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Magendreher
#1
Hallo
gestern wurden bei meinem Bax die Fäden gezogen.
Er wurde am 18.04 nach einer Magendrehung operiert, wobei die Milz entfernt werden mußte, da sie schon abgestorben war.
Der Magen wurde zusätzlich noch "angeheftet" um ähnliches in Zukunft zu verhindern.
Meine Frage
hat jemand Erfahrung mit Hunden, die ohne Milz auskommen müssen?
Lt Tierarzt ist es eigentlich nicht weiter schlimm nur das Immunsystem soll nicht mehr so funktionieren.

Hartmut
Über allem das eine - dir selbst bleib treu
SEMPER FIDELIS
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#2
Hallo Hartmut,
kann Dir zu Deiner Frage leider keine Antwort geben. Meinem Vater seine Hündin hatte auch eine Magendrehung. Hatte nach der OP auch noch eine Woche gelebt. Doch leider ist bei Ihr dann die Magenwand durchgebrochen.
Bei der Magendrehung ist vermutlich schon Gewebe abgestorben so wie bei Bax die Milz. Ich denke schon das er mit dem richtigen Futter ein fast normales Leben führen kann. Ob der Sport jedoch noch ratsam ist würde ich jetzt mal bezweifeln. Liebe Grüße aus Deiner alten Heimat.

Bis denne
Stefan
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#3
Hallo Hartmut,

unserem Rüden wurde vor 1,5 Jahren nach einem Volvulus (Darmverschlingung) die Milz entfernt. Kitt hat dadurch keinerlei gesundheitliche Einschränkungen, wobei man ehrlicherweise sagen muß, dass wir seitdem nur noch "dezent" Hundesport betreiben (er wird bald 10 Jahre alt und sein Rücken ist nicht der allerbeste).
Jedenfalls hat sein Immunsystem offensichtlich keinen Schaden genommen: danach war er nie mehr krank *daumendrück*

Grüssle,
Ivonne :hallo:
Für die Welt bist Du irgendjemand, aber für irgendjemanden bist Du die Welt (Erich Fried)
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#4
Danke für Eure Antworten.
Der Dicke wird allmählich wieder und frißt auch sein gewohntes Futter wie wenn nie etwas gewesen wäre.
Bax wurde ja nie VPG-mäßig geführt, trotzdem hatte und hat er genügend Umtrieb. Es zieht ihn ja auch schon wieder in`s Wasser.
Wie gesagt, ich bin froh und dankbar daß er noch da ist.

Hartmut
Über allem das eine - dir selbst bleib treu
SEMPER FIDELIS
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#5
Hallo Du,
wünsche gute Besserung für Deinen Bax, paß in Zukunft bitte noch mehr mit Wasser auf; oft ist Wasser zu hastig mit Luft verschluckt ein Grund für den Magendreher.
Dabei hat eine Studie gezeigt, daß die meisten Dreher im Ruhezustand (ohne direkte Bewegung vor oder nach dem Fressen) passieren, aber genaue Ursachen kennt man immer noch nicht, man hat nun aber endlich auch das Fertigfutter im Fokus der Untersuchungen..
Eine Vererblichkeit kann ganz hinten angesiedelt werden.
Leider verwachsen nicht bei allen Hunden der Magen mit der Bauchwand, weshalb ein erneuter Dreher passieren kann.
In der Uni Giessen wird z.B. nach einer OP ca. 4 Wochen danach ein Ultraschall angeboten, der aufzeigen soll, ob es eine Verwachsung gab. Ist vielleicht gut zu wissen, ob der Hund nach der Genesung ein erhöhtes Risiko zur 2. Drehung hat (diesen Fall hatten wir leider im Bekanntenkreis schon einmal).

Hoffe konnte ein paar Infos weitergeben,

liebe Grüße
Kris
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