04-04-2010, 13:04
Ein derartiges Verhalten konnte man früher des öfteren bei Hunden sehen, die im Fährtenbereich in hohen Zwangsbereichen gearbeitet wurden.
Sie haben gelernt, dass das "Aufhören" die für sie unbequemste Lösung ist - auch der Verlust der Fährte bedeutete schon eine Bedrohung von Leib und Leben.
Also haben diese Hunde einen überlaufenen Winkel in keiner Weise angezeigt - sie sind einfach gerade weiter gelaufen - hauptsache Nase unten und gehen.
Dies war sozusagen eine erlernte "Lüge" und sich der drohenden Unannehmlichkeit zu entziehen.
Ich finde das Thema sehr interessant - mal das Wort "Lüge" außen vor.
Ich sehe das "mögliche falsche Verweisen" (nehmen wir jetzt mal an, dort sind wirklich keine Geruchsstoffe) eher so, dass der Hund den Weg zum Ziel noch nicht richtig verstanden hat und vielleicht auch mal im falschen Augenblick bestätigt wurde.
Im Grunde fehlt ja eine Komponente für die Bestätigung - nämlich das Vorhandensein des zu suchenden Objektes. Vielleicht versucht er den Weg zur Bestätigung einfach abzukürzen und zeigt einfach das Ende der Verhaltenskette - für die er ja bestätigt wird. Das tun ja viele Hunde, wenn sie lernen - zu früh aus dem Platz aufstehen, um vorzusitzen. Gleich aus dem Vorsitz bei Fuss kommen.
Das Hund aber eine höhere Intelligenz besitzen, wie wir es immer glauben, hat eine Hündin gezeigt, die ich mal besessen habe.
In ihrem Zwinger war eine Tür, die falsch herum eingesetzt war, da dh. Der Riegel (Bromet) war innen. Mehrfach saß diese Hündin vor der Haustür und ich habe mich immer gewundert, wie vergesslich ich geworden bin.
Bis ich eines Tages beobachten konnte, dass diese Hündin den Riegel, der ja bei Bromet durch einen Stop gesichert mit dem Fang nach vorne zog und dann zur Seite, um die Tür zu öffnen. Das hat ihr niemals irgend jemand gezeigt. Entweder hat sie es sich abgeschaut oder sie hat es selbst gerausgefunden - ich musste die Tür zusätzlich mit einer Kette sichern.
Auch hat sie einen Kuhfuss in ihrem Wassernapf eingeweicht, bevor sie ihn gefressen hat. Beim ersten Mal glaubte ich an einen Zufall - doch die Kuhfüsse lagen immer in ihrem Wassernapf wenn sie einen frischen bekam.
Auf der anderen Seite gibt es Hunde, die sind "dumm wie ein Stück Brot" - ich habe hier ein Hündin zur Ausbildung, die läuft regelmäßig mit dem Schädel gegen die geschlossene Zwingertür, wenn wir vom Spazierengehen kommen und die Tür geschlossen ist - weil sie im Regelfall offensteht.
In Deinem Fall ist es allerdings relativ leicht, das Problem zu beseitigen - wenn Du weißt, dass dort nichts liegt, dann kommt der Hund eben nicht zum Erfolg. Er sollte doch relativ schnell verstehen, dass er mit diesem Verhalten nicht zum Ziel kommt.
Sie haben gelernt, dass das "Aufhören" die für sie unbequemste Lösung ist - auch der Verlust der Fährte bedeutete schon eine Bedrohung von Leib und Leben.
Also haben diese Hunde einen überlaufenen Winkel in keiner Weise angezeigt - sie sind einfach gerade weiter gelaufen - hauptsache Nase unten und gehen.
Dies war sozusagen eine erlernte "Lüge" und sich der drohenden Unannehmlichkeit zu entziehen.
Ich finde das Thema sehr interessant - mal das Wort "Lüge" außen vor.
Ich sehe das "mögliche falsche Verweisen" (nehmen wir jetzt mal an, dort sind wirklich keine Geruchsstoffe) eher so, dass der Hund den Weg zum Ziel noch nicht richtig verstanden hat und vielleicht auch mal im falschen Augenblick bestätigt wurde.
Im Grunde fehlt ja eine Komponente für die Bestätigung - nämlich das Vorhandensein des zu suchenden Objektes. Vielleicht versucht er den Weg zur Bestätigung einfach abzukürzen und zeigt einfach das Ende der Verhaltenskette - für die er ja bestätigt wird. Das tun ja viele Hunde, wenn sie lernen - zu früh aus dem Platz aufstehen, um vorzusitzen. Gleich aus dem Vorsitz bei Fuss kommen.
Das Hund aber eine höhere Intelligenz besitzen, wie wir es immer glauben, hat eine Hündin gezeigt, die ich mal besessen habe.
In ihrem Zwinger war eine Tür, die falsch herum eingesetzt war, da dh. Der Riegel (Bromet) war innen. Mehrfach saß diese Hündin vor der Haustür und ich habe mich immer gewundert, wie vergesslich ich geworden bin.
Bis ich eines Tages beobachten konnte, dass diese Hündin den Riegel, der ja bei Bromet durch einen Stop gesichert mit dem Fang nach vorne zog und dann zur Seite, um die Tür zu öffnen. Das hat ihr niemals irgend jemand gezeigt. Entweder hat sie es sich abgeschaut oder sie hat es selbst gerausgefunden - ich musste die Tür zusätzlich mit einer Kette sichern.
Auch hat sie einen Kuhfuss in ihrem Wassernapf eingeweicht, bevor sie ihn gefressen hat. Beim ersten Mal glaubte ich an einen Zufall - doch die Kuhfüsse lagen immer in ihrem Wassernapf wenn sie einen frischen bekam.
Auf der anderen Seite gibt es Hunde, die sind "dumm wie ein Stück Brot" - ich habe hier ein Hündin zur Ausbildung, die läuft regelmäßig mit dem Schädel gegen die geschlossene Zwingertür, wenn wir vom Spazierengehen kommen und die Tür geschlossen ist - weil sie im Regelfall offensteht.
In Deinem Fall ist es allerdings relativ leicht, das Problem zu beseitigen - wenn Du weißt, dass dort nichts liegt, dann kommt der Hund eben nicht zum Erfolg. Er sollte doch relativ schnell verstehen, dass er mit diesem Verhalten nicht zum Ziel kommt.

