11-08-2010, 22:08
Wenn ich mir die, inzwischen hochgeladenen UO Videos der DM ansehe fällt mir vor allem folgendes auf: Die DSHler führen anders vor als die Mali-Leute. Die Malis gehen konzentrierter, sauberer, freier. Viele DSH laufen unsauber, unkonzentriert bis meidig (auch Finch m.M.n.) Das ist Ausbildung und hat nix mit anotomischen Unterschieden zu tun. Weiterhin frage ich mich, warum einem DSH der eh lang im Rücken ist, unbedingt der "Affensprung" beigebacht wird, wo das seiner Anatomie nunmal gar nicht entgegen kommt? Dabei kann er nur Punkte verlieren, wenn er seinen langen Körper in Position schieben muss, statt wie ein kleiner Mali mal eben rumzuhüpfen. Ebenso die Innenkehrtwendung. Warum bringe ich einem riesigen DSH Rüden so eine Wendung bei, bei der er sich nur selbst im Weg ist und der HF auch noch über seine eigenen Füße stolpert? Ich bin überzeugt, das ein blitzschneller Affensprung eines Mali nicht besser bewertet wird als ein korrektes und schnelles Hintenrum eines DSH oder Rotti. Damit ziehen sich die Hundesportler doch selbst ihre Punkte. Wenn ich einen Hund habe, der sich für etwas bestimmtes (so geil es auch bei anderen aussehen mag) nicht eignet, dann überlege ich mir, was ihm besser entgegenkommt und optimiere dies bis ins kleinste Detail. Und so wie jemand anderes schonmal schrieb: ein dichtes Vorsitzen ist ein dichtes Vorsitzen und ein ruhiges Halten ein ruhiges Halten. Die Argumentation das die Prüfungsordnung auf die Malis zugeschnitten ist oder wird halte ich für eine einfache Ausrede für die eigenen Fehler. Wenn es an dem wäre, bekämen wir demnächst wieder eine 2,20 Steilkletterwand.
Gruß Lupo


