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Spielzeug zu mir bringen
#1
Hallo alle miteinander.

Wollte mir mal ein paar Tips holen zum Thema Spiel:

Meine Kleine (5 Monate) spielt sehr gut und ausdauernd und haste nicht gesehen. Kurz ich bin zufrieden. Hab ihr dabei beigebracht, dass sie mit dem Spielzeug zu mir kommt, dafür kriegt sie ein Leckerli.
Jetzt ist aber der Zeitpunkt ran, wo sie auch anfängt an sich zu denken. Sie macht auch öfters Beutesicherung und Leckerli ist nicht mehr ganz so interessant.

Also hab ich mir gedacht ich stelle auf Beutetausch um.

Nun, wir habt ihr das gemacht. Welche Erfahrung habt ihr im Zusammenhang mit dem Thema Spielzeug, Beute und später Hetzarm zum Hundeführer bringen.

Bin für alle sachdienlichen Hinweise dankbar.

Grüße
und bis später
Manu
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#2
Hallo,

ich habe meinen kleinen von Anfang an beigebracht das er nur etwas neues bekommt, wenn er mir sein Spielzeug bring.Anfangs durfte er es mir vor die Füße spucken, mittlerweile wartet er bis ich es ihm abnehme.Auch schmeiße ich die Beute selten weit weg, denn der Hund soll mit mir und bei mir spielen.
Mit dem Hetzarm ist es so, dass meine Hunde immer wieder zum Helfer laufen und weitermachen wollen.

Gruss, Andreas
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#3
Es gibt Hunde,die ungerne etwas bringen,Charaktersache,hab schon mal den Ausdruck(Totengräber)dafür gehört. :klo:
Hab selber nie so einen gehabt.
Ich mache es so,das ,wenn der Hund zu mir kommt,mit dem Ding heftig gespielt und gekämpft wird,mit gewinnen lassen usw.
Grosser Fehler ist m.E.,dem Hund das Spielzeug abzunehmen,das mach ich erst,wenn der nicht mehr hergeben will,bzw, mich bedrängt,weiterzukämpfen.
Tauschen ist aber auch oK.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#4
Mein Hund hat gelernt, dass ihr nicht immer alles gleich weggenommen wird, wenn sie es zu mir bringt. :hallo:
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#5
Tauschen nach Lind !!!!
2 Spielzeuge ! Deine Spielzeuge
Hat dein Hund mit Mühe eines von dier erworben, Beschäftigst du dich mit deinem 2ten Spielzeug vom Hund Abgewand und Spielst selber mit deinem Spielzeug Natürlich so interesant das er es haben möchte aber nicht dem Hund Aufzwingen sondern vom Hund wegbewegen ,hast du seine Interesse Geweckt und er wendet sich zu dir halte ihm kurz den Ball ( Spielzeug) hin und Schlage ihm ein Tauschgeschäft mit dem Komando " Gib" vor ! Sollte er den Ball Ausspucken bestätigst du gleich mit deinem Ball und das Spiel geht von vorne los !!!
solte er den Ball nicht Tauschen wendest du dich Gleich wieder vom Hund ab und Spielst selber mit deinem Ball bis sich bei Intresse des Hundes eine Neue Tauschsituation ergibt!
wenn es 2-3 mal Funktioniert hat musst du beim 4 Tauschen etwas schneller sein damit er deinen Ball nicht Schnappt- dan Kurz anspielen Bölle einstecken und sich noch 2 min mit dem hund durch häftiges Loben und rennen Bäschäftigen damit er nich Entäuscht wird und dem Tauschgeschäft nicht mehr Traut !!!

Ist nich so einfach die Methode zu SCHREIBEN ich hoffe du weist ungefähr wie ich es meine
Vorenthaltung Bringt Begierde !!!!!!!!!!
Es ist nicht wichtig was die Leute hinter deinem Rücken reden... Wichtig ist, dass wenn du dich umdrehst -alle ihre Fresse halten!
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#6
Hallo Manu,

bei mir gibt es nur ein Spiel und das heißt nicht kämpfen mit dem Hund, denn das macht immer Konflikte, egal ob im Kampf, denn ich bin ja Konkurrent oder irgendwann dann beim Trennen. Mein Spiel heißt von Anfang an: "Ich werfe es weg und du bringst es mir und erst wenn du es abgibst, dann geht das Spiel weiter".

Natürlich braucht es zu Beginn eine Absicherung, besonders dann, wenn der Hund, aus welchem Grund auch immer, zum "Beute sichern" neigt. Der Hund wird an einer Flexi angeleint. Der Ball oder die Beißrolle wird nur immer in der Entfernung geworfen, für die auch die Flexi ausgelegt ist. Zu Beginn wird immer in die selbe Richtung, möglichst auf den selben Platz geworfen, damit der Hund nicht erst suchen muss. Sobald der Hund sein Spielzeug aufgenommen hat, wird er animiert zu mir zurückzukommen. Sollte er das verweigern, wird er mittels der Flexi und sehr, sehr viel Gefühl dazu veranlasst, zu mir zu kommen.

Bei mir angekommen nehme ich das noch im Maul befindliche Spielzeug in die Hand und halte es ganz ruhig. Dadurch wird es für den Hund uninteressant, da es ja kein Leben mehr hat. Lockert er den Griff, oder besser noch, wenn ich merke, dass er gewillt ist abzulassen gebe ich das Kommando zum Trennen. Sofort nach dem Trennen werfe ich das Spielzeug möglichst wieder auf den gewohnten Ort. So geht das mehrmals immer hin und her. Du wirst sehen, wie gerne der Hund dieses Spiel mit dir spielen wird, wie schnell er gerne zu dir zurückkommen wird um dir das Spielzeug zu geben, damit du seiner Beute neues Leben gibst.

Die Lernerfahrung bei diesem Spiel ist für den Hund enorm. Da ist alles dabei, nachjagen, packen, zurückbringen (als Vorstufe für den späteren Apport) und das wichtige Trennen. Aber wie gesagt: Keine Zerrspiele!

Viele Grüße
Andreas
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#7
hi manu,

ich würde spielzeug erstmal garnicht werfen und nur am körper spielen, sodass das spiel an sich mehr bedeutung gewinnt. auch das aus mache ich nur selten bei mir, da der hund ansonsten verknüpft "frauchen =spielzeug hergeben".
wenn der hund verstanden hat das spielen bei mir ist, kann ich es auch mal wieder auf kurze distanz werfen, sodass die beute zu mir gebracht wird um weiter mit mir zu spielen.
LG Janina
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#8
Hallo,

auch ich würde mehr Wert auf Spielen am Körper legen...denn mit Beutetausch und Leckerlie überspielt man das eigentliche Problem...

Der Hund soll zu dir kommen, weil er weiter spielen will!

Grüße Anne
Sage nicht alles was du weißt, aber wisse immer alles was du sagst!
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#9
Ja, Hallo erstmal.

:hallo:

Vielen vielen Dank schon mal für eure tollen Tips. Ich werde so einiges mal ausprobieren.

2,3 Sachen noch: @ Andreas (Sternchen)
Das wird bei meiner Kleinen nicht funktionieren, weil die spielt auch ganz gerne mal mit sich selber und toter Beute. Die macht sie sich dann selbst lebendig sozusagen.

@ alle:
Ich spiele auch viel am Körper, und nehme auch das Spielzeug nicht weg. Jedenfalls zum großen teil, denn irgendwann muss ja auch mal Schluss sein :pf:

@Anne: Gib mir doch auch bitte noch einen Tip wie du es so machst, vielleicht ist was passendes für mich dabei. :i:

Danke nochmal und Grüße
Manu
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#10
Hallo Manu,

warum sollte das bei Deinem Hund nicht funktionieren? Hunde lernen doch alle auf die gleiche Art und Weise. Willst du das auf Dauer, dass sie mit sich selber spielt und die Beute wieder lebendig macht. Ich nicht! Also gibt´s in diesem Fall ein "Nein", tick, tick, tick (keine Korrektur, nur etwas Unbehagen!) mit der Leine (Flexi) in meine Richtung und sobald sich der Hund in meine Richtung bewegt hört das Unbehagen auf und es kommt das Signal "Gut". Ich will Kontrolle, kein Gutdünken des Hundes, egal ob es sich ums Bringen oder Trennen handelt.

Nachdem du, nach Deiner eigenen Aussage, viel am Körper spielst kann das offensichtlich nicht die Lösung Deines Problems sein, denn Dein Problem ist doch, dass sie mehr und mehr Beute sichern geht. Also scheint es doch zunehmend schlechter zu werden, oder? Was ist wohl der Grund dafür?

Trotzdem viel Erfolg

Viele Grüße
Andreas
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