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"Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er muss...
Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll, und dann kann er auch, wenn er muss….
Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen….“
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HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192964#post192964 schrieb:Also meinst du, dass es sinnvoll ist einem Hund der motiviert und verlässlich 200 Koffer absucht über die dunkle Seite dazu zu bringen auch 300 und mehr abzusuchen und du bist der festen Überzeugung, dass sich dadurch weder das Such- noch das Anzeigeverhalten verändert? Ja, absolut..denn nach 2 oder 4 Jahren hat er dann nur noch Lust 20 anstatt 200 zu machen....dazu was machst du mit den Salami & Käse anzeigern? Ein Fall der fast immer auftritt! Lässt dann die Kollegen 120 Koffer vom Flieger öffnen und Salami finden?
Aufgrund von 40 Jahren erfahrung in diesem Bereich, sehr vielen ausgebildeten und betreuten Hunden...6 selbst geführten Spürhunden weiß ich, dass es nur so funktioniert! Das Suchverhalten ändernt sich, es wird intensiver wenn man auch suchen muss...egal welche Ablenkung draußen wartet
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192964#post192964 schrieb:Ich habe eben schon viele Spezialhunde unterschiedlicher Behörden suchen sehen. Funktioniert haben eigentlich nur die absolut verlässlich wo der Hundeführer die Grenzen seines Hundes gesehen, eingesehen und anerkannt hat und dies genau so mitgeteilt hat. Die Hunde die der Hundeführer zum Suchen Augenscheinlich animieren musste, haben auch schon mal im kg Bereich Betäubungsmittel nicht gefunden Na das ist ja logisch...die Grenzen des Hundes muss man immer beachten! Niemand muss den Hund zum suchnj animieren...aber man muss ihn auch mal aus einem anderen Triebbereich nehmen können, um ihm in de richtigen Wirkungskreis zu führen. Und das geht mit einem "nur" positiv gearbeitetem Hund nicht...Wir reden hier nicht über Spaß, sondern Dienst. Da kann das Leben dran hängen.
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192965#post192965 schrieb:An einen DHF, von dem im Zweifel die Sicherheit einer Veranstaltung mit tausenden Zuschauern abhängt und der für die Ausbildung und die Einsatzfähigerhaltung seines Hundes bezahlt wird, dem dafür Geld Zeit und Resourcen zur Verfügung gestellt werden, an den darf man denke ich einen etwas höheren Anspruch haben, vor allem bei dem Selbstbild, was in der Öffentlichkeit verkauft wird Das hört sich gut an...geht an der Wirklichkeit weit vorbei. Geld & Zeit? Meine Behörde gibt Spürhunden nach der Grundausbildung (2x 5 Wochen) 1 Tag im Monat Zeit für Training...die restlichen 19 Arbeitstage muss der Hund seine Arbeit machen und funktionieren, damit der Dienstbetrieb läuft
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192967#post192967 schrieb:na, nun trägst Du aber m.E. etwas zu dick auf. Die Zeit, die zur Verfügung gestellt wird ist doch eher sehr knapp bemessen und ohne eine private Investition von Zeit und auch Geld, wird es schon etwas enger.
Aber vielleicht kennst Du da ja andere Bereiche, wo es besser ist. genau so ist es
Sheldon,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192968#post192968 schrieb:Und als Laie verstehe ich das nicht: wenn 300 Koffer am Laufband ohne Bestätigung die Motivation sinken lassen, dann wird doch ab und zu mal ein "Erfolgskoffer" aufs Laufband gelegt? Das wäre ideal...aber wer packt den drauf und was ist drin? Der DHF arbeitet meist allein an der Gepäckförderanlage im Flughafen...er hat auch überhaupt kein "Btm" für Übungszwecke, das hat nur der hauptamtliche Trainer. so etwas passiert also maximal 1-2x im Monat
Meine DHF machen aber täglich 1.000 Koffer plus x.....trotzdem funktionieren die Hunde meist "nahezu" perfekt...eben weil sie auch müssen. Genau wie der DHF
Sheldon,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192968#post192968 schrieb:Man kann doch den Hund nicht zwingen, anzuzeigen. Da man doch nicht weiß, in welchem Koffer was ist. Also muß der Hund es wollen... nicht müssen ? Natürlich muss er es wollen...am Anfang und auch immer wieder zwischendurch wird mit maximaler Motivation gearbeitet und es werden nur extrem triebige Hunde genommen. Aber irgendwann stellt sich eben auch beim wollenden Hund die "Unlust" ein..speziell wenn man nicht mehr dauerhaft Erfolg hat. Die Hunde zeigen dann einfach irgendetwas an, um "Erfolg" zu bekommen. Oder es schwer wird (Hitze, Ablenkung)...Koffer mit massiver ablenkung im inneren (African Food, Salmi & Käse), äußere Einflüsse (Katzen, Hunde in der Umgebung) usw.
Aber lassen wir das hier...macht wenig Sinn
beste Grüße
Uwe
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Was neues….
Die Aussendung vom vergangenen Freitag an die Ausschüsse, das Richterkorps und die Ortsgruppen entsprang der Notwendigkeit, für die handelnden Personen im Prüfungsgeschehen eine gewisse Verhaltenssicherheit zu ermöglichen, da dem Verein zu diesem Zeitpunkt seitens des VDH noch keine konkrete Einschätzung hinsichtlich der Prüfungsordnung und eine Perspektive zum weiteren Vorgehen vorlag.
Diese Situation hat sich zwischenzeitlich dahingehend verändert, dass seitens des VDH eine Stellungnahme zur TSchHuV in der Hauptgeschäftsstelle eingelangt ist (siehe Anlage), in der unter anderem ausgeführt wird:
„Die gültigen Prüfungsordnungen VDH/FCI können weiter zur Anwendung kommen.“
Aus dieser Einschätzung des VDH kann man ableiten, dass die Fortführung des bisherigen Vorgehens/Handelns entsprechend den Vorgaben der Prüfungsordnung des VDH für dessen Mitglieder nicht im Widerspruch zu der Verordnung als geltende Rechtsnorm gesehen wird. Der VDH stützt diese Auffassung insbesondere auf eine Verlautbarung der Staatssekretärin Bender die die besonders auslegungsbedürftige Regelung des § 2 Abs.5 , zweiter Halbsatz der Tierschutzhundeverordnung dahingehend interpretiert, dass mit dieser Regelung nur die Verwendung
Stachelhalsband-ähnlicher Produkte unterbunden werden soll (vgl. S.7 /8 des beigefügten VDH-Schreibens).
Gleichfalls wird vom VDH auch dargelegt, dass eine verbindliche Auslegung der TSchHuV und rechtssichere Vorgaben nicht geleistet werden können, da die dargestellten Neuerungen der Verordnung zu unklar gefasst sind und die Auslegung durch die örtlich zuständigen Behörden zu unterschiedlich sein wird, wie erste dem VDH zugegangene Rückmeldungen bereits gezeigt haben. Gleichfalls kann es eine belastbare Rechtsprechung dazu nicht geben.
Vor diesem Hintergrund können auch seitens des VDH nur Empfehlungen ausgesprochen werden.
Im Rahmen der Mitgliedschaft des Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. im VDH sind die Festlegungen des VDH als verbindlich anzusehen, so dass die Durchführung des Stockbelastungstests wie vorher, entsprechend den Festlegungen der Prüfungsordnung und unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen, erfolgen kann.
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habe ich auch erhalten und macht die Sache noch peinlicher :evil:
Zumal der SV BuAw in der online Sitzung des VDH zugegen war und den VDH Beschluss auch mitgetragen hatte.
Bye Uwe
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hier ein kurzer Auszug aus dem Rundschreiben des VDH an alle angeschlossenen Verbände.
Im wesentlichen wurde die Problematik der "Qualzuchten" thematisiert
----------------------------
Weitreichende Neuerungen, die die Bewertung und Beurteilung von Hunden in der Ausbil-
dung und im Sport betreffen, sind erst kurz vor Beschlussfassung im Bundesrat Ende No-
vember 2021 hinzugefügt worden.
Wir wurden, wie etwa auch viele diensthundeführende Behörden, von diesen kurzfristigen
Ergänzungen überrascht. Eine Möglichkeit, sich sachverständig dazu zu äußern, wurde kei-
ner der von diesen Regelungen betroffenen Verbänden und Organisationen mehr gegeben,
auch dem VDH nicht.......
Die Verwendung des Stachelhalsbandes und Stachelhalsband-ähnlicher Produkte
sind in im VDH und seinen Mitgliedsvereinen nicht erlaubt.
Dies steht nicht zur Diskussion. Anders geartete, tierschutzgerechte negative Einwirkungs-
möglichkeiten auf den Hund bleiben unserer Rechtsauffassung nach möglich, soweit sie
notwendig sind. Dies gebietet schon die ebenfalls gesetzlich vorgegebene Verkehrssiche-
rungspflicht, die jeden Hundehalter betrifft (OLG Hamm, 03.02.2015-9 U 91/14).
.....
Bye Uwe
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Es stellt sich die Frage, ob es ein ordentliches deutsches Gericht interessiert, was SV und VDH meinen ...
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Jürgen Rixen,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192976#post192976 schrieb:Es stellt sich die Frage, ob es ein ordentliches deutsches Gericht interessiert, was SV und VDH meinen ... Kommt auf den Staatsanwalt, den Anwalt und den Richter + Schöffen an!
Ist der eine Jäger, der nächste Hundesportler und dann noch einer von einem "schlecht erzogenen" Waldi angefallen worden...gewinnt man das haushoch
beste Grüße
Uwe
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Jürgen Rixen,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192976#post192976 schrieb:Es stellt sich die Frage, ob es ein ordentliches deutsches Gericht interessiert, was SV und VDH meinen ... i. d. R. werden ja dazu Sachverständige angehört und vor Gericht und auf hoher See.......
Bye Uwe
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KURZE INFORMATION
Aufgrund der neuen Tierschutzregeln 1. Januar 2022 in Deutschland.
Von Helmut Raiser, Vorsitzender RSVglobal
„Das ist in meinen Augen eine sehr unglückliche politische Entscheidung. Der VDH hat jedoch zum Handeln veranlasst. Für alle arbeitenden Hundeverbände wurde ein Online-Treffen abgehalten, und es wurde eine Fachgruppe gebildet, um die Richtlinien für den Hundesport zu analysieren.
Das hat mich inspiriert, weil wir uns im Bundesministerium in den Jahren 2000-2002 etwas ähnliches erarbeitet hatten, aber leider nie umgesetzt wurde. Da die neue Verordnung völlig irrelevant ist, und viele Menschen sich darüber aufregen, könnte es jetzt die Gelegenheit geben, die Angelegenheit erneut zu besprechen.
Ich bin eingeladen, an der Fachgruppe teilzunehmen, die ich angenommen habe. Mal sehen ob da was positives erreicht werden kann. "
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https://www.welt.de/regionales/hamburg/a...unnel.html
sehr guter Bericht, dem man in vielen Bereichen zustimmen kann..nur das ende ist nicht durchführbar, da man es bis zum Ende denken muss
beste Grüße
Uwe
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