04-01-2011, 19:01
Hallo Wolfgang,
in den von dir genannten Vereinen werden die neuen Systeme nicht oder nur extrem selten praktiziert, anders als im DMC, wo sie sich immer mehr durchsetzen.
Wer noch in den Vorstellungen von „Beutetrieb“, „Wehrtrieb“ und „Triebwechsel“ denkt, tut sich einfach schwer, obwohl es auch nicht unmöglich ist, wenn man offen ist. Ganz hoch ist die Abwehr natürlich, wenn diese Vorstellungen zur Staatsdoktrin erhoben sogar in den Sichtungskriterien festgeschrieben sind. Da wären die neuen Systeme ja fast wie ein Putsch.
Die meisten Leute, die sich so ein Training mit ganz jungen Hunden mal kurz ansehen, sagen nichts und denken sich wohl „Was soll der Quatsch!“ Andere sagen schon mal, wenn sie etwas im Aufbau fortgeschrittenere Hunde sehen: „Da muß man aber auch den richtigen Hund für haben!“ Wenn man dann sagen würde: „Auch mit diesem System wird nicht jeder Hund Bundessieger. Aber es kann viel mehr aus ihm rausholen als „Triebwechsel.“, dann würden sie einem vielleicht halbwegs glauben, wenn man schon mal Bundessieger war oder wenigstens FCI-Weltmeister. Und dann lassen sie Monate später auch ihren neuen Welpen wieder in vom Helfer geschwungene Objekte beißen und sagen begeistert „Der hat Trieb ohne Ende!“, lassen ihn am Lappen hochziehen und sagen „Der hat volle Griffe, jetzt schon!“
Es wäre schon toll, wenn man so einen modernen Dominanzaufbau mal Woche für Woche in Videos festgehalten hätte. (Was nicht ist, kann ja noch werden.) Aber selbst dann würde es noch Leute geben, die sagen würden „Das ist EIN Hund, das sind drei Hunde, das sagt noch gar nichts. Wollen wir mal sehen, wo die in einigen Jahren stehen. Ich kenne jedenfalls 100 Hunde, die nach Triebwechsel gearbeitet überregional sehr erfolgreich sind.“
Gruß Alf
in den von dir genannten Vereinen werden die neuen Systeme nicht oder nur extrem selten praktiziert, anders als im DMC, wo sie sich immer mehr durchsetzen.
Wer noch in den Vorstellungen von „Beutetrieb“, „Wehrtrieb“ und „Triebwechsel“ denkt, tut sich einfach schwer, obwohl es auch nicht unmöglich ist, wenn man offen ist. Ganz hoch ist die Abwehr natürlich, wenn diese Vorstellungen zur Staatsdoktrin erhoben sogar in den Sichtungskriterien festgeschrieben sind. Da wären die neuen Systeme ja fast wie ein Putsch.
Die meisten Leute, die sich so ein Training mit ganz jungen Hunden mal kurz ansehen, sagen nichts und denken sich wohl „Was soll der Quatsch!“ Andere sagen schon mal, wenn sie etwas im Aufbau fortgeschrittenere Hunde sehen: „Da muß man aber auch den richtigen Hund für haben!“ Wenn man dann sagen würde: „Auch mit diesem System wird nicht jeder Hund Bundessieger. Aber es kann viel mehr aus ihm rausholen als „Triebwechsel.“, dann würden sie einem vielleicht halbwegs glauben, wenn man schon mal Bundessieger war oder wenigstens FCI-Weltmeister. Und dann lassen sie Monate später auch ihren neuen Welpen wieder in vom Helfer geschwungene Objekte beißen und sagen begeistert „Der hat Trieb ohne Ende!“, lassen ihn am Lappen hochziehen und sagen „Der hat volle Griffe, jetzt schon!“
Es wäre schon toll, wenn man so einen modernen Dominanzaufbau mal Woche für Woche in Videos festgehalten hätte. (Was nicht ist, kann ja noch werden.) Aber selbst dann würde es noch Leute geben, die sagen würden „Das ist EIN Hund, das sind drei Hunde, das sagt noch gar nichts. Wollen wir mal sehen, wo die in einigen Jahren stehen. Ich kenne jedenfalls 100 Hunde, die nach Triebwechsel gearbeitet überregional sehr erfolgreich sind.“
Gruß Alf


