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Worin liegt die Ursache übermäßiger Zwangsmaßnahmen im IPO /IGP Sport?
#11
Was ich hier lese, ist zwar sehr interessant, hat aber mit dem Alltag eines normalen Menschen mit einem Hund einer auf "Sport", "Schutz" und Wahnsinn gezüchteten Rasse in der Großstadt nichts zu tun.
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191242#post191242 schrieb:Echte HF...
Jemand wurde gefragt, ob er denn nicht als HF Dienst machen will. Er hat dankend abgelehnt - wegen der Kollegen...
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191242#post191242 schrieb:Ich hatte aber den Rücken frei
Da hast Du aber mehr Glück als Verstand. Wenn mir als normalem HH mein Hund bei einem Radfahrer auf dem Gehweg ohne Klingel den Rücken frei hält, indem er den einfach mit den Pfoten weg schiebt, dann bekommt der Radrüpel recht. Polizei sieht man sowieso nie. Und wenn, dann müssen sie weg sehen.

Such doch einfach mal nach "Polizeihund Bahnhof Nürnberg" und nach "Polizeihund Cabil".

Wenn ich im Internet nach Malinois suche, dann sehe ich recht häufig Angebote mit dem Hinweis: "Keine Rücknahme!" (nach längerer Zeit). Der Anteil an "vorgearbeiteten" und aussortierten Sport- und Diensthunden ist wohl recht hoch. Was wird aus diesen Hunden?

Wenn mein Hund plötzlich in einem fremden Vorgarten springt und ich hinterher gezerrt werde, weil es dort an einem Strauch so interessant nach Weibchen duftet, und ich ihm sage: nein, zurück, sitz, und ihm dann erlaube, langsam an den Strauch zu gehen, dann kann es mir passieren, dass ein Blödmann zu mir sagt: "So behandelt man keinen Hund". Dann fällt es mir etwas schwer, die Ruhe zu bewahren...

Vor 15 Jahren hat uns ein Ausbilder der Polizei und später Trainer erklärt: "Bei Fuß wird nicht gepinkelt." Jede Zeit hat andere Regeln.

Dieser Tage gab es in Deutschlands großem Hundeforum ernsthaft ein Thema, dass es nicht erlaubt ist, dass ein Hund auf den Grasstreifen vor einem fremden Grundstück uriniert.
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#12
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191242#post191242 schrieb:
Frodo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191229#post191229 schrieb:Kann es nicht daran liegen dass neue Hundesportlern es von alten Hundesportlern ( die nach nach Motto ausbilden, haben wir schon so gemacht) übernehmen?
Also nur auf die "alten Hundesportler " zu zeigen ist mir zu wenig.
Nee, so meinte ich es auch nicht, also ich wollte nicht auf die alten Hundesportler "zeigen", nur ist es nicht einfach ein Kreislauf, dass die neuen Hundesportler diese Methode übernehmen weil es die Alten ihnen so gezeigt haben und auch Erfolg damit hatten/haben?

Als mein Sohn 2005 eingeschult wurde, war es gerade modern dass die Kinder erst mal so schreiben sollen wie sie meinen bzw. das Wort hören. Mein Vater als Opa war total in Sorge dass sein Enkelkind niemals richtig schreiben lernen wird, er hatte es anders gelernt und hätte es auch so weitergegeben.....

Vor ein paar Jahren habe ich mit einer Hündin mit knapp 4 Jahren erst die BH gemacht damit sie im Agility starten kann. Donna hatte einen guten Grundgehorsam, kannte Hier,Sitz,Platz und auch die Ablage war bei ihr kein Problem, ich bin dann bei uns zu der Übungsstunde bei den IPOlern und ich sollte ein bisschen UO laufen damit man sich ein Bild machen könnte vom Ausbildungsstand.

Man war begeistert wie toll sie lief und man meinte dann "jetzt einen kleinen Stachler drauf und sie wäre fertig in zwei Wochen fertig für die 1 (UO). Ich habe gelacht und gemeint, sie bekommt keinen Stachler drauf ^^

Wenn jemand seinem Hund ein Stachelhalsband anziehen möchte, habe ich da grundsätzlich kein Problem so lange er da nicht dran rumzerrt wie ein Gestörter. Nur frage ich mich, warum muss man einem freudig an der UO interessiertem Hund ein Stachelhalsband anziehen ?(
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#13
Reinhard, da funken wir aber auf verschiedenen Kanaälen
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191244#post191244 schrieb:Dass die Ausbildung von Hunden, die jagdlich oder dienstlich aufgrund anderer Parameter anders aussehen kann, das kann m.M. nicht aus Begründung herhalten, denn wir machen hier Sport.
Ja , wir machen Sport. Allerdings mit Hunden, die ,zu einem gewissen Teil züchterisch angelegt, Arbeitsgene, Trieblagen und Durchsetzungsvermögen mitbringen und auch ein Teil es Sportes hat immer noch Anlehnung an Arbeitsaufgaben.
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191244#post191244 schrieb:Bei Hunde, die augenscheinlich ein Kooperationsproblem haben, trotzdem aber einen Zuchtwert in sich tragen, sollte man sich fragen, ob es Sinn macht sie überhaupt dem Sport zuzuführen, oder nur eine ZTP zu machen.
Was ist denn in Deinen Augen ein Kooperationsproblem ? Hat das jeder Hund, der auf Grund seiner speziellen Triebanlagen und Charakterzüge n i c h t jedes mal sagt: Danke, Buana, selbstverständlich Chefe und was darf ich Dir noch bringen, verehrter HF ?
Ich kenne Hunde mit Charakter, die nicht jeden Weg widerspruchlos gehen.
Dem kannst Du soviel zeigen wie Du möchtest, was Du gerne hättest. Wenn der Hund - egal aus welchem Grund - der felsenfesten Überzeugung ist, das es nicht sein Weg ist, weil er möglicherweis gar nicht den Erfahrungshorizont hat, dann hat der Hund doch kein Kooperationsproblem. Erst wenn ich ihm , auch mit angemessenem Zwang, zeige: so nicht mein Freund und er macht dann den Wilden, dann aber auch nur dann gehe ich den Weg des Kooperationsproblems mit.
Lässt er sich überzeugen von meiner Führerschaft mit offensichtlich erkennbarem positivem Ausgang für ihn, dann finde ich es nicht angemessen, diesem Hunden ein Kooperationsproblem zu unterstellen.
Frodo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191246#post191246 schrieb:Nur frage ich mich, warum muss man einem freudig an der UO interessiertem Hund ein Stachelhalsband anziehen
Ich möchte da mal einen ganz simplen Vergleich bringen:
beobachte mal ( früher war das jedenfalls so, vor Walldorf =O ), wie kleine Jungen sich auf dem Schulhof hoch puschen beim Kräftemessen. Da wird in den Oberarm gezwickt, in den Hintern getreten - mit Maß - um , auch , einen kleinen Schmerzreiz zum Aufstacheln zu setzen ( geiles Wortspiel )
Wenn man es kann und über die nötige Feinmotorik verfügt, kann das einen gut laufenden Hund weiter nach vorne bringen. Ich kenne das noch unter dem Stichwort " drüber polieren ". Aber ausdrücklich!!!!!!!!!!!!, das hat absolut nichts mit Korrektur über den Schmerz zu tun.
Ist aber in der Denkweise heute wahrscheinlich nicht mehr mainstream fähig, wo wir uns doch alle lieb haben und freie Menschen sind :deal:
Bitte um Nachsicht, bin schon älter Confusedorry:
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#14
Unsere schwarze Hündin wäre nicht für eine Walldorfschule geschaffen und mein Menschenkind auch nicht Big Grin

Nur hat ein Neuling im Hundesport die Feinmotorik und erwischt den richtigen Zeitpunkt um den Hund nach vorne zu bringen?

Wir haben vor ca. 20 Jahren eine Schäferhündin von einer Züchterin mit 10 Monaten übernommen, eigentlich wollte sie die Hündin selber behalten für die Zucht, aufgrund eines Zahnfehlers durften wir sie nehmen. Erika hatte sie auf dem Hundeplatz - mit Stachelhalsband vorgearbeitet - und ich höre sie noch sagen "man muss es nur können den Hund wieder aus dem Loch rauszuholen". Und das war das Problem, der Hund war aus dem Loch nicht rausgekommen.

Für uns in der Familie ein Traumhund, aber ich habe nie mit ihr eine BH gemacht, sie hätte sie sicher bestanden, nur optisch wäre es eine Katastrophe gewesen, so ist sie dann halt nur Funturniere gelaufen.

Vielleicht bin ich aufgrund dieser Erfahrung ein wenig skeptisch bei der Benutzung eines Stachelhalsband.......und wir sind wirklich keine Wattebauschwerfer
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#15
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191262#post191262 schrieb:Wenn man es kann und über die nötige Feinmotorik verfügt, kann das einen gut laufenden Hund weiter nach vorne bringen. Ich kenne das noch unter dem Stichwort " drüber polieren ". Aber ausdrücklich!!!!!!!!!!!!, das hat absolut nichts mit Korrektur über den Schmerz zu tun.
Ist aber in der Denkweise heute wahrscheinlich nicht mehr mainstream fähig, wo wir uns doch alle lieb haben und freie Menschen sind
Bitte um Nachsicht, bin schon älter
Genau das glaube ich nicht.
Die Frage ist tatsächlich, ob man es heute noch braucht, den Hund über den Stachel anzukitzeln, Du willst es ja explizit nicht als Strafe oder Korrektur verstanden haben.

Wenn Du einen PS-Boliden neben Dir hast, der sowieso schon bei einmal doof gucken explodiert und die ganze Zeit läuft wie kurz vor dem Raketenstart - da brauchst Du den Stachel nicht mehr zum ankitzeln. Da bist Du froh, wenn der Hund morgens Baldrian säuft.

Ich glaube Burkhard Du darfst einerseits die Mentalität des Schnauzers nicht über alle Hundetypen scheren und zudem hat sich auch in der DH-Ausbildung einiges getan, so viele Berserker, wie Du beschreibst gibt es heutzutage nicht mehr - und die werden auch nicht mehr angekauft, weil sie keiner mehr führen kann. Nicht alles in der DH-Ausbildung ist schlecht und führt zu unfähigen Teams, auch wenn der eine oder andere DH-Ausbilder ob des Hundes + Hundeführers an vielem zweifelt...´

Ich glaube nicht, dass man Ausbildung von Hunden nur an Extremen festmachen kann - wir machen Sport. Wenn ein Berserker kaum kooperiert oder nur mit diversen Massnahmen dahin gebracht werden kann, dann stellt sich schon die Frage: muss der Hund im Sport geführt werden? Muss dieser Hund als oder im Hobby mehrfach wöchentlich an die Spielregeln errinnert werden? Macht das dann Hund wie Hundeführer Spass?
Ich rede nicht davon, dass jeder Hund im Privaten einen gewissen Grundgehorsam mitbringen muss und ich auch einfordern kann, inkl. Spazierengehen, keine Rehe und andere Hunde fressen, Oma an ihren Rollator zu lassen und auch nicht dauerzukläffen. Ebenso gibt es für mich etwas andere Grenzen im DH-Bereich, weil der Hund hier andere Erfahrungen gewinnt und auch anders zu führen ist.
Aber wir reden von Sport! Hobby! Gemeinsames Hobby! Ich persönlich möchte nicht dauernd mit meinem Hund Grundsatzdiskussionen führen in meiner, unserer Freizeit.


VG
Anja
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#16
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191234#post191234 schrieb:Es ist nicht klar abgrenzbar, da die Hunde unterschiedliche Stressresistenzen haben. Was den einen stresst, verursacht bei einem anderen nur ein müdes lächeln.
Somit kann ich leider mit keiner allgemeingültigen Definition aufwarten.

Ich denke aber, dass jeder es verstehen kann, der einigermaßen den Hund beobachtet.
Das ist das Problem, dass man sich heute keine Zeit mehr nimmt den Hund zu beobachten und wieviele Hundler halten Stress für Trieb und diese Erkenntnis ist wichtig in der Ausbildung.

Viele Hunde können doch auch garnicht mehr unterscheiden sagt der Hundeführer Platz und meint das auch so oder darf ich das als Hund in Frage stellen, wenn mein Opa früher zu mir gesagt hat setzt dich dann habe ich mich auch gesetzt und das nicht in Frage gestellt ohne das er Zwang :-) angewendet hätte aber er war halt für mich eine Respektsperson.

Für viele Hundeführer ist es schwer seine Einstellung klar zusagen und zu machen in einem Verein, viele schwimmen einfach mit dem Strom um "erfolgreich" zu sein oder im Verein bleiben zu dürfen.

Gruss
Toto
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#17
Frodo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191263#post191263 schrieb:Nur hat ein Neuling im Hundesport die Feinmotorik und erwischt den richtigen Zeitpunkt um den Hund nach vorne zu bringen?
Ja, ein wichtiger Gedanke ! Man muss es ihnen erklären u n d zeigen. Bedeutet also auch, man muss es auch mal vorführen.
Ich hab da immer da Bild mit dem verbellen vor Augen:
- ohne macht der Hund mit Trieb schon mal viel Radau, hält ordentlich die Position, aber irgendwie fehlt da noch ein Tick
- mit k l e i n e n Reizen kann ich ihn aber mal so richtig sauer kriegen. Das Bild ist dann ein anderes.
Und ich rede da eben nicht vor brachialen Korrekturen !
Anja,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191264#post191264 schrieb:und zudem hat sich auch in der DH-Ausbildung einiges getan, so viele Berserker, wie Du beschreibst gibt es heutzutage nicht mehr - und die werden auch nicht mehr angekauft, weil sie keiner mehr führen kann
Da gebe ich Dir in vollen Umfang recht. Auch doghunter hat ja schon mal in der Richtung was gesagt.
Und nein - ich möchte die heutigen DHF ja nicht pauschal für unfähig erklären. Der Gesellschaftliche Kontext muss immer dabei gesehen werden.
Aber ein ganz persönlicher Fehler von mir - ich mag die Rabauken :jedi: und arbeite jetzt meinen letzten. Keine Ahnung wohin uns das führt.
Und glaube mir, mit der Linie Opa Bodo v. Hexenwald und Papa Xaro v. der Schönburg - da wird gerne die Musik was lauter gedreht :lachschlapp:
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#18
Moin Burghardt,

ich denke nicht, dass Hunde, deren Kooperationsproblem darin liegen, dass sie alles hinterfragen, dass sie dem Hundeführer Widerstandsverhalten zeigen und bei Aufgaben dem „Buana“ sagen -jetzt mal grade nicht- züchterisches Ziel für Dienst oder Sport ist.

Nicht umsonst gibt es den Unterschied zwischen Linien- und Vermehrungszucht. Für die Linienzucht wäre es der Tod solche Hunde zu erzeugen, in der Vermehrungszucht gibt es natürlich Ausreißer nach oben und unten.

doghunter hat selbst geschrieben, dass auch im Dienst Spieler und Fresser die sind, die bevorzugt werden. Warum? Weil man mit diesen Hunden gut klar kommt.

Habe ich nun einen Hund mit oben genannten Kooperationsproblemen, so kann man schon sagen, dass dieser Hund mit den Aufgaben überfordert ist, wenn er ständig zum Ausdruck bringt, dass er da keine Lust zu hat. Das ändert nichts daran, dass man ihn mit Zwang dann dazu nötigt sie dann auch ausführen zu müssen. Weiter suchen diese Hunde ständig Lösungen um da raus zu kommen. Wenn Du Pech hast, dann stellen sie Dich an die Wand. Und das liegt oftmals daran, dass Du eben nicht so konsequent bist, wie Du meinst. ( Du im Übertragenen Sinne, nicht als Burghardt). Und auch hier geht dann ein Arbeiten über massiven Zwang, an dem keiner seine Freude hat. Der Hund nicht, der Mensch nicht. Vielleicht der Mensch, wenn dann am Ende doch eine gute Prüfung rauskommt?! Er hat es allen über diesen Hund bewiesen, dass er es kann nach dem Motto -wer heilt hat recht-




Und ich bin der festen Überzeugung, dass eine gute Führigkeit

—Ja , wir machen Sport. Allerdings mit Hunden, die ,zu einem gewissen Teil züchterisch angelegt, Arbeitsgene, Trieblagen und Durchsetzungsvermögen mitbringen und auch ein Teil es Sportes hat immer noch Anlehnung an Arbeitsaufgaben.—

dieses von Dir geschriebene jetzt diesen nicht Hunden abspricht. Dazu kenne ich zuviele Hunde, die beides in sich tragen. Im Gegenteil, diese Hunde sind in der Regel deutlich markanter, weil sie oftmals wollen, was sie sollen.


Ich kenne mich mit den Riesen nicht aus. Die paar, die ich kenne, sind so unterschiedlich. An zweien war ich mal eine Zeitlang dran. Auf der VDH DM habe ich tolle Vorführungen in B u.C gesehen. Wenn ich richtig informiert bin, dann hat der ja auch Russisch Terrier in sich?!

Stellen wir uns mal vor, der VDH sagt, dass Aufgrund der vermehrten Vorkommnisse und Entgleisungen der letzen Zeit im Schutzhundesport (damit meine ich jetzt die Videos aus Finnland, dann jetzt die von Scherkl) ist das Führen an Halsungen verboten. Einzig zulässig wäre ein abgepolstertes Geschirr mit Schleppleine. Auf Prüfungen wird ohne Halsung geführt. PO bleibt die selbe wie jetzt, vielleicht mit variablen in der Abfolge.

Erst gäbe es einen großen Aufschrei, dann würden 5 % damit aufhören, die anderen 95%, für die der Hundesport Hobby Nr. 1 ist, die würden sich damit arrangieren, und, genau wie jetzt, würden sich wieder Leute rausstellen, die wissen, wie es geht, und Leute, die wissen, wie man trotzdem bescheißt.

Aber, es würden wahrscheinlich mehr Leute von außen dazu kommen, als Leute den Sport deswegen verlassen.

Und, wären diese Hunde weniger für den Dienst geeignet?

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#19
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27076-Worin-liegt-die-Ursache-%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Figer-Zwangsma%C3%9Fnahmen-im-IPO-IGP-Sport/?postID=191266#post191266 schrieb:- ohne macht der Hund mit Trieb schon mal viel Radau, hält ordentlich die Position, aber irgendwie fehlt da noch ein Tick<br style="background-color: rgb(241, 245, 250);">- mit k l e i n e n Reizen kann ich ihn aber mal so richtig sauer kriegen. Das Bild ist dann ein anderes.<br style="background-color: rgb(241, 245, 250);">Und ich rede da eben nicht vor brachialen Korrekturen !
und schon haben wir die Ursache

ich lese jetzt seit einiger Zeit mit und mach mir einfach nur so Gedanken darüber, wer die Grenzen setzt.

Die PO - die sagt Eindeutiges aus - da steht aber nichts über den letzten Tick, sondern der wird interpretiert.
Und dann wird - wie so schön beschrieben - angestachelt.

Mir stellt sich da nur die Frage: Warum?
Ist das der Sport - etwas mit diversen Mitteln zu kaschieren was sonst nicht zu sehen ist?

Mir geht es im Hundesport eigentlich darum, mit meinem Hund Zeit zu verbringen und in artgerecht zu beschäftigen.
Wenn dann noch in einem Wettkampf herauskommt, dass das den vorgegebenen Bestimmungen (PO) gerecht wird; umso besser.
Schade dann, wenn diese PO von Beteiligten "interpretiert" wird. Je nachdem wie es einem passt.

VG
FJS
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#20
Ich finde die gesamten Diskussionen mittlerweile recht befremdlich.
Irgendwie wird doch nur nach Ausreden gesucht, die stärkere Zwänge in der Ausbildung und im Handling mit dem Hund rechtfertigen.
Seite für Seite wird begründet, warum das so muss.
Schade um unsere Hundesportart!
Das man Höchstleistungen auch ohne solche Zwänge hinbekommt, zeigen andere Sportarten.
Das der hier viel gepriesene "Gebrauchshund" so nichtmal mehr von diensthundehaltenden Behörden bevorzugt werden, ist egal.
Fakt ist, sehr sehr viele Hunde sind mittlerweile schon arg grenzwertig im handling. Trieb macht halt doof, und mit stur gibt es keine Punkte.
Auch die Hundezucht unterliegt dem Zahn der Zeit. Ob wir das gut finden, oder nicht.
Die Anforderungen an Sporthunde ist doch heutzutage extrem anders, als es zb in den 70igrern oder 80igern noch war.
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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