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Fährtenabgang
#11
happynic,index.php?page=Thread&postID=57477#post57477' schrieb:Hallo Ottomar,
du weisst doch, ich verbiete Dir nichts Big Grin .
LG
Nicole
Nein Nicole, das weiss ich, aber Du weisst auch, wir lernen voneinander.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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#12
Hallo Pepper,

wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du Deinen Hund ruhiger an der Fährte ansetzen können.

Natürlich gibt es immer mehrere Methoden dazu, eine Ferndiagnose ist auch nicht ganz einfach. Nur müde trainieren (vorher am Rad laufen etc.) würde ich den Hund nun wirklich nicht!

Fährtenabgänge lassen sich trainieren. Ich habe folgende Methode dazu in einem Buch gefunden und unter anderen selber mit meinen Hunden trainiert.

Mehrere Fährtenabgänge vorbereiten, ca. 80x80cm, kann Anfangs auch noch ein wenig größer sein. Es können ruhig 3-4 Fährtenabgänge getreten werden. Auf die Fläche kleine Futterhappen verteilen (Wurst, Käse, Pansenstückchen) darauf achten, dass Du so ca. 8 Stückchn (nicht zu groß) bis in die Ecken aber auch in der Mitte unregelmäßig verteilst. Lass deinen Hund ca. 3 m vor dem Abgang ruhig ablegen (wichtig auf dem Acker, Wiese, dem Fährtengelände). Bereite Deinen Hund IN ALLER RUHE auf den Fährtenansatz vor, Leine auslegen, Geschirrgeraffel, deine Nase putzen ebend alles was notwendig ist. Der Hund soll sich beruhigen (rede mit Ihm) und dabei bereits den Bodengeruch (im Unterbewusstsein) verinnerlichen! WICHTIG, DER HUND LIEGT IM PLATZ, nicht robben lassen oder sonstwas!!

Dann den Hund in Grundstellung, und GANZ RUHIG an denn Fährtenabgang, mit GANZ RUHIGEM KOMMANDO (meine schauen mich vorher an) SUCH, und den Hund die Happen aufsuchen lassen. JETZT ENORM WICHTIG! bevor der Hund die letzten Happen gefunden hat sanft zurücknehmen und JA loben und spazierengehen, spielen beschäftigen usw. Das kannst Du bequem 3-4 mal in kurzen Abständen hintereinander üben ohne irgendwelchen Schaden zu verursachen. Der Hund weiß, DORT LIEGT NOCH FUTTER und drängt Dich weitersuchen zu lassen. Beim nächsten Abgang genauso! Du wirst Dich wundern, wie intensiv der Hund nach wenigen Übungen (gelegentlich wiederholen) den Fährtenabgang auswittert, bis in die letzte Ecke und dabei den Bodengeruch, die Bodenverletzung, den Fremgeruch des Fährtenlegers und damit den FÄHRTENLEITGERUCH verinnerlicht, dem dieser dann auch wie einem roten Faden über den gesamten Fährtenverlauf folgt! Dann erst, ist die Zeit gekommen kleinere Fährtenabgänge zu treten und wieder Fährten nach dem Abtrittsflächen abzusuchen.

Die Übungen sollten immer anspruchsvoller werden z.B. das Futter verkleinern, die Farbe dem Untergrund anpassen, in den Boden drücken. Ein wenig Appetit (die vorige Mahlzeit aussetzen) hilft ungemein. der Hund kann sein Futter SEHR GUT erarbeiten. Dann wird die Fährtenarbeit auch sinnvoll und macht dem Tier nicht nur Spass sondern weckt den Ehrgeiz!!

Unterschätze nicht die Erfahrung von erfahrenen Fährenlegern und Hundeführern, nicht diejenigen die BOB-Bahnen in den Acker ziehen können Deinen Hund fördern, sondern diejenigen, die die Fährte entsprechend dem Ausbildungsstand des Hundes (und Führers) legen und trainieren.

Immer daran denken, Fährtenarbeit ist FLEISSARBEIT und wird auch belohnt! der Hund bringt definitiv alles dafür mit! (und hat auch mal nen schlechten Tag).
Saludos

Jo
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#13
Hallo Johannes
ich glaube nicht allein der Fährtenabgang ist das Problem, sondern der Weg dorthin.
Welche Methoden gibt es den Hund ruhig bis an den Abgang zu bringen,
wenn man noch nicht so weit ist, das streßfrei über die Unterordnung zu regeln
LG Margit
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#14
Wenn der Hund so hektisch ist,das er wild losstürmt,lehr ich ihm erst Ruhe über Gehorsam und fang dann an.
Wichtig ist,den Hund vorm Fährten zu konzentrieren und nicht immer weiter Triebaufbau und Bestätigung.
Vorher das "Sitz" klar machen und dann vor dem Fährtenschild aufs Sitz bestehen,dann suchen lassen.
Dann die Sitzübung immer früher bis zum Schild(mehrmals).
Der Hund muß lernen,das er nur über ein Verhalten zum Erfolg kommt.
Leg ein paar Abgänge (4-5) nebeneinander und den letzten legst du ein paar Meter Fährte,dann wird ers schon kapieren.
Wenn er dann den Abgang aufnimmt,baust du ihm ein paar Fallen (Schwierigkeiten) ein,dann wird er sicher ruhiger.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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