03-10-2009, 17:10
mila,index.php?page=Thread&postID=77327#post77327' schrieb:Ist das nun für später gesehen eher negativ inbezug auf den Geschmack des jeweiligen Richters? Man will ja irgenwann mal ne Prüfung gehen...Im SV scheint mir die Freifolge mit nach hinten gelegtem Kopf von einigen Richtern tatsächlich nicht gern gesehen zu werden. Anders ist es nicht zu erklären, dass diese Art der Freifolge z.B. auf vergangenen Bundessiegerprüfungen schon als unnatürlich bezeichnet worden ist (als ob die Variante mit seitlich zum HF gedrehtem Kopf natürlicher wäre
Oder wie wird sich diese Art der Fußarbeit etablieren? Wird es sich etablieren? Oder ist das eher ungewünscht?
..)Ich halte das für ein Unding. Die Freifolge ist wie alle anderen UO-Elemente in erster Linie eine technische Übung, in die natürlich auch Arbeitsfreude des Hundes und Harmonie zwischen Hund und HF einfließen müssen.
Zur korrekten Technik gehört die richtige Position des Hundes (an der linken Seite des HF; mit seinem rechten Schulterblatt auf Kniehöhe; weder vorprellend noch nachhängend) und die richtige Ausrichtung des Hundes (parallel zum HF). Arbeitsfreude, Aufmerksamkeit und das Teamverhältnis zwischen Hund und HF kommen durch den freiwilligen, aufmerksamen und konstante Blickkontakt des Hundes zum HF zum Ausdruck.
Wenn diese technischen Merkmale erfüllt sind, sind bei der Bewertung einer Freifolge richterliches Ermessen und individuelle Geschmacksfragen mMn völlig fehl am Platz. :nope:
Auch ich würde meinen Hund daher in der Freifolge unter Berücksichtigung der technischen Vorgaben so ausbilden wie es mir gefällt. Erst Recht, wenn der Hund ein bestimmtes Verhalten in der Freifolge auch noch selbst anbietet.
LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.


