01-01-2009, 23:01
roland,index.php?page=Thread&postID=60937#post60937' schrieb:...ich finde es einfach toll, wie Du aus der kargen Umschreibung der Treaderöffnerin und ohne das Verhalten des Hundes gesehen zu haben ein so umfassendes und in sich geschlossenes Ausbildungskonzept entwickeln kannst... -a:Z!Cke,index.php?page=Thread&postID=57614#post57614' schrieb:Ich habe einen 2 1/2 alten Rüden... Und ich habe seit einieger zeit das prob das er nicht mehr so nah am Helfer verbellt.Ab einem Alter von 2 Jahren ist ein schwieriges alter für einen Hund, er entwickelt sein Aggressionsverhalten. Zuerst sind die Hunde mal verunsichert, in arbeiten in denen sie zuvor sicher schienen. Doch dieses Verhalten kann Schwachpunkte aufdecken, die Du ansonsten nur unter Prüfungsbedingungen zu spüren bekommst, das heisst unter Bedingungen bei denen sich die Spannung des Hundeführers auf den Hund überträgt. Der Hund arbeitet zur Zeit im verbellen, auf seiner kritischen Distanz, das heisst auf der Distanz kurz bevor das Wehrverhalten in Meideverhalten umkippt. Also gilt es als erstes diese kritische Distanz abzubauen, das heisst wie schon angesprochen, Hetzpfahl . Dabei muss man besonders darauf achten wann der Hund vom Helfer weicht, also die Distanz muss immer bis auf diese kritische Distanz ausgereizt werden, und dann das Wehrverhalten mit der Flucht des Helfers bestätigt werden. Um diese kritische Distanz zu verringern muss man das Triebziel des Triebes ansprechen, der diese kritische Distanz auslöst, dies ist immer der Wehrtrieb. Triebziel des Wehrverhalten ist die Flucht des Angreifers, jeder Angreifer den ich in die Flucht getrieben habe, macht mich sicherer. Dies gilt auch für Deinen Hund.
Da man dieses Wehrverhalten, in Beuteverhalten umsetzen will, sollte man jedoch auch immer wieder den Hund auch über einen Anbiss bestätigen. Arbeite immer Abwechslung rein, macht mal auch nur reine Beutearbeit zum Beispiel mit zwei Schutzarmen im Wechsel;ebenfalls am Hetzpfahl. Oder versucht mal am französischen Schutzkleid zu arbeiten.
Solche Korrekturen bieten die Gefahr immer die Gefahr, das der Beutetrieb ermüdet. Deshalb muss man immer noch ein bestimmtes Mass an Abwechslung einbauen.
...hier würde mancher aktive Aufbauhelfer vor Neid erblassen...Mich würde interessieren, ob Du diese Ausbildungsweise selbst praktizierst und welche Erfahrungen und Erfolge Du diesbezüglich gesammelt hast...
...oder ob es ein von Dir rein theoretisches, erarbeitetes ( praktisch selbst programmiertes) Ausbildungskonzept darstellt...?
...sehr interessant finde ich auch die Alternative, mit dem "französischen Hetzkleid" zu arbeiten...
...auch ansonsten finde ich die Arbeitsweise sehr...äh...interessant...nur erschließt sie sich mir nicht so wirklich...
ich hoffe zumindest, der Treaderöffnerin sind Deine Ausführungen eine Hilfe und kann dies dann ihrem Helfer mal so unterbreiten...
grübelnde Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)


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