08-02-2009, 02:02
Mal ne doofe Frage.....habt ihr die Hunde im Zwinger?
Mich hat stutzig gemacht, dass die Hunde nicht auf irgendwelche Motivationsobjekte reagieren und auch nicht auf Futter, sondern regelrecht aufs Arbeiten an sich geil sind.
Ich hab so nen triebblöden Bolzen, der sehr schnell hochfährt und nur sehr schwer wieder runterzukriegen ist. Der steigert sich auch gerne rein.
Den hab ich allerdings mit im Büro, was den Vorteil hat, dass er auch damit klarkommen muß, dass es gar keine Action gibt, wenn er mit mir zusammen ist bzw. dass Action auch ohne ihn stattfindet (wenn ich wieder mal wie ne Irre durchs Büro rase oder hektisch telefoniere*g*).
Ich könnte mir jetzt vorstellen, wäre er ein Zwingerhund, dann hätte ich ähnliche Probleme - denn dann wäre ich untrennbar mit Action verknüpft (und wenn es nur spazierengehen ist).
Wenn ich ihn nämlich mal nicht mit ins Büro nehme, sondern zuhause alleine lasse, dann ist er deutlich aufgedrehter, auch Stunden später noch. Auch kann ich mit ihm nicht "kalt" auf den Hundeplatz gehen (also aus dem Auto holen und los), vor Unterordnung oder Schutzdienst ist immer ne Gassirunde angesagt, auf der er schon ein wenig Dampf ablassen kann.
Die Ansätze zur Unruhe und zum Schreien hat er auch gezeigt. Ich hatte schon das Gefühl, alleine das Kommando "Fuß" war gleichbedeutend mit "super, loskreischen, rumhüpfen, in Jacke/Weste beißen" und wat nich all.
Das habe ich damit gelöst, dass ich die Unterordnung an die merkwürdigsten Orte und Zeiten verlegt habe - also einzelne Elemente abends zuhause im Wohnzimmer oder urplötzlich während des Spaziergangs geübt habe - oder sogar im Büro zwischendurch mal*g*.
Damit habe ich ihn sozusagen "kalt erwischt" und habe natürlich für korrekte Ausführung belohnt - und dann einfach weiter im Takt gemacht (weiter fernsehen geschaut, Spaziergang fortgesetzt, weiter gearbeitet etc.)
Seitdem ist er deutlich ruhiger geworden, wenns ums Arbeiten geht. Ist halt nix besonderes mehr.
Ich bin auch schon mal zum Hundeplatz gefahren und hab dann einfach auf dem Parkplatz bzw. der üblichen Gassirunde ein paar Übungseinheiten eingebaut, ansonsten war er im Auto - ist also gar nicht auf den eigentlichen Hundeplatz gekommen.
Nur mal so ein Gedanke. Vielleicht würde ein Umverlegen der Aktivitäten auf ungewohntes, wechselndes Terrain was bringen, bei Zwingerhaltung vielleicht den Hund mehr zu sich holen, ohne dass Action angesagt ist?
Grüße, Gaby
Mich hat stutzig gemacht, dass die Hunde nicht auf irgendwelche Motivationsobjekte reagieren und auch nicht auf Futter, sondern regelrecht aufs Arbeiten an sich geil sind.
Ich hab so nen triebblöden Bolzen, der sehr schnell hochfährt und nur sehr schwer wieder runterzukriegen ist. Der steigert sich auch gerne rein.
Den hab ich allerdings mit im Büro, was den Vorteil hat, dass er auch damit klarkommen muß, dass es gar keine Action gibt, wenn er mit mir zusammen ist bzw. dass Action auch ohne ihn stattfindet (wenn ich wieder mal wie ne Irre durchs Büro rase oder hektisch telefoniere*g*).
Ich könnte mir jetzt vorstellen, wäre er ein Zwingerhund, dann hätte ich ähnliche Probleme - denn dann wäre ich untrennbar mit Action verknüpft (und wenn es nur spazierengehen ist).
Wenn ich ihn nämlich mal nicht mit ins Büro nehme, sondern zuhause alleine lasse, dann ist er deutlich aufgedrehter, auch Stunden später noch. Auch kann ich mit ihm nicht "kalt" auf den Hundeplatz gehen (also aus dem Auto holen und los), vor Unterordnung oder Schutzdienst ist immer ne Gassirunde angesagt, auf der er schon ein wenig Dampf ablassen kann.
Die Ansätze zur Unruhe und zum Schreien hat er auch gezeigt. Ich hatte schon das Gefühl, alleine das Kommando "Fuß" war gleichbedeutend mit "super, loskreischen, rumhüpfen, in Jacke/Weste beißen" und wat nich all.
Das habe ich damit gelöst, dass ich die Unterordnung an die merkwürdigsten Orte und Zeiten verlegt habe - also einzelne Elemente abends zuhause im Wohnzimmer oder urplötzlich während des Spaziergangs geübt habe - oder sogar im Büro zwischendurch mal*g*.
Damit habe ich ihn sozusagen "kalt erwischt" und habe natürlich für korrekte Ausführung belohnt - und dann einfach weiter im Takt gemacht (weiter fernsehen geschaut, Spaziergang fortgesetzt, weiter gearbeitet etc.)
Seitdem ist er deutlich ruhiger geworden, wenns ums Arbeiten geht. Ist halt nix besonderes mehr.
Ich bin auch schon mal zum Hundeplatz gefahren und hab dann einfach auf dem Parkplatz bzw. der üblichen Gassirunde ein paar Übungseinheiten eingebaut, ansonsten war er im Auto - ist also gar nicht auf den eigentlichen Hundeplatz gekommen.
Nur mal so ein Gedanke. Vielleicht würde ein Umverlegen der Aktivitäten auf ungewohntes, wechselndes Terrain was bringen, bei Zwingerhaltung vielleicht den Hund mehr zu sich holen, ohne dass Action angesagt ist?
Grüße, Gaby

