27-02-2017, 16:02
Hallo,
wie schön, endlich nochmal eine Frage zur Ausbildung. Mal so was grundsätzliches, der Hund macht, de Hundeführer liest.
Wo ich angefangen habe, 1996 wurde auf Tragen kein Wert gelegt, "das gibt keine Punkte" sagte man mir. Viele Hunde liefen Runde um Runde um die Verstecke und kamen nicht (Beutesicherung) andere "vergewaltigten" den Arm, wieder andere nagten sich durch bis zum Leder, ach es gibt viele Varianten die ich gesehen habe.
Die wenigsten Hundeführer warten dann wenigstes geduldig um dann den Arm vom Hund wieder zu bekommen, die meisten forderten den Arm über Zwang oder Überdecken durch neue Reize (erneutes Anhetzen des Helfers) den Arm wieder.
Meine Erfahrung nach wurde spätestens dort das goldene Ei des Konflikts gelegt, ...diese Hunde hatten alle samt irgendwie oder irgendwo später Probleme,..beim Aus oder bei der Situation vor dem Aus oder bei der Belastung, oder mit dem Ran treten des Hundeführers.
Ich hab damals schon gesagt, das viel mit der nicht vorhandenen Ruhe, und vor allen dem fehlenden Vertrauen der Hundes in die Teamarbeit zusammenhängt, und die fängt nun mal mit Beute hetzen, Beute jagen und Beute sichern an...und zwar als Team..der einzige Ar... am Platz muß in Schutzdienst der Helfer sein, sonst niemand.
Deshalb lerne ich meinen jungen Hunden schon, all diese Dinge, Beute hetzen jagen und Sichern und zwar bei mir und mit mir!,... ich hatte nie Probleme mit Aus, Griff oder Ran treten, Belastung durch mich oder Helfer.
So und nun kommen die Ausnahmen:;-))
Mein Bax hat gerne in der Aggression gearbeitet,er wechselte von Natur aus, von Beute in Aggression und kanalisierte wieder in Beute, dafür habe ich Ihn geliebt, denn das kann die beste Ausbildung nicht herbeiführen. Wir waren ein Team, er kam immer mit der Beute zu mir, wenn er sich neben mich setzen mußte und frei halten durfte, war das ok und sein Part, wollte ich allerdings unterfassen und kam mit dem Körper über Ihn, hatte er einen Konflikt und dominierte bzw. konnte meine Nähe nicht ertragen, er hätte sich nie gegen mich gestellt, jedoch mußte ich und so mancher erfahrener Helfer einsehen, das dieser Hund nur begrenzt lange den Arm trägt und Unterfassen contraprodtuktiv ist. Aber diese Hundetypen sind heutzutage eher selten,...;-)
Deshalb befürworte ich das Sichern der Beute (ob Halten oder Laufen) von Hundeführer und Hund gemeinsam, allerdings erwarte ich das nicht plötzlich im Schutzdienst, sondern schon im normalen "Leben".
tschöö mit ö
wie schön, endlich nochmal eine Frage zur Ausbildung. Mal so was grundsätzliches, der Hund macht, de Hundeführer liest.
Wo ich angefangen habe, 1996 wurde auf Tragen kein Wert gelegt, "das gibt keine Punkte" sagte man mir. Viele Hunde liefen Runde um Runde um die Verstecke und kamen nicht (Beutesicherung) andere "vergewaltigten" den Arm, wieder andere nagten sich durch bis zum Leder, ach es gibt viele Varianten die ich gesehen habe.
Die wenigsten Hundeführer warten dann wenigstes geduldig um dann den Arm vom Hund wieder zu bekommen, die meisten forderten den Arm über Zwang oder Überdecken durch neue Reize (erneutes Anhetzen des Helfers) den Arm wieder.
Meine Erfahrung nach wurde spätestens dort das goldene Ei des Konflikts gelegt, ...diese Hunde hatten alle samt irgendwie oder irgendwo später Probleme,..beim Aus oder bei der Situation vor dem Aus oder bei der Belastung, oder mit dem Ran treten des Hundeführers.
Ich hab damals schon gesagt, das viel mit der nicht vorhandenen Ruhe, und vor allen dem fehlenden Vertrauen der Hundes in die Teamarbeit zusammenhängt, und die fängt nun mal mit Beute hetzen, Beute jagen und Beute sichern an...und zwar als Team..der einzige Ar... am Platz muß in Schutzdienst der Helfer sein, sonst niemand.
Deshalb lerne ich meinen jungen Hunden schon, all diese Dinge, Beute hetzen jagen und Sichern und zwar bei mir und mit mir!,... ich hatte nie Probleme mit Aus, Griff oder Ran treten, Belastung durch mich oder Helfer.
So und nun kommen die Ausnahmen:;-))
Mein Bax hat gerne in der Aggression gearbeitet,er wechselte von Natur aus, von Beute in Aggression und kanalisierte wieder in Beute, dafür habe ich Ihn geliebt, denn das kann die beste Ausbildung nicht herbeiführen. Wir waren ein Team, er kam immer mit der Beute zu mir, wenn er sich neben mich setzen mußte und frei halten durfte, war das ok und sein Part, wollte ich allerdings unterfassen und kam mit dem Körper über Ihn, hatte er einen Konflikt und dominierte bzw. konnte meine Nähe nicht ertragen, er hätte sich nie gegen mich gestellt, jedoch mußte ich und so mancher erfahrener Helfer einsehen, das dieser Hund nur begrenzt lange den Arm trägt und Unterfassen contraprodtuktiv ist. Aber diese Hundetypen sind heutzutage eher selten,...;-)
Deshalb befürworte ich das Sichern der Beute (ob Halten oder Laufen) von Hundeführer und Hund gemeinsam, allerdings erwarte ich das nicht plötzlich im Schutzdienst, sondern schon im normalen "Leben".
tschöö mit ö


![[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]](http://www.zwinger-von-der-schwarzen-brandung.de/images/banners/Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg)

