09-12-2006, 17:12
„Aus“ ist reines Abbruchverhalten, also eine bedingte Hemmung ähnlich „NEIN“.
Es gilt: je früher gelernt, desto besser.
Je deutlicher aversiv unterlegt, desto besser.
Das fällt vielen HF bei Welpen, und da wird der Grundstein gelegt, damit der erwachsene Hund auch in hoher Trieblage reagiert, sehr schwer. Viele HF tasten sich da in der aversiven Intensität langsam heran, statt ein heftig prägendes Erlebnis zu bieten.
Dieses Erlebnis muß in erster Linie psychisch sein. Auf die physische Intensität von Schmerz kommt es nicht wesentlich an. Im Gegenteil konkurrieren sonst triebgeneriertes Adrenalin und Schmerz. Im hohen Trieb ist ein harter Hund fast schmerzunempfindlich. So eine Konkurrenz vermeidet moderne Ausbildung, wenn es nur irgend geht.
Als psychisch wirksam prägendes Erlebnis hat sich der Schreck bewährt. Je entspannter der Hund dabei ist, umso wirksamer der Schreck. „Aus“ wird gleichzeitig (man wartet also nicht erst die Reaktion des Hundes ab) mit dem HZ aversiv begleitet. Das ist nicht nett aber prägend für das ganze Leben. No choice, no chance.
Als zweiter Schritt erst folgt das Entscheidungslernen (faire Chance). Befolgtes „Aus“ hat eine angenehme Konsequenz zur Folge.
Aus dem ersten Schritt folgt, daß das Lernen von „Aus“ über Beutetausch nicht optimal ist, weil es eine Art von Konkurrenzbestechung ist: Haste was Besseres, laß ich aus. Haste nix laß ich nicht aus. Nicht nur prüfungserfahrene Hunde wissen das.
Der zweite Schritt ist also nur eine positive Verstärkung beim Wahlverhalten, die alleine aber nicht unbedingt wirkt in hochtriebiger Lage.
Es gilt: je früher gelernt, desto besser.
Je deutlicher aversiv unterlegt, desto besser.
Das fällt vielen HF bei Welpen, und da wird der Grundstein gelegt, damit der erwachsene Hund auch in hoher Trieblage reagiert, sehr schwer. Viele HF tasten sich da in der aversiven Intensität langsam heran, statt ein heftig prägendes Erlebnis zu bieten.
Dieses Erlebnis muß in erster Linie psychisch sein. Auf die physische Intensität von Schmerz kommt es nicht wesentlich an. Im Gegenteil konkurrieren sonst triebgeneriertes Adrenalin und Schmerz. Im hohen Trieb ist ein harter Hund fast schmerzunempfindlich. So eine Konkurrenz vermeidet moderne Ausbildung, wenn es nur irgend geht.
Als psychisch wirksam prägendes Erlebnis hat sich der Schreck bewährt. Je entspannter der Hund dabei ist, umso wirksamer der Schreck. „Aus“ wird gleichzeitig (man wartet also nicht erst die Reaktion des Hundes ab) mit dem HZ aversiv begleitet. Das ist nicht nett aber prägend für das ganze Leben. No choice, no chance.
Als zweiter Schritt erst folgt das Entscheidungslernen (faire Chance). Befolgtes „Aus“ hat eine angenehme Konsequenz zur Folge.
Aus dem ersten Schritt folgt, daß das Lernen von „Aus“ über Beutetausch nicht optimal ist, weil es eine Art von Konkurrenzbestechung ist: Haste was Besseres, laß ich aus. Haste nix laß ich nicht aus. Nicht nur prüfungserfahrene Hunde wissen das.
Der zweite Schritt ist also nur eine positive Verstärkung beim Wahlverhalten, die alleine aber nicht unbedingt wirkt in hochtriebiger Lage.

