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Hat jemand von Euch schon einmal eine Chemotherapie bei seinem Hund aufgrund einer Krebserkrankung durchführen lassen? Wie waren Eure Erfahrungen? Wie war der Ablauf (wie oft, in welchem Zyklus ist sie durchgeführt worden, durftet Ihr bei der Verabreichug der Infusion beim Hund bleiben?), wie war während der Therapie das Allgemeinbefinden Eures Hundes, was hat sich verändert und vor allem -wie war der Erfolg, oder Misserfolg?
Ihr seht, tausend Fragen. Ich bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar, da ich mich gerade damit auseinander setzen muss, ob dies eine denkbare Therapie für meine Hündin wäre.
Also, danke schon mal im Voraus
Gruß
Petra
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Hallo Petra,
Na welcher Art von Krebs ist deine Hündin erkrankt?
LG Jürgen
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Hallo Petra,
ich habe die Chemo bei meiner Hündin abgelehnt, da ich von Betroffenen immer wieder gehört habe wie schlecht
es ihren Hunden nach solch einer Chemo ging.
Ich habe mich entschlossen meine Hündin mit der Horvi-Enzymtherapie zu behandeln, bis jetzt mit
sehr, sehr gutem Erfolg, sie hat ihreLebensprobnose nach Feststellung der Krankheit bereits um 6 Monate
überlebt und ihr geht es einfach nur super - schnell auf ganz viel Holz klopfen.Vor 6 Monaten hätte ich nie gedacht, dass sie ihren 10. Geburtstag erlebt, nun den hat sie am Anfang des Monats gefeiert und wir hoffen jetzt dass wir auch
ihren 11. Geburtstag feiern können.
Ich würde mich egal bei welcher Krebserkrankung immer wieder für Horvi entscheiden.
LG Ursula
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Hallo Jürgen,
es handelt sich um Lymphosarkom. Übermorgen habe ich einen erneuten Arzttermin, an dem ich hoffentlich näheres zum genauen Stadium erfahre (ich hoffe natürlich auf Frühstadium).
Hallo Ursula,
erst einmal vielen Dank! Ich habe bislang sehr viel Unterschiedliches gehört/gelesen. Die Betroffenen, die eine Chemo für ihren Hund abgelehnt haben, haben eigentlich nie so richtig erklären können, warum. Denn angeblich -so berichten zumindest Ärzte und eine Hundeühererin, die ich kenne und die eine Chemotherapie bei ihrem Hund durchführen ließ- soll die Chemo auf Hunde in der Regel ganz anders -nämlich mit viel weniger Nebenwirkungen - ablaufen,als oftmals bei Menschen. Die Lebensqualität soll sich deutlich steigern. Allerdings ist diese spezielle Krebsart beim Hund nicht heilbar, sondern verlängert höchstens nur die Lebensdauer. Und natürlich hängt dies alles -Überlebenszeit und Lebensqualität- auch immer sehr stark vom jeweiligen Allgemeinzustand des Hundes ab. Dieser ist bei meiner Hündin leider auch wegen einer anderen Erkrankung sehr angegriffen, weshalb ich natürlich umso mehr abwäge.OHNE Chemo ist ihre restliche Lebenszeit aber anscheinend sehr, sehr begrenzt.
Horvi-Therapie -das sagt mir leider gar nichts. Ich werde gleich einmal im Internet forschen. Kannst Du mir vielleicht ein paar mehr Informationen zukommen lassen, oder hast Du einen dementsprechenden link für mich?
Vielen Dank!!!!
Gruß
Petra
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Hallo Petra,
dein Hund hat die gleiche Erkrankung wie meine Cilly, ich habe die Chemo auch wegen des schlechten
Allgemeinzustandes von ihr abgelehnt.
Bin dann auf Empfehlung in diesem Forum gelandet, wo du nur Betroffene findest
http://www.mycosis-fungoides.de/index.php
habe mich dort durchgefragt und gelesen und habe mich dann wegen der guten Erfolge für Horvi entschieden.
Dort findest du auch alle zu der Horvi-Therapie. Schwierig war nur einen TA zu finden, der Erfahrung damit hatte.
Allerdings kann man auch seinen behandelden TA davon überzeugen, sich mit der Dame von Horvi in Verbindung zu setzen
die die Behandlungspläne erstellt. Das dauert aber leider etwas, da Horvi überwiegend in der Humanmedi angewand wird.
Mehr erfährst du hier, wenn du dich anmeldest
http://enzymshop.de/index.php?option=com...40&lang=de
LG Ursula
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Petra Janke,index.php?page=Thread&postID=44901#post44901' schrieb:Denn angeblich -so berichten zumindest Ärzte und eine Hundeühererin, die ich kenne und die eine Chemotherapie bei ihrem Hund durchführen ließ- soll die Chemo auf Hunde in der Regel ganz anders -nämlich mit viel weniger Nebenwirkungen - ablaufen,als oftmals bei Menschen. Dass die Nebenwirkungen in der Regel nicht so gravierend sind, liegt aber auch einfach daran, dass Hunde seltener und in geringeren Dosierungen bestrahlt werden als Menschen. Die Chemotherapie beim Hund ist eben nicht wie in der Humanmedizin kurativ ausgerichtet, sondern dient der Verbesserung der Lebensqualität. Mit einer weniger intensiven Bestrahlung können die aggressiven Krebszellen (das Lymphsarkom ist leider eine sehr aggressive Tumorform) meist nicht zerstört werden.
Ich weiß nicht, wie alt deine Hündin ist. Zumindest einem älteren Hund würde ich den Stress der Chemotherapie ersparen...
Alles Gute für deine Hündin!
Lg
Nina
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Hallo Petra,
die Symptomatik die du schilderst ist natürlich ein schwerer Fall.
Da ja offensichtlich der Gesundheitszustand deiner Hündin bereits angriffen war, umso problematischer.
Wie sinnvoll hier eine Chemo sein kann, ist insgesamt fraglich, ich persönlich würde in so einem Fall auch in der Richtung, Stärkung des Immunsystems alles versuchen.
Die Alternative von Ursula hört sich sehr interessant an, ich habe damit persönlich keine Erfahrung, da Ursula aber schon lange mit pflanzlichen und hom. Methoden ihre Hunde unterstützt, kannst du davon ausgehen, dass sie hier ganz genaue Recherchen betrieben hat.
Wir können es auch so machen wie bei Gosh, du schickst mir alles was du an Blutbild usw. hast per Mail, einschließlich einem Foto.
Ich wünsche dir in jedem Fall alles Gute und drücke dir ganz fest die Daumen.
LG Jürgen
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Hallo Petra,
ich nehme an dein TA hat dir Prednisolon mitgegeben.
Ich konnte zum Glück mitlerweise von den Megadosen 60 mg. pro Tag auf 2,5 mg. jeden zweiten Tag die Gaben
herunterfahren.
Wass du zusätzlich geben kannst bis du dich für eine Therapie entschieden hast ist
Wobenzym jeden Tag 3 x 3 Tabletten
Cefasel 100 nutri von Cefak 1 Tabl. Täglich
Megagaben Viotamin C - ich gebe sie in Form von Acerola, du kannst auch Hagebuttenpulver nehmen.
Bitte mit Vitamin C langsam anfangen und steigern bis es zu Durchfall kommt, dann die Dosis auf die Menge zurückfahren,
wo der Hund keinen Durchfall zeigte.
Ganz wichtig - bei der Fütterung weg vom Getreide in jeder Form.
War bei mir nicht schwierig, da ich barfe.
Ich wünsche dir soooooooooo viel Glück wie ich es hatte. Wir haben bei Cilly eine Blutuntersuchung gemacht und die war sehr positiv.
Wir haben mit der Therapie 6 Wochen nach Feststellung ihrer Krankheit angefangen, allerdings war bei uns alles noch im
Anfangsstadium.
Du kannst die horvi-Therapie auch in Verbindung mit Chemo machen, nur die Belastung des Hundekörpers ist sehr groß.
Auch bei Horvi ist es nicht jedermanns Sache den Hund 3 x in der Woche jedesmal mit 2 Spritzen "quälen" zu müssen,
aber gegenüber einer Chemo hielt ich es für die bessere Lösung.
Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir und deinem Hund viel Glück.
LG Ursula
Ps. hier hier hast du noch einen interessanten Link
http://www.naturheilpraxis-konstanz.de/h...rapie.html
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Hallo Ihr Lieben,
wir kommen gerade aus der Tierklinik, wo wir eine sehr ausführliche und informative "Erstberatung" erhalten haben. Die behandelnde Ärztin hat sehr deutlich gemacht, dass sie uns hinsichtlich einer Chemotherapie weder zu- noch abraten wird. Nach Austausch aller Informationen sind wir letztendlich gemeinsam zur Auffassung gelangt, dass es wohl letztendlich eine Entscheidung sein wird, die wir aus dem Bauchgefühl heraus treffen werden. Wir müssen uns nicht sofort entscheiden. Am Freitag haben wir zunächst einen weiteren Untersuchungstermin, an dem z.B. mit Ultraschall festgestellt wird, ob evtl. bereits eine Tumorbildung an den Organen vorliegt, oder nicht.
Einige Bedenken von mir konnten im heutigen Termin zerstreut werden, andere sind geblieben. Leider kann niemand in die Zukunft blicken, um so festzustellen wie man sich entscheiden sollte. Eine möglcihe Option wäre auch, zunächt mit der Chemo zu beginnen und sie sofort abzubrechen, wenn einem dies angeraten erscheint. Dies ist in der Klinik jederzeit möglcih. Auch kann ich bei der Gabe der Infusionen (die bei dem vorgesehenen Chemoprotokoll übrigens nicht so häufig sind, wie von mir befürchtet) anwesend sein. Ein großer Pluspunkt, da eine Hauptbefürchtung meinerseits im Streßfaktor besteht, den die Klinikbesuche bei meiner Hündin verursachen würden (sie ist da leider sehr ängslich). Es ginge gar nicht, sie zur Behandlung "einfach abzugeben"
Nun, da gibt es noch so manche anderen Erwägungen, mit denen ich Euch jedoch nicht langweilen will, sie sind auch sicherlich zu speziell, als das sie von allgemeinem Interesse wären.
Ich danke Euch allen jedoch sehr, sehr herzlich für die Anteilnahme und die Mühe, die Ihr Euch gemacht habt, um mich mit Informationen zu versorgen. Ich habe sie alle gelesen und in mein Kalkül mit einbezogen. Auch für die Mitteilungen per PN vielen Dank!
Ich denke, Ende dieser, spätestens Anfang nächster Woche werden wir uns entschieden haben.
Viele Grüße und noch einmal vielen Dank.
Petra
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Hallo,
ich habe bei meiner Rottweilerhündin damals eine Chemo durchführen lassen, sie hatte ebenfalls ein Lymhosarkom. Wir waren dazu in der Tierklinik in Hofheim. http://www.tierklinik-hofheim.de
Sie hat noch 16 Monate überlebt, was zum damaligen Zeitpunkt fast hieß, das sie den Krebs doch noch besiegt. Leider schaffte sie es dann doch nicht.
Bedenke, das die Chemo beim Lymphosarkom sehr lange dauert (war bei uns damals auf 2 Jahre angelegt). Braska ging es damals sehr gut. Oberstes Ziel war immer die Lebensqualität zu verbessern, aber auf keinen Fall Leiden zu verlängern. Das wurde mir ganz deutlich gesagt.
Bestrahlungen bekam sie damals keine, nur Tabletten, Spritzen, Infusionen im Wechsel. Am Anfang im 3 Wochen Abstand.
Die einzigen Nebenwirkungen die sie damals hatte, waren nach den Infusionen am selbeb Tag noch leichte Übelkeit, die mit MCP Tropfen behandelt wurde. Ansonsten sah man ihr wirklich nicht an, wie krank sie war.
Als der Krebs bei ihr diagnostiziert wurde, war sie 6,5 Jahre alt, und schon im fortgeschrittenen Stadium, also mit grippeähnlichen Symthomen, wie hohes Fieber, starke Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellung in Mandarinengröße am ganzen Körper usw.
Nach Einleitung der Chemo, war nach einigen Tagen von den ganzen Symphtomen nichts mehr da, und sie sprang wieder rum, wie früher !
Wenn Du noch mehr wissen möchtest, melde Dich ruhig per PN bei mir, denn das ganze ist ein sehr umfassendes Thema.
Und vergiß bitte nicht Deinen seelischen Zustand dabei. Ich habe Monate gebraucht um aufzuhören, ans morgen zu denken, und nur noch den Tag zu genießen, den sie noch bei mir war.
Alles Gute für Euch
LG
Hexchen
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