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Hallo
Wer von Euch hat erfahrungen mit Milztumoren. Und einer Früherkennung und Erste anzeichen?
LGA lex
LG Alex
Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
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Hallo Alex,
benutz mal die Suchfunktion. Da findet sich Einiges zum Thema Milztumor.
Das Tückische an dieser beim Hund nicht seltenen Tumorart ist, dass sie leider meist zum Tod des Hundes führt..
Eigene Erfahrungen habe ich damit aber (zum Glück) noch nicht gemacht..
Alles Gute und LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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Ich habe mal gehört, daß man es den Hunden bis kurz vor Schluß kaum oder garnicht anmerkt, insofern ist eine Früherkennung wohl recht schwierig.
Viele Grüße
BonnieH
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Ich glaube, Früherkennung ist wohl nur möglich, wenn man regelmäßig einen Check bei seinem Hund durchführen lässt, und dabei auch Ultraschall machen lässt.
Anzeichen gab es bei uns gar nicht.
Mein Rüde war 10 Jahre alt, war fit und gut drauf, spielte mit geklauten Äpfeln, also völlig normal. Um 16 Uhr klaute er uns noch ein paar Nudeln (trank und fraß wie immer), um 18 Uhr war er tot. Der Tumor ist aufgegangen (geplatzt, war fast Handball-groß). Er hatte keine Schmerzen, brach einfach zusammen, konnte nicht mehr laufen und wirkte dann beim Tierarzt verwirrt. Er wußte nicht mehr, wo er war. Ich habe das Einschlafen vom Tierarzt dann beschleunigen lassen. Er hatte es verdient, nicht länger leiden zu müssen.
Schau auch hier, abgesehen schon von dem Tipp, das hier im Forum schon mehr darüber geschrieben wurde:
http://www.vet-doktor.de/ARCHIV/Gesundhe...umore.html
Liebe Grüsse Tina
Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt.
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Danke schön. Also kann man sagen das der Milztumor als der heimtückischste gilt?!
Meine TA meinte das erhörte Leberwerte schon ein erstes anzeichen sein können. In der verbindung das der Hund nicht mehr wie gewohnt frisst sondern eher nur noch ausgesuchte Nahrung will.Ich meine wenn der Hund nur Trockenfutter z..b. bekommt dies verweigert und dann z.b. nur noch Frisch Fleisch bevotzugt. Muss aber nicht unbedingt sein sagte sie.
LG Alex
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Hallo Alex,
leider ist es nun 2 1/2 Wochen her, daß wir unsere "Nita vom Elfenschloß" im Alter von 9 Jahren einschläfern lassen mußten - sie hatte einen Milztumor.
Uns ist vorher lediglich aufgefallen, daß sie an Gewicht zugelegt hat, was sich aber bei Futterreduzierung schon fast wieder normalisiert hatte. Sie war aber stets munter und aufgeweckt, hat gefressen und auch sonst keinerlei Anzeichen von Krankheit gezeigt.
Dann plötzlich stand sie wie leicht verkrampft im Zwinger, was aber nicht besonders ungewöhnlich war, weil zu der Zeit gerade ein paar unserer Tiere einen Durchfallvirus mit rumschleppten und deswegen auch mal Bauchschmerzen hatten. Am nächsten Tag wollte sie sich allerdings kaum mehr bewegen und als ich sie abtastete hatte sie einen total verkrampften Bauch (groß wie ein Fußball!!!) und offensichtlich starke Schmerzen - gefressen hatte sie allerdings auch wieder. Wir fuhren dann zum Tierarzt, weil sie dazu noch 39,8° Fieber hatte. Die Diagnose war eindeutig: den gesamten Bauchraum füllte ein einziger Tumor komplett aus! Von einer OP hat unser Doc schon gar nicht mehr geredet, wir hatten lediglich die Wahl WANN und nicht OB ;(......
Wir wollten sie nicht mehr leiden lassen......
Auf meine Frage, ob wir denn irgendwelche Anzeichen übersehen hätten, sagte er nur, daß ein Tumor von der Größe innerhalb von nur 14 Tagen heranwächst.
Claudia
Niggie, Hexe, Crazy Girl, Manto, Gianna und Eyra
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Auch wir haben in den letzten 2 Jahren unsere damals kanpp 10 jährige Hündin und in diesem März unseren 12,5 jährigen Rüden an diesen Krebs verloren.
Die Hündin wurde weil sie ca. 2 Wochen zuvor etwas humpelte dem Arzt vorgestellt, wir gaben fürs Alter ein paar Vitamine: da reagierte sie mit Herz- und Atemproblemen nach der B-Vitaminzugabe.
Später erfuhren wir, das dieses Vitamin bei Leberproblemem (die Leber ist fast immer betroffen wenn die Milz was hat) zu Negativ-Reaktionen führt: dann war wieder alles gut, 2 Wochen später wollte sie von jetzt auf nacher nicht mehr fressen und aufstehen, zum Arzt, Ultraschall, der Bauraum war schon voll Flüssigkeit/Blut, wir konnten sie nur noch erlösen. Beim meinem Rüden war es ein harmloser Durchfall und ich fuhr nur zum Arzt wegem Alter, die fühlte in ab und meinte sie würde gerne schallen, also gemacht, dann der verdacht Milztumor. Da mein Rüde sonst fit und lebenswillig war beschlossen wir trotz Alter es zu versuchen die Milz zu entfernen, in der Hoffnung das es noch nicht gestreut hat.... Bei der OP 4 Tage später mußten wir dann aber feststellen das auch schon die Leber hinüber war und es nur ein frage der Zeit gewesen wäre bis alles geplatzt wäre... Wir konnten uns nur für unseren Hund entscheiden und ihn nicht mehr aufwachen lassen.
Meine Hunde werden ab dem 8 Lebensjahr jährlich zum Alterscheck dem Tierarzt vorgestellt und es werden auch immer Blutbilder gemacht (ins Labor/Laboklin geschickt); bei beiden Hunden war diese Untersuchung immer erst ca. 2 Monate vor dem Tod, was für sehr schnell wachsende Tumore spricht, die man trotz aller Routine nicht im Vorfeld erkennen kann...
So meine traurigen Erfahrungen zu diesem Thema.
Liebe Grüße
Kris
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Bei unserem Rüden (jetzt 8 Jahre alt) wurde im letzten Herbst ein Milztumor diagnostiziert. Einziges Anzeichen: Er wirkte abends nach dem Hupla leicht apathisch, frass nicht gut und bewegte sich wenig. Am nächsten Morgen dann zum TA - Diagnose Milztumor, der in den Bauchraum eingeblutet hatte. Der TA schlug eine OP vor, allerdings mit nicht besonders großen Heilungschancen, da der Tumor schon relativ groß war. Andere Alternative - Einschläfern. Der Hund ist wieder mit nach Hause gekommen. Der TA hat noch Tabletten verschrieben (u.a. Cortison) und nach kurzer Zeit (noch am gleichen Tag) ging es dem Hund wieder besser. Im März diesen Jahres war die TA´in zum Impfen da und war sehr erstaunt, wie gut es dem Hund ginge. Sie hatte zu der Zeit im letzten Jahr noch ein paar andere Fälle von Milztumoren und ALLE (ob mit oder ohne OP) seien inzwischen gestorben. Unser Timmy ist nach wie vor fit. Der Tumor scheint sich eingekapselt zu haben. Lt. TA kann er jederzeit wieder aufbrechen und dann wars das, aber bis dahin.....
Gruß, Heike
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@Heike
Ich drücke Euch ganz, ganz doll die Daumen, das Ihr euren Timmy noch lange gesund bei Euch habt; genießt einfach jeden Tag mit ihm.
Schön, das es auch mal einen Fall gibt, wo das Thema nicht sofort das sofortige Ende für den Vierbeiner bedeutet hat.
Viele Grüße (auch an Timmy)
Grüße
Kris
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hallo, wir haben unsere Sandy, 2004 an einem Milztumor verloren. Das war damals sehr schlimm. Keine Anzeichen, innerhalb von vier Tagen haben wir sie verloren.
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