13-01-2009, 01:01
Hallo LosNerkos,
danke für deine weiteren Angaben zum Hund, welche meine Vermutungen etwas bestätigt haben.
Vorab möchte ich sagen, dass ich keine direkte Erfahrung mit der Rasse RS habe. Glaube aber, dass die rassespezifischen Eigenschaften des RS näher zum Rottweiler als zum Schäferhund stehen.
Die Bilder die Du beschreibst, habe ich bei einem 18 Mon. alten Rottweiler ähnlich erlebt. Ich hatte einfach das Gefühl, der Racker nimmt das Leben nicht ernst genug...gerade die Fluchtgeschichten lösten in diesem Hund nicht mehr als ein kleines Laufspielchen mit gelegentlichen zaghaften Beissversuchen aus. Mein Glück war, dass unser damaliger Helfer längere Zeit wegen Krankheit ausfiel und ich somit Hilfe anderweitig suchten musste. Hier erhielt ich von 2 verschiedenen Helfern die fast identische Aussage, den Hund reifen zu lassen und nicht weiter "auf der Beute rum zu nudeln". Der Hund könnte zurzeit nicht mehr zeigen. Alles was ein Hund haben muss ist vorhanden.
Er machte mir den Vorschlag, alle 3-4 Wochen den Hund kurz zu überprüfen, um den Reifezustand festzustellen.
Lange Rede - kurzer Sinn, erst mit 2 Jahren machte dieser Hund langsam "auf" so daß mit kleinen Schritten angefangen werden konnte zu arbeiten. Es zeigte sich aber, dass durch die häufigen, zu frühe verspielten Fluchtversuche mit diesem Hund schon ein unerwünschtes Verhalten erlernt wurde...das verspielte "Mitlaufen" wurde abgestellt, in dem sich der Helfer erst nach dem Anbiss und kurzer Beutearbeit zum Laufen in Bewegung setzte, so dass der Hund im Arm bleiben konnte. Erst nach dem der Hund die Triebwechsel am Helfer konnte und unter Belastung getrieben werden konnte, wurden kurze Einstiege geübt und nach kurzer Zeit hatte er auch hier seine Sicherheit gefunden und "wollte" den Arm. Mit dem "Wollen" legte er auch dieses blöde Springen, mit allen Vieren auf einmal,ab.
Der Rotti konnte erst im Alter von 2,5 Jahren ernsthaft gearbeitet werden. Und hat sich mit 3,5 Jahren erst voll für´s Führen auf überörtlichem Niveau geeignet.
Das waren meine Erfahrungen mit den von Dir geschilderten Bildern...
freundliche Grüße
danke für deine weiteren Angaben zum Hund, welche meine Vermutungen etwas bestätigt haben.
Vorab möchte ich sagen, dass ich keine direkte Erfahrung mit der Rasse RS habe. Glaube aber, dass die rassespezifischen Eigenschaften des RS näher zum Rottweiler als zum Schäferhund stehen.
Die Bilder die Du beschreibst, habe ich bei einem 18 Mon. alten Rottweiler ähnlich erlebt. Ich hatte einfach das Gefühl, der Racker nimmt das Leben nicht ernst genug...gerade die Fluchtgeschichten lösten in diesem Hund nicht mehr als ein kleines Laufspielchen mit gelegentlichen zaghaften Beissversuchen aus. Mein Glück war, dass unser damaliger Helfer längere Zeit wegen Krankheit ausfiel und ich somit Hilfe anderweitig suchten musste. Hier erhielt ich von 2 verschiedenen Helfern die fast identische Aussage, den Hund reifen zu lassen und nicht weiter "auf der Beute rum zu nudeln". Der Hund könnte zurzeit nicht mehr zeigen. Alles was ein Hund haben muss ist vorhanden.
Er machte mir den Vorschlag, alle 3-4 Wochen den Hund kurz zu überprüfen, um den Reifezustand festzustellen.
Lange Rede - kurzer Sinn, erst mit 2 Jahren machte dieser Hund langsam "auf" so daß mit kleinen Schritten angefangen werden konnte zu arbeiten. Es zeigte sich aber, dass durch die häufigen, zu frühe verspielten Fluchtversuche mit diesem Hund schon ein unerwünschtes Verhalten erlernt wurde...das verspielte "Mitlaufen" wurde abgestellt, in dem sich der Helfer erst nach dem Anbiss und kurzer Beutearbeit zum Laufen in Bewegung setzte, so dass der Hund im Arm bleiben konnte. Erst nach dem der Hund die Triebwechsel am Helfer konnte und unter Belastung getrieben werden konnte, wurden kurze Einstiege geübt und nach kurzer Zeit hatte er auch hier seine Sicherheit gefunden und "wollte" den Arm. Mit dem "Wollen" legte er auch dieses blöde Springen, mit allen Vieren auf einmal,ab.
Der Rotti konnte erst im Alter von 2,5 Jahren ernsthaft gearbeitet werden. Und hat sich mit 3,5 Jahren erst voll für´s Führen auf überörtlichem Niveau geeignet.
Das waren meine Erfahrungen mit den von Dir geschilderten Bildern...
freundliche Grüße
Iwan1
__________________________________________________________________________________________________________________________________
... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)


