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MondioRing
#1
Hallo zusammen,
arbeitet jemand von euch im MondioRing?
Ich habe Gino, noch 11 Monate, in einem Verein im Elsaß vorgestellt. Mich interessierte es, ob er für diese Sportart überhaupt geeignet wäre.
Er wurde etwas 'getestet', sprich, es wurden Beißübungen gemacht. Angefangen mit einem normalen Lappen, dann langsam im Schutzanzug, da im MondioRing ja nicht nur in den Ärmel gegriffen wird.
Die Präsidentin war mit einem weiteren Trainer dabei. Gino wurde ein 'klarer Kopf' und 'sportliches Denken' bescheinigt.
So weit - so gut. Nun aber bin ich mit seiner Größe etwas unsicher . Er mißt momentan 71,5 cm und wiegt 36kg. Sicher werden die Sprünge langsam aufgebaut, und nicht sogleich, aber wie lange dauert es bei einem DSH seiner Größe, bis dass die Gelenke soweit sind, dass sie die kommende Belastung aushalten? Würde mich über eine Antwort freuen.
Kimmy
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#2
Hoi Kimmy,

ich arbeite im Mondio. Am Anfang ist der Aufbau nicht wirklich unterschiedlich zu einem IPO Hund. Direkt auf den Anzug lásst man die Hunde da aber nicht beissen, sondern arbeitet mit abnehmbaren Bein / Arm manschetten die der Hund gewinnen kann, genauso wie einen IPO Arm. Ich gehe davon aus das sie mal das Verhalten deines Hundes testen wollten, aber direkt an den Anzug kommt kein Hund.

Was das Springen betrifft brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die Pallisade ( der Hochsprung ) hat ja einen Ablauf.. das heisst der Hund springt zwar hoch, láuft aber auf der anderen Seite runter. Man fängt da bei ca 1,60 oder tiefer an. Die anderen Sprünge braucht es am Anfang noch nicht. In Cat I ist es 1 Sprung den man frei wáhlen kann, in der Cat II sind es dann zwei und in der Cat III alle drei Sprünge...
Ich wähle bei der Cat I sehr oft die Pallisade weil sie am schonensten für den Hund ist.
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#3
Hallo Ingrid,
schön, dass du dich gemeldet hast. Auch hier wurde mit den abnehmbaren Manschetten gearbeitet, aber auf mich wirkte es wie ein Anzug.... Danke, für deine Erklärung der Sprünge. Ich habe mir deswegen schon Gedanken gemacht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass ich das Gefühl hatte, dass Gino genug Freiraum gelassen wurde. Ich war ja das erste Mal mit ihm in einem Beißtraining und der Trainer hat sich vollständig auf ihn und 'sein Können' eingestellt. Er wurde motiviert zu beißen, doch in keinster Weise gedrängt oder unnötig hochgepuscht.
Oh ja, er wurde getestet! Während dem, dass er in Bauchhöhe biß, legte der Trainer seine Hand in sein Maul, um zu testen, ob er ab lässt oder aber nicht. Meine Güte! Doch Gino ließ sofort los und ging einen Schritt zurück. Das nächste Mal, er biß wieder höher, wurde er von einem anderen Trainer hin - und her bewegt - Hinterbeine leicht vom Boden weg - um zu sehen, ob er 'weiter-arbeitet' oder aber wütend herumfährt und beißt. Tat er nicht. Seine Beute ließ er aber auch nicht los.....
Mich hat die Herangehensweise schon beeindruckt. Auch Gino hat es gefallen, so gut, dass er laut protestierte, als wir den Platz verließen. Doch er war wiederum nicht so aufgedreht, dass er Schwierigkeiten machte mitzukommen.
Ich muss sagen, diese Sportart ist es wert, näher betrachtet zu werden.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#4
Hallo,
da wäre ich wieder einmal....ich mache mir darüber Gedanken, ob ich nicht den Clicker einsetzen könnte, gerade, wenn es um Gehorsam geht. Gino begreift recht schnell, auch das er ablassen muss. Noch erhält er dafür einen 'Ersatzarm'.
Kann das das Ablassen nicht auch mit einen Click bestätigen oder muss der Hund generell eine 'Ersatzbeute' haben? Es wurde gesagt, dass im MondioRing nicht mit Clicker gearbeitet wird, doch das überzeugt mich nicht wirklich. In den IPO-Prüfungen wird ja auch kein Clicker mehr eingesetzt. Doch in Frankreich ist der Clicker nicht so bekannt....
Gestern habe ich alleine mit ihm einige Gehorsamsübungen gemacht und soweit ich das zu beurteilen weiß, hat er sehr gut auf den Click reagiert.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#5
schau einfach mal hier im Forum in die Rubrik Clicker rein. Da kannst Du gern Deine Fragen stellen.
Bye Uwe
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#6
Danke, Uwe,
werde ich tun.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#7
Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24543-MondioRing/?postID=164382#post164382 schrieb:Hoi Kimmy,

ich arbeite im Mondio. Am Anfang ist der Aufbau nicht wirklich unterschiedlich zu einem IPO Hund. Direkt auf den Anzug lásst man die Hunde da aber nicht beissen, sondern arbeitet mit abnehmbaren Bein / Arm manschetten die der Hund gewinnen kann, genauso wie einen IPO Arm. Ich gehe davon aus das sie mal das Verhalten deines Hundes testen wollten, aber direkt an den Anzug kommt kein Hund.

Was das Springen betrifft brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die Pallisade ( der Hochsprung ) hat ja einen Ablauf.. das heisst der Hund springt zwar hoch, láuft aber auf der anderen Seite runter. Man fängt da bei ca 1,60 oder tiefer an. Die anderen Sprünge braucht es am Anfang noch nicht. In Cat I ist es 1 Sprung den man frei wáhlen kann, in der Cat II sind es dann zwei und in der Cat III alle drei Sprünge...
Ich wähle bei der Cat I sehr oft die Pallisade weil sie am schonensten für den Hund ist.

Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24543-MondioRing/?postID=164382#post164382 schrieb:ich arbeite im Mondio. Am Anfang ist der Aufbau nicht wirklich unterschiedlich zu einem IPO Hund. Direkt auf den Anzug lásst man die Hunde da aber nicht beissen, sondern arbeitet mit abnehmbaren Bein / Arm manschetten die der Hund gewinnen kann, genauso wie einen IPO Arm. Ich gehe davon aus das sie mal das Verhalten deines Hundes testen wollten, aber direkt an den Anzug kommt kein Hund.





moin ingrid,also von der art und weise wie wir unsere Hunde aufbauen unterscheidet sich das gewaltig.kann deine ausage nicht nachvollziehen weil ja vorweg Hunde aus diesem Sport anders beschrieben wurden als das was eine arbeit wie diese an verhalten produzieren würde.
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#8
Bezog sich auf die Beissarbeit und das die Hunde auch dort Anfangs erst mal nur Beute machen. Helfertreiben mal ausgenommen. Ansonsten müssen auch Ringhunde Fussgehen, Apportieren, Abliegen und ein Beuteverhalten entwickelen. Die Selbstständigkeit der Arbeit erfolgt im weiteren Verlauf der Ausbildung.
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