02-09-2010, 14:09
Heinz,
letztlich ist bei solchen Datenbanken das Problem, daß - zu Recht - nur Eigentümer ihre Hunde eintragen dürfen (schließlich weiß man ja von den "netten Kollegen", die einen Hund mal schnell kaputt reden/schreiben - egal ob es stimmt oder nicht -, um deren "Deckgeschäft" zu ruinieren und evtl. selber dadurch Vorteile zu haben, ...)
Dadurch wirst Du aber auch nie zu einer größeren Anzahl von genannten Hunden kommen, so schade es auch sein mag.
Auch bei CES muß man wohl davon ausgehen, daß die genetische Disposition vermutlich rezessiv vererbt wird, also dann in diesen Fällen von beiden Elternseiten weitergegeben wurde und auch von Glück oder Pech bei der Vererbung abhängig ist.
Ich habe ja mal versucht Informationen zum Thema Zahnfehler zu bekommen. Einen Defekt, der meiner Meinung nach nicht unwichtig ist, aber wesentlich weniger Auswirkungen auf das Leben des betroffenen Hundes hat. Du glaubst gar nicht, wie wenig Antworten man da bekommt ... Dabei müßte das Gen in fast allen Hunden stecken ... Ein Hund der 50er-Jahre wurde in einem Zuchtbuch als Zahnfehlervererber genannt. Ich hab mir den "Spaß" gemacht, bei einigen Hunden - egal ob HZ oder LZ - soweit zurück zu gehen und mal zu gucken, wie oft dieser Hund vorkommt ... bei ALLEN von mir überprüften Hunden (Westlinien und Mischungen aus Ost/West) kam dieser Hund zwischen 20 und 50 mal in den Ahnen vor! Es ist eigentlich ein Wunder, daß so viele vollzahnige Hunde leben ...
Aber die Ossis brauchen sich jetzt auch nicht freuen ... wie ich erfahren habe, wurden in der beliebten Linie 13a und deren Nachkommen auch einige Zahnfehler häufig festegestellt. Da diese Linie ja recht beliebt ist, wird es vermutlich auch wieder schwieriger sein, heute noch reine Ossis zu finden, die keine Ahnen dieser LInie haben ... und da reicht es auch nicht, nur die Vaterlinie zurück zu verfolgen ... die anderen Ahnen geben ihre Gene schließlich auch weiter.
Ja, ich habe meinen Ben (dessen Keilwirbel mit sehr großer Wahrscheinlichkeit genetisch bedingt war) in dieser Datenbank genauso eingetragen, wie in dem Datenbankversuch vor Jahren von Peter, in der man nicht nur kranke, sondern auch gesunde Hunde mit entsprechender Untersuchung eintragen konnte. Leider wurde auch dieses Angebot nur sehr wenig genutzt. Offensichtlich ist der Wille, der Rasse wirklich gutes zu tun, nicht sehr hoch angesiedelt, selbst unter UNS Hundesportlern, die ja eigentlich ein großes Interesse dafür haben sollten.
Viele Grüße
Heidi
letztlich ist bei solchen Datenbanken das Problem, daß - zu Recht - nur Eigentümer ihre Hunde eintragen dürfen (schließlich weiß man ja von den "netten Kollegen", die einen Hund mal schnell kaputt reden/schreiben - egal ob es stimmt oder nicht -, um deren "Deckgeschäft" zu ruinieren und evtl. selber dadurch Vorteile zu haben, ...)
Dadurch wirst Du aber auch nie zu einer größeren Anzahl von genannten Hunden kommen, so schade es auch sein mag.
Auch bei CES muß man wohl davon ausgehen, daß die genetische Disposition vermutlich rezessiv vererbt wird, also dann in diesen Fällen von beiden Elternseiten weitergegeben wurde und auch von Glück oder Pech bei der Vererbung abhängig ist.
Ich habe ja mal versucht Informationen zum Thema Zahnfehler zu bekommen. Einen Defekt, der meiner Meinung nach nicht unwichtig ist, aber wesentlich weniger Auswirkungen auf das Leben des betroffenen Hundes hat. Du glaubst gar nicht, wie wenig Antworten man da bekommt ... Dabei müßte das Gen in fast allen Hunden stecken ... Ein Hund der 50er-Jahre wurde in einem Zuchtbuch als Zahnfehlervererber genannt. Ich hab mir den "Spaß" gemacht, bei einigen Hunden - egal ob HZ oder LZ - soweit zurück zu gehen und mal zu gucken, wie oft dieser Hund vorkommt ... bei ALLEN von mir überprüften Hunden (Westlinien und Mischungen aus Ost/West) kam dieser Hund zwischen 20 und 50 mal in den Ahnen vor! Es ist eigentlich ein Wunder, daß so viele vollzahnige Hunde leben ...
Aber die Ossis brauchen sich jetzt auch nicht freuen ... wie ich erfahren habe, wurden in der beliebten Linie 13a und deren Nachkommen auch einige Zahnfehler häufig festegestellt. Da diese Linie ja recht beliebt ist, wird es vermutlich auch wieder schwieriger sein, heute noch reine Ossis zu finden, die keine Ahnen dieser LInie haben ... und da reicht es auch nicht, nur die Vaterlinie zurück zu verfolgen ... die anderen Ahnen geben ihre Gene schließlich auch weiter.
Ja, ich habe meinen Ben (dessen Keilwirbel mit sehr großer Wahrscheinlichkeit genetisch bedingt war) in dieser Datenbank genauso eingetragen, wie in dem Datenbankversuch vor Jahren von Peter, in der man nicht nur kranke, sondern auch gesunde Hunde mit entsprechender Untersuchung eintragen konnte. Leider wurde auch dieses Angebot nur sehr wenig genutzt. Offensichtlich ist der Wille, der Rasse wirklich gutes zu tun, nicht sehr hoch angesiedelt, selbst unter UNS Hundesportlern, die ja eigentlich ein großes Interesse dafür haben sollten.
Viele Grüße
Heidi


