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Erkennen von Linkslastigkeit
na Detelf ein Hund der mich schnappt, beißt oder Ähnliches bekommt auch ein Arschreise ... Geht bei mir gar nicht und ist ein NOGO.

Angelika
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Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172835#post172835 schrieb:Plan war die Einheiten langsam zu steigern damit der Hund lernt sich zu kontrollieren.. aber anscheined bin ich auf dem Holzweg?
anscheinend, ....ja. er lernt ja nicht "SICH" selber zu kontrollieren sondern er lernt das DU ihn kontrollierst, ihn sozusagen an etwas hinderst, und da legt der gleich mal sein veto ein, immerhin will er ja was tun, was lernen, was erreichen. ich würde dem hund erstmal über futter und clicker lernen das er über verhalten etwas erreichen kann. hohe clicker frequenz, am besten shapen mit einem wirklich ziel. am anfang der session richtig viel dynamik, zum ende dann, wenn die akkus etwas leerer sind, dann die impulskontrolle bestärken.

angieblau,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172842#post172842 schrieb:ein Hund der mich schnappt, beißt oder Ähnliches bekommt auch ein Arschreise
.....und was ändert das? es geht immer darum die ursache zu erkennen, und nicht nur die symptome zu bearbeiten.
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...bin da bei Detlef, wenn der Hund seine Nerven nicht im Griff und deshalb "überspringt", hast Du unter Umständen 'ne schöne Prügelei mit dem Hund, die Du vielleicht am Ende für Dich ausmachst, aber beim nächsten Mal, wenn's mit ihm durchgeht, passiert dasselbe wieder und irgendwann hast Du 'ne echt mistige, stressige Beziehung zueinander.
Also ist die "Arschreise" vielleicht ein Affekt, den man nicht abstellen kann, weil man sich ungern beissen lässt, die Lösung für die Zukunft ist sie aber, wenn es der Fall mit den Nerven ist, nicht.
Solche Hunde brauchen möglichst konfliktarme und sehr klare Arbeit und natürlich immer ein Arbeiten mit Ruhe an der Selbstbeherrschung.
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Also, Reizlage runter, Clickern tu ich ja... aber ich werde da noch mal wieder ein paar Schritte zurück gehen. Ich muß mich noch mal selber überprüfen, wann genau der Konflikt für mich mit dem Hund anfängt, und da dann eine klarere Linie finden, evtl. Rituale einführen??
Gruß Steffi ...
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Natürlich muss man konflikt- u reizarm arbeiten. Aber der Hund muss meiner Meinung nach für sein Hundeführer beißen direkt eine Konsequenz fühlen. Wenn in einem natürlich lebenden Rudel ein Tier den Rudelchef attackiert hat das auch Konsequenzen. Natürlich muss man fair sein und sich überlegen, was man evtl. falsch gemacht hat. Aber alles hat seine Grenzen. Ein Hund ist ein Hund und sollte auch als solcher behandelt werden. Das Waldorfprogramm ist mMn fehl am Platz
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Hallo Steffi,
ich denke, Du musst das Problem nicht nur auf dem Hundeplatz suchen bzw zu lösen versuchen, sondern im gesamten Umgang mit dem Hund - auch zu Hause
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Ich hab grad nicht die Ruhe es zu Ende zu denken, aber ich weiss nicht mal, ob viel clickern mit shapen da das Richtige ist, weil es aktive, ungeduldige und gern vorgreifende Hunde eher noch pusht oder ob ich so einen Hund nicht da eher etwas stumpfer arbeiten würde....mit viel Ansprache in den Übungen aber wenig Aufhebens um die Auflösung....
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Trine, vielleicht würde so ein Hund in einem Rudel eben auch permanent in Prügeleien verwickelt sein und dadurch ein Unruhestifter, heisst ja nicht, dass es in jedem Rudel immer funktioniert, da blaibt auch mal ein Tierchen auf der Strecke.
Kann sein, dass der Hund es kapiert nachdem man ihm unmissverständlich zeigt, dass er einen nicht zu beissen hat, wenn es aber Nerven sind, die ihm immer mal durchfliegen, kann es sein, dass es ihm trotzdem immer wieder passiert und man sich irgendwann permanent mit dem Hund fetzt, dann ist man irgendwann auch nur noch genervt und die Beziehung total stressig....mit Waldorf hat das nichts zu tun und wirklich einschätzen kann man es von "hier" sowieso nicht.
Das sind einfach Gedankengänge dazu.

LG-Nadin
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Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172846#post172846 schrieb:Natürlich muss man konflikt- u reizarm arbeiten.
wenn man das tut, besonders mit dem jungen hund, dann passiert das......

Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172846#post172846 schrieb:Aber der Hund muss meiner Meinung nach für sein Hundeführer beißen direkt eine Konsequenz fühlen.
....erstmal nicht. ist also für beide, hund und hundeführer eine bessere ausgangssituation. der eine beißt nicht, der andere muss nicht zuhauen. so können beide lernen mit einander effektiv und erfolgreich umzugehen.

Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172846#post172846 schrieb:Wenn in einem natürlich lebenden Rudel ein Tier den Rudelchef attackiert hat das auch Konsequenzen.
....das hat doch nichts mit ausbildung zu tun.

Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172846#post172846 schrieb:Natürlich muss man fair sein und sich überlegen, was man evtl. falsch gemacht hat.
ganz genau, denn....

Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172846#post172846 schrieb:Ein Hund ist ein Hund und sollte auch als solcher behandelt werden. Das Waldorfprogramm ist mMn fehl am Platz
vermeide zwang in lernprozessen, .....das heißt ja nicht das man zu enem späteren zeitpunkt davon gebrauch macht.
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dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172833#post172833 schrieb:ich glauber jeder hat schon mal gehört das ein mensch als linker hund betitelt wird. umgangssprachlich meint man damit das er ein betrüger / lügner oder ein hinterhältiger / verschlagener mensch ist. bestimmte dinge können auch link sein, umgangssprachlich wird damit eine zweifelhafte oder betrügerische absicht beschrieben, zum beispiel ein blitzer 10m hinter dem 30km/h schild. das alles paßt nicht zu einem hund, man hat ihm lediglich diese eigenschaften angedichtet, ....damals. ich denke es wird wirklich zeit diesen begriff im zusammenhang mit hunden zu vermeiden.

die bezeichnung linksliegend ergibt sich nicht daraus das ein hund link ist betrügt oder lügt sondern ist einfach nur der tatsache geschuldet das in der skala
sich die ziffern 0-4 links von den ziffern 6 -10 befinden.

dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172833#post172833 schrieb:wenn man also den begriff linkslastig ausser acht läßt, bleibt einfach nur ein normaler hund übrig. dieser hund hat die gleichen probleme und sorgen wie jeder andere auch. er lernt auch genauso wie jeder andere. besonders am anfang sind konflikt und zwang die trouble maker, lernverhalten und bestärkung die lösung. eine niedrige reizschwelle ist nicht nur problematisch, sie kann auch ein segen sein. genauso verhält es sich mit anderen eigenschaften, alles hat auch sein gutes und nicht nur schlechtes. man sollte also nur seinen hund beobachten und verstehen wie er sich fühlt und was er leisten kann, ...und das gilt natürlich auch für den ausbilder oder hundeführer. es scheint mir unmöglich ein fazit zu ziehen oder ein paar generelle regeln aufzustellen, zu unterschiedlich sind hunde und hundeführer.


das unterscheib ich sofort

mfg erwin
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