10-2007 Aha, wieder was dazu gelernt. Im Umkehrschluß kann man doch aber dann auch sagen, wenns immer noch drauf steht, dann ist da erst recht was dran. (Gehe mal davon aus, daß die Verpackung nicht sehr alt ist) Wie viele Fälle müssen denn da nun auftreten, bevor das aufgeführt werden muß? Über Statistiken konnte mir Bayer nämlich nix verraten. - elketemorsche - 11-11-2007 Ich würde dies nicht nehmen, wenn nimm synolux. Dies ist sogar für welpen verträglich. Habe ich sogar meiner Hündin in der Trächtigkeut gegeben. - Silbersee - 08-01-2008 Antje,index.php?page=Thread&postID=34992#post34992' schrieb:Hallo Katja, Antje, ich habe gerade diesen Beitrag von Dir gefunden. Bin gerade von meinem TA zurueckgekommen und habe mir Drontal Plus besorgt und will alle meine Hunde damit entwurmen. Mein 5 Jahre alter Ruede hat naemlich einen Bandwurm und zur Verbeugung sollen alle Drontal bekommen. Meine Frage: Meine beiden juengsten sind noch keine 4 Monate alt. Soll ich das lieber bleiben lassen wegen eventueller Knorpelschaeden? Mein TA hat kein Wort davon gesagt. Leider laufen die beiden Kleinen oft mit unserem Rueden zusammen durch die Wiesen. Oh je! Gibt es eine Alternative? - Antje - 08-01-2008 Hallo Chris, Bandwürmer benötigen zur Entwicklung einen Zwischenwirt. Manche Bandwurmarten nutzen als Zwischenwirt Kleinnager (Mäuse, Kaninchen etc.), andere größere Säugetiere (Rinder, Schafe etc.). Hunde und Katzen können sich folglich über infizierte Schlachtabfälle oder die Mäusejagd etc. infizieren. Andere Bandwürmer nutzen den Floh als Zwischenwirt. Der Hund infiziert sich, wenn er einen infizierten Floh knackt und abschluckt. Ich denke, Du wirst Deinen Hunden Fertigfutter verfüttern und keine rohen Schlachtabfälle. Somit würde das Futter als gemeinsame Infektionsquelle ausscheiden. Bliebe das gemeinschaftliche Mäuseln/Kaninchenjagen, bei dem sich Deine Hunde gemeinsam hätten infizieren können. Ob das ein evtl. Infektionsrisiko für Deine Junghunde darstellen könnte wirst Du bestimmt abwägen können. Dann wäre da noch der Floh. Gab es in den vergangenen Monaten bei Euch ein Problem mit Flöhen? Und vor allem: Hatten die Welpen/Junghunde welche? Wenn Deine Junghunde Fertigfutter fressen, keine Mäuse/Kaninchen jagen und keine Flöhe hatten, würde ich die Möglichkeit, daß sie bereits mit Bandwürmern infiziert sind, als sehr gering einstufen. Wobei eine Kotuntersuchung darüber Klarheit verschaffen würde. Letztere würde ich bei einem Verdacht auf einen Befall in so einem Alter auf jeden Fall machen lassen, und sollten die Hunde wirklich einen Bandwurm haben könnte man ganz gezielt (je nach Bandwurmart) entwurmen. Grüße Antje - Silbersee - 08-01-2008 Hallo Antje, Du hast recht, ich füttere nicht roh. Wir wohnen aber abgelegen zwischen Wiesen und am Waldrand und haben daher sehr viel Wildbestand, der bis ans Haus kommt (vor allem Kaninchen, Rehe und auch Feldmäuse). Unsere Katze ist aber nur im Haus und scheidet daher aus. Mein Mann hat den Bandwurm beim Rüden im Kot gefunden. Er ist mit ihm und den zwei schwarzen Junghunden spazieren gegangen. Ein weißes Teil (wie ein großer Reiskorn), das sich bewegte - sehr typisch. Daher hat uns der TA gestern abend Drontal gegeben, nachdem ich alle Hunde gewogen habe. Er will daß alle Hunde entwurmt werden, insgesamt 10. Ich hoffe sehr daß meine 14-jährige dies unbeschadet übersteht. Sie ist zwar noch topfit, aber mein weiß ja nie. Flöhe habe ich auf meinen Hunden nie gefunden, aber das muß nichts heißen. Früher am alten Haus hatten wir einen hohen Baumbestand und dementsprechend viele Eichhörnchen, die immer hoffnungslos verfloht sind. Aber hier auf den Wiesen gibt es keine. Die Greifvögel holen sich dieses Kleingetier immer aus der Luft und das ist vielleicht das Problem: Meine Hunde haben schon öfters mal Kaninchenüberreste gefunden. Routinemäßig einmal im Monat wird den Hunden hier Ivomec (Ivermectin) gegeben. Das hilft gegen Herzwürmer als Prophylaxe (gibt es bei Euch in Deutschland nicht) und gegen Spul-, Rund- und Hakenwürmer, aber nicht gegen Hundebandwürmer. Daher haben wir Drontal bekommen. Ich wollte aber wissen, ob ich mir bei meinen beiden (fast) 4 Monate alten Paska-Kindern Sorgen wegen Wachstumsstörungen machen muß. Auf der Anleitung steht davon nichts, der TA hat auch nichts gesagt. - Antje - 09-01-2008 Hallo Chris, hier bei uns steht das mit den Knorpelschäden im Wachstum auch nicht mehr im Beipackzettel. Ich bin aber trotzdem von zwei (dehr erfahrenen) Tierärzten gewarnt worden, Drontal Plus nicht im Wachstum zu verabreichen. Weil's halt immer noch die gleiche Zusammensetzung hat und sich nur der Beipackzettel geändert hat, nicht aber die Wirkstoffe im Produkt. Wäre es denn ein Problem, von den beiden Junghunden vor dem Entwurmen eine Kotprobe untersuchen zu lassen? Das würde ich bei einem Verdacht auf Bandwurmbefall in diesem Alter machen lassen. Ist diese negativ, würde ich gar nicht entwurmen, werden Bandwürmer festgestellt, würde ich gezielt je nach Bandwurmart entwurmen, nicht mit so einem Breitbandhammer wie Drontal Plus. Grüße Antje - Silbersee - 09-01-2008 Sicher ist eine Kotprobe kein Problem. Mir wurde nur gesagt, dasz man Proben ueber mehrere Tage nehmen musz um auch etwas nachweisen zu koennen. Besonders Bandwuermer waeren hart nachzuweisen. Ich werde aber mal mit dem Sammeln anfangen. :pinch: Wir haben sowieso einen Termin wegen einer anderen Sache beim TA (Katze musz sterilisiert werden). Bin aber trotzdem fuer den Hinweis dankbar. Sonst haette ich das nie gewuszt. |